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Kölner Stadtarchiv eingestürzt
Kölner Stadtarchiv eingestürzt
Einsturz des Kölner Stadtarchivs
Am 03.03.2009 stürzte in Köln das Historische Stadtarchiv in sich zusammen. Zwei Menschen wurden dabei von den Trümmern verschüttet und konnten von Rettungskräften nach Tagen nur tot geborgen werden. Unzählige historische Dokumente liegen unter einem Berg von Schutt. Wie konnte es zu der Katastrophe kommen?
09.02.10: Beim Bau der Kölner Nord-Süd-U-Bahn soll bewusst nachlässig gearbeitet worden sein. Die Staatsanwaltschaft ermittelt deshalb gegen zwei Arbeiter. Dass das Stadtarchiv im März 2009 deshalb einstürzte, gilt jedoch als unwahrscheinlich. [mehr]
28.12.09: Nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs im März 2009 waren Frank Deja und einige Freunde wütend auf die lokale Politik. Sie gründeten die Initiative 'Köln kann auch anders' und wollen damit auch im nächsten Jahr für mehr Anstand sorgen. [mehr]
17.11.09: Der erste Prozess zum Einsturz des Stadtarchivs hat begonnen. Das Landgericht Köln befasst sich mit Schadenersatz-Forderungen. Kläger sind drei Leihgeber, die dem Archiv Materialien überlassen hatten. [mehr]
03.09.09:Ein halbes Jahr nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs sind die Trümmer zwar beseitigt, aber die Erinnerungen lassen die Anwohner nicht los. Die Schuldfrage und die Zukunft der zerstörten Archivalien sind noch nicht geklärt. [mehr]
31.08.09: Der Kölner Rosenmontagszug 2010 wird nicht an der Einsturzstelle des Kölner Stadtarchivs vorbeiziehen. Vertreter der Stadt Köln und des Festkomitees Kölner Karneval haben eine passende Umleitung gefunden. [mehr]
24.06.09: Experten arbeiten den Einsturz des Kölner Stadtarchivs auf. Mit am Tisch sitzt Jürgen Rüttgers. Nach Ansicht des NRW-Ministerpräsidenten hat der U-Bahn-Bau die Katastrophe ausgelöst. [mehr]
19.05.09: Ein klares Bekenntnis der Kölner Politik zum Historischen Stadtarchiv und eine zügige Entscheidung über seinen neuen Standort: Das fordert die Leiterin des Archivs, Bettina Schmidt-Czaia. In die Severinstraße will sie nicht mehr ziehen. [mehr]
Übersicht 1: Der Einsturz
Es dauerte nur wenige Sekunden, dann war das Historische Stadtarchiv Geschichte: Am 03.03.2009 gegen 14 Uhr stürzte das Gebäude in der Kölner Südstadt wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Rettungskräfte bargen zwei Leichen aus den Trümmern. [mehr]
Übersicht 2: Die Aufarbeitung
Was ist die Ursache für das Unglück am Kölner Waidmarkt? Und wer trägt die Verantwortung dafür? Kritik wurde am Krisenmanagement der Politik laut, den Kölner Verkehrsbetrieben (KVB) wurde die Bauaufsicht für den U-Bahn-Bau entzogen. [mehr]
Übersicht 3: Die Archivalien
Das Historische Archiv der Stadt Köln galt als eines der größten Stadtarchive in der Bundesrepublik Deutschland. Neben zahlreichen Dokumenten der kölnischen, rheinischen und preußischen Geschichte beherbergte es auch den Nachlass von Heinrich Böll. Wie verlaufen die Bergungsarbeiten der Dokumente? [mehr]
Das Stadtarchiv ist auf einer Länge von 50 bis 70 Metern eingestürzt. Angrenzende Gebäude wurden beschädigt. Eine Übersicht der Unglücksstelle kurz nach dem Unglück. [Übersicht]
Eine WDR-Animation rekonstruiert auf Grundlage des bisherigen Kenntnisstands den Einsturz des Kölner Stadtarchivs. Ohne den Einsatz der Bauarbeiter vor Ort wären wohl mehr Menschen ums Leben gekommen. [mehr]
Es war eine verhängnisvolle Kette von Fehlentscheidungen, die ins Unglück vom 3. März 2009 führte. Quarks & Co erklärt, was in Köln unter dem Historischen Stadtarchiv wahrscheinlich passierte und wie der Einsturz hätte verhindert werden können. [Quarks & Co]
Audios und Videos aus dem WDR-Programm sammelt die "Mediathek regional" des WDR auf ihren Internetseiten. Hintergründe, Aktuelles und Reportagen zu den Folgen des Unglücks in der Kölner Südstadt. [Mediathek]