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Wieviel sollen Medien berichten?

  • SendeterminFreitag, 13. Januar 2012, 18.50 - 19.30 Uhr.

Christian Wulff sieht sich täglich mit neuen Vorwürfen konfrontiert. Die Anwälte wollen nun weitere Journalisten-Fragen beantworten. Sollen die Medien weiter berichten? Hier geht es zum Voting.

Sollen die Medien nach dem derzeitigen Informationsstand noch weiter über Wulff berichten?

Ja
 
68.0% (954)
Nein
 
31.9% (447)
Bundespraesident Christian Wulff am Donnerstag (12.01.12) im
Schloss Bellevue in Berlin beim Neujahrsempfang
Fast täglich neue Vorwürfe

Aktuelles Geschehen: Miles & more

Bei den aktuellen Vorwürfen gegen Bundespräsident Christian Wulff geht es um einen USA-Urlaub der Wulffs im April 2007. Laut "Bild"-Zeitung ist es fraglich, ob er in seiner Zeit als Ministerpräsident dienstliche und private Flugmeilen getrennt habe, wie jetzt von Wulffs Anwalt Gernot Lehr behauptet wird. Ein Passagier berichtet der Zeitung, dass der damalige Ministerpräsident während des Fluges plötzlich ein Upgrade von der Economy in die teurere Business-Class bekommen haben soll.

Pro und Contra: Weiter berichten über Wulff?

Nahezu täglich kommen neue Details zu Christian Wulff ans Tageslicht. Und nahezutäglich fragen sich die Mitarbeiter der Aktuellen Stunde, ob wirklich schon wieder darüber berichtet werden soll und muss. Thomas Heyer greift genau diese Frage in seinem Blog auf und fragt: "Schluss mit dem Tanz um den Wulff!?" Seine Einstellung ist eindeutig: Wir wollen Christian Wulff nicht kriminalisieren, aber wenn es etwas zu berichten gibt, dann berichten wir auch. Wenn Sie das anders sehen, können Sie mit ihm im aktuellen AKS-Blog diskutieren.

Der Fragen- und Antwortkatalog bei der "Welt"

Im Streit um die Offenlegung von Medienanfragen an den Bundespräsidenten haben "Die Welt" und die "Welt am Sonntag" ihren umfangreichen Fragenkatalog sowie die Antworten von Wulffs Anwälten und der BW-Bank auf ihrer Internetseite veröffentlicht. In einer Erklärung der beiden Springer-Blätter hieß es, die Zeitungen machten von ihrem "Recht am eigenen Wort Gebrauch".

Privates, persönliches oder wirtschaftliches Interesse?

Gleich zwei Mal war Bundespräsident Christian Wulff gestern (12.01.2012) Thema bei Monitor. Einmal geht es um Wulffs Seilschaften. Dabei handelt es sich um eine Analyse des Systems Wulff, in dem sich Privates, Politisches und Wirtschaftliches undurchsichtig vermischen. Der zweite Beitrag dreht sich um Wulffs Geldmarktkredit von der BW-Bank, den Wulff als Immobilienkredit mit ganz normalen Konditionen darstellt. Ein Kreditsachverständiger, der den Kredit unter die Lupe genommen hat, sieht die Sache anders.

Fakten und Hintergründe zur Debatte

Im Themenschwerpunkt bei WDR.de wird die Frage nach legalen Schmiergeldern und strengeren Gesetzen geklärt. Zudem gibt WDR Chefredakteur Jörg Schönenborn eine Einschätzung dessen ab, was er vom Wulff-Interview hält: "Er hat sich Luft verschafft". Oder Sie lesen, wie Christian Wulff sich beim Empfang der Sternsinger aus Essen um Normalität bemüht. Sehr umfangreiche Informationen finden sich im Dossier der Tagesschau. "Kredit genommen - Kredit verspielt?" fragt das Nachrichtenmagazin und präsentiert neben aktuellen Neuigkeiten auch Hintergrundinformationen zur Rolle des Staatsoberhauptes, Meinungen und Meldungen sowie die Chronologie der Affäre.

Symbolbild: Brief vom Bundespräsidenten
"Achtung, Achtung, hier spricht Ihr Präsident ..."

Für Leute mit Humor

Mit einem nachgestellten Anruf von Bundespräsident Christian Wulff auf der Mailbox von Bildchefredakteur Kai Diekmann hat Max von Malotki von Politikum, dem Meinungsmagazin bei WDR 5, für allgemeine Heiterkeit gesorgt. Mittlerweile gibt es noch weitere Comedy-Beiträge, die dem Motto "Der Präsident auf dem AB" folgen. Warum Christian Wulff sich so oft widerspricht, weiß Extra 3, die Satiresendung des NDR Fernsehens. Sie zeigt exklusive Bilder von seiner neuesten Rede.

Stand: 13.01.2012


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