Projekt Manta

Film von Gisela Kaufmann und Carsten Orlt

  • Dienstag, 04. September 2012, 20.15 - 21.00 Uhr

Landschaftsaufnahme

Riesenmantas machen ihrem Namen alle Ehren. Mit einer Spannweite von bis zu sieben Metern und einem Gewicht von rund zwei Tonnen sind sie die mit Abstand größten Rochen der Erde. Während ihre kleineren Verwandten mit zum Teil gefährlichen Waffen wie giftigen Stacheln ausgerüstet sind, können sich die Riesenmantas lediglich auf ihre Größe und ihre Geschwindigkeit verlassen, um sich gegen Feinde zu verteidigen. Aber trotz dieser Defizite haben sie sich weltweit in allen tropischen Gewässern angesiedelt.

Mantas filtern beim Fressen das Plankton aus dem Wasser

Auch vor der Küste Ost-Australiens - im Bereich des Great Barrier Reefs - sind Riesenmantas zu Hause. Meistens zumindest. Denn immer wieder kommt es vor, dass plötzlich ganze Populationen verschwinden. Einige der Mantas finden sich dann hunderte von Kilometern entfernt - andere werden erst Jahre später wieder gesichtet. Was treibt die riesigen Mantarochen an, so weit fort zu ziehen? Sind es besonders ergiebige Nahrungsquellen? Oder suchen sie spezielle Plätze auf, um ihren Nachwuchs zu gebären?

Riesenmanta

Die Meeresbiologin Dr. Kathy Townsend leitet ein australisches Manta-Projekt. Gemeinsam mit ihrem Team aus Verhaltensforschern, Ökologen und Ozeanographen versucht sie heraus zu finden, wieso die Mantas ihre Wanderungen antreten. Unterstützung bekommt sie von Kollegen, die Mantapopulationen in anderen Teilen der Welt erforschen: in Mikronesien, in Mexiko, auf den Malediven. Für Kathy und ihr Team beginnt eine zwölf-monatige, intensive Forschungsarbeit. Es ist das Jahr der Mantas.

Riesenmanta

Autor: Gisela Kaufmann und Carsten Orlt


Stand: 09.07.2012



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