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Sendung vom 02. Februar 2012
Smartphones fit für die Kälte machen
Eisige Kälte macht auch Smartphones, Handys oder Tablets zu schaffen. Manches funktioniert nur noch eingeschränkt, starke Temperaturwechsel können Bauteilen sogar schaden. Tipps für Benutzer bei Minusgraden.
Ein Problem für Smartphone-Nutzer sind die kalten Finger bei der Bedienung. Denn die Touchscreens der meisten Geräte lassen sich nicht mit Handschuhen benutzen, weil die nicht leitfähig sind. Für Abhilfe sorgen Spezialhandschuhe, in deren Fingerkuppen leitfähige Fasern eingewoben sind. Man kann aber auch Snack-Würstchen als Eingabehilfe benutzen. Vorsicht vor fettverschmierten Bildschirmen!
Smartphones und andere mobile Geräte haben einen Temperaturbereich, in dem sie aufbewahrt werden sollten. Beispiel Apple: Laut Hersteller sollen iPhones, iPads oder iPods zwischen 0 und 35 Grad verwendet und zwischen -20 und 45 Grad gelagert werden. Bei niedrigeren oder höheren Temperaturen geht das Gerät zwar nicht kaputt, arbeitet aber eventuell vorübergehend nicht mehr korrekt.
Kälte führt unter anderem dazu, dass sich die Laufzeiten der Akkus verkürzen oder einzelne Funktionen gestört werden. Abhilfe ist einfach: Die Geräte sollten in warmen Innentaschen, etwa von Jacken, transportiert werden.
Elektronische Geräte mögen keine starken Wechsel von Wärme und Kälte. Dann kann sich in ihrem Inneren Kondenswasser bilden. Das Wasser kann Bauteile beschädigen oder einen Kurzschluss auslösen. Deshalb das Handy nach dem Winterspaziergang erst einmal einige Zeit im Warmen in der Tasche lassen, damit es sich der Raumtemperatur langsam anpassen kann.
Kommt es doch zu Kondenswasserbildung, sollten die Besitzer versuchen, ihre Handys zu trocken. Dazu wird der Akku entfernt und das Gerät anschließend mit geöffnetem Batteriefach der warmen Zimmerluft ausgesetzt. Keinesfalls darf das Gerät in Backöfen, auf Heizungen oder mit einem Fön erhitzt werden, da dies zu weiteren Schäden führen kann und die Feuchtigkeit im Inneren der Geräte meist nicht entfernt. Handys mit fest verbautem Akku - wie das iPhone - sind allerdings schwer selbst zu trocknen, da sie nicht zu öffnen sind. Da hilft oft nur der Reparaturservice.
Stand: 02.02.2012
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