Loveparade 2010
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Loveparade 2010 - Suche nach Verantwortlichen
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Loveparade 2010 - Suche nach Verantwortlichen
Die Suche nach den Verantwortlichen
Nach dem Unglück auf der Loveparade 2010 bleiben viele Fragen offen: Wer ist schuld daran, dass 21 Besucher im Gedränge erstickten? Wurden im Vorfeld Sicherheitsbedenken ignoriert? Wie kam die Genehmigung für die Loveparade zustande? Die Suche nach Antworten ist schwierig und langwierig.
02.09.10: Im Innenausschuss haben sich Polizei, Stadt und Veranstalter zur Loveparade-Katastrophe geäußert, jedoch keine Verantwortung übernommen. Duisburgs Bürgermeister Sauerland (CDU) lehnte einen Rücktritt erneut ab. [mehr]
01.09.10: Die Schuldzuweisungen gehen weiter: Ein Gutachten des NRW-Innenministeriums entlastet die Polizei und gibt dem Veranstalter und Duisburg eine Teilschuld. Die Stadt konterte mit einem eigenen Bericht. [mehr]
31.08.10: Das Loveparade-Unglück wird am Donnerstag Thema im Landtag sein, auch der Bericht der Stadt Duisburg wird erwartet. Ob das zur Aufklärung beiträgt? Die Krisenkommunikation war bisher schlecht, findet Experte Peter Höbel. [mehr]
30.08.10: Wenige Tage vor der Sitzung des Landtags-Innenausschusses geht Veranstalter Schaller in die Offensive: Er hat jetzt im Internet Überwachungsvideos vom Unglücksort veröffentlicht, die das Versagen der Polizei dokumentieren sollen. [mehr]
24.08.10: Vor einem Monat ereignete sich die Loveparade-Katastrophe in Duisburg. 21 Menschen starben. WDR.de fasst zusammen, was seither geschehen ist und wie die Schuldfrage behandelt wird. [mehr]
18.08.10: Die Stadt Duisburg hat einem kritischen Informationsportal gerichtlich untersagen lassen, interne Dokumente zur Loveparade zu veröffentlichen. Doch nun sind die Dokumente auch auf anderen Seiten aufgetaucht - und die Stadt hat kapituliert. [mehr]
15.08.10: Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland hofft, dass Ende August alle Fragen zur Loveparade an die Verwaltung endgültig beantwortet werden können. Das erklärte er am Sonntag im WDR Fernsehen. Auch persönliche Konsequenzen schloss er nicht aus. [mehr]
13.08.10: Werner Hüsken sammelt Unterschriften zur Abwahl des Duisburger Oberbürgermeisters Adolf Sauerland - 8.000 braucht er dafür. Hüsken hat Erfahrung mit Bürgerinitiativen: Seit Jahrzehnten nervt er die Behörden. [mehr]
11.08.10: Das Gelände der Loveparade in Duisburg wechselt den Besitzer: Der Veranstalter übergibt die rund 300.000 Quadratmeter rund um den ehemaligen Güterbahnhof an einen Investor. Der hat alle früheren Nutzungspläne erst mal auf Eis gelegt. [mehr]
10.08.10: Mehrere hundert Zeugen, 50 Terabyte Daten, davon 900 Stunden Videos: Die Kölner Polizei musste das Team für die Ermittlungen zum Loveparade-Unglück aufstocken. Eine Lösung zeichnet sich für den Verbleib der Trauergaben ab. [mehr]
07.08.10: Noch immer pilgern viele Menschen zum Unglücksort der Loveparade in Duisburg. In einigen Wochen will die Stadt die Trauerstelle auflösen und an einen anderen Ort verlegen. Die Trauernden am Tunnel reagieren zumeist mit Unverständnis. [mehr]
06.08.10: Der Veranstalter der Loveparade hat Kritik an seiner Organisation zurückgewiesen. Es habe genügend Ordner gegeben. Für die 21 Todesopfer soll nach dem Willen eines "Runden Tischs" am Unglückstunnel eine Gedenkstätte entstehen. [mehr]
06.08.10: Der Mann des Vertrauens für die Hinterbliebenen und Verletzten des Loveparade-Unglücks soll der 71-jährige Obudsmann Wolfgang Riotte werden. Mit WDR.de sprach er über seine Motivation und seine Möglichkeiten. [mehr]
05.08.10: Wird Duisburg nun für immer die Stadt der Loveparade-Katastrophe sein? Der Kampf um ein positives Image wird hart, meint Marketing-Experte Michael Karutz. Denn noch stärker als die Bilder des Unglücks sind die alten Schablonen. [mehr]
05.08.10: Eine Abwahl des umstrittenen Duisburger Oberbürgermeisters Adolf Sauerland (CDU) wird immer unwahrscheinlicher. Nach der CDU erklärten nun auch die Grünen, dass sie einen entsprechenden Antrag im Stadtrat nicht unterstützen wollen. [mehr]
04.08.10: Gegenseitige Schuldzuweisungen im Innenausschuss des Landtags: Während die Stadt Duisburg die Polizei angreift, sieht deren Dienstherr Versäumnisse vor allem bei der Stadt und dem Veranstalter. [mehr]
03.08.10: Ursachenforschung mit Videos, Bewältigung der Trauer, nachträgliche Besucherzählung - im Netz gibt es mittlerweile zahlreiche Seiten von und für Loveparade-Besucher. Einige versuchen auch, das Unglück kommerziell zu nutzen. [mehr]
03.08.10: Nordrhein-Westfalen stellt für die Betroffenen des Loveparade-Unglücks eine Million Euro als Soforthilfe zur Verfügung. Mit dem Geld soll bei sozialen Notlagen geholfen werden. Anträge könnten formlos gestellt werden. Das teilte die Staatskanzlei mit. Zudem wird ein Ombudsmann als Ansprechpartner eingesetzt. [mehr]
02.08.10: Der Duisburger OB Adolf Sauerland (CDU) will nicht zurücktreten, sondern will auf seine Abwahl durch den Stadtrat warten. Das kündigte er am Nachmittag an. Die FDP-Fraktion beantragte eine Sondersitzung des Gremiums. [mehr]
31.07.10: In einer bewegenden Trauerfeier haben Angehörige, Rettungskräfte und hohe Politiker heute in der Duisburger Salvatorkirche Abschied von den 21 Todesopfern der Loveparade genommen. Die Messe wurde auch in die MSV-Arena übertragen. [mehr]
30.07.10: Ein interner Bericht der Duisburger Feuerwehr kritisiert den Einsatz der Polizei bei der Loveparade, die die Rampe zum Gelände sperrrte. Das berichten verschiedene Medien. Bereits vorher hatte der Veranstalter der Polizei Vorwürfe gemacht. [mehr]
30.07.10: Nach der Loveparade-Katastrophe mit 21 Toten und über 500 Verletzten lehnt es Duisburgs OB Adolf Sauerland (CDU) bislang ab, Verantwortung zu übernehmen. Inzwischen rücken selbst die eigenen Parteifreunde von ihm ab. [mehr]
29.07.10: Persönliche Mitschuld für das Loveparade-Drama mit 21 Toten weist Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) von sich. Doch der Druck auf ihn wächst. Demonstranten vor dem Rathaus und Politiker forderten seinen Rücktritt. [mehr]
28.07.10: NRW-Innenminister Ralf Jäger sagte bei der Vorstellung erster Ermittlungsergebnisse, der Veranstalter Rainer Schaller trage "viel Verantwortung" für die Katastrophe. Dieser reagierte zurückhaltend und verwies auf die laufenden Ermittlungen. [mehr]
28.07.10: Die Zahl der Todesopfer bei der Duisburger Loveparade hat sich auf 21 erhöht. Wer trägt die Schuld an der Katastrophe? Die NRW-Landesregierung macht in einer vorläufigen Ursachenanalyse den Veranstalter für die Panik verantwortlich. [mehr]
27.07.10: Keines der Opfer der Loveparade-Katastrophe ist durch einen Sturz aus größerer Höhe zu Tode gekommen. Das erklärte NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Die Landesregierung geht davon aus, dass zu wenig Ordner im Einsatz waren. [mehr]
26.07.10: Die Kölner Polizei hat offiziell die Ermittlungen zum Unglück auf der Loveparade von den Duisburger Kollegen übernommen. Durch die Anweisung aus Düsseldorf soll die Neutralität der Ermittler gewahrt bleiben. [mehr]
25.07.10: Die Loveparade begann als fröhliche Party und endete in einer Katastrophe. Nun ist die Suche nach den Verantwortlichen in vollem Gange. Am Sonntag blieben die Zuständigen die meisten Antworten schuldig. [mehr]
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