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Sendung vom 25. Februar 2012
Ladies Night
Es ist nach wie vor die einzige Kabarett- und Comedyshow im
deutschen Fernsehen, bei der ausschließlich die Frauen das
Sagen haben: „Ladies Night“. In diesem Jahr
präsentiert Gastgeberin Gerburg Jahnke wieder sieben
neue Folgen der Show, die längst Kultstatus genießt und
auch in der Männerwelt immer wieder für Furore sorgt. Am
Samstag bei der diesjährigen Premiere zu Gast: Mirja Boes,
Mia Pittroff, Margie Kinsky und Tina Teubner.
Mirja Boes ist spätestens seit ihren Erfolgen in der
Sat1-Sketchcomedy „Die Dreisten Drei“ eine feste
Größe in der deutschen Comedyszene. Mit ihren
Soloprogrammen hat die mehrfach ausgezeichnete
Vollblutkomödiantin sich aber längst auch die Bühne
erobert und ist derzeit mit „Ich doch nicht!!!“ auf
Tournee. In der „Ladies Night“ demonstriert Mirja Boes
die komplexen Einsatzmöglichkeiten eines ganz bestimmten
Hygieneartikels. Ein absoluter Shootingstar in der Kabarettszene
ist Mia Pittroff aus Bayreuth. „Wie der frühe
Gerhard Polt. Nur weiblich halt ... und hübscher“,
heißt es überall dort, wo die preisgekrönte,
frühere Poetry-Slamerin mit unverkennbar fränkischem
Zungenschlag auftritt. „Buddhismus in Nürnberg“
ist ihr Thema am Samstag bei Gerburg Jahnke und wir erfahren, wie
es ist, „zwei Tage auf einer unbeheizten Burg auf dem
unbeheizten Boden im Energiekreis“ zu verbringen.
Margie Kinsky ist im Bonner Improtheater
„Springmaus“ bekannt geworden und wandert neuerdings
erfolgreich auf Solopfaden. „Kinsky legt los“
heißt ihr Programm, in dem praktisch alle ihr Fett
wegkriegen, ob schlecht erzogene Kinder, unfreundliche Aushilfen,
überhebliche Lehrer, Supermodels oder falsche Prinzen.
„Ich bin 53 und wer in meinem Alter ist, der weiß: Wir
haben die Hormone auf Tilt!“, sagt Margie Kinsky und legt
auch in der „Ladies Night“ so richtig los.
Eine einzigartige Mixtur aus scharfzüngigem Kabarett und
boshaften Liedern ist das Markenzeichen von Tina Teubner.
Bei Gerburg Jahnke outet sie sich als passionierte
Passivsportlerin: „Als junger Mensch sollte ich unter
Lebensgefahr über so lederbezogene Kisten springen,
während ich in der Zwischenzeit wunderbar auf weichen blauen
Matten hätte liegen können.“ Mit einem Lied aus der
Serie „Russland wie es singt und weint“ setzt sie
schließlich zusammen mit ihrem kongenialen Pianisten Ben
Süverkrüp einen fulminanten musikalischen
Schlusspunkt.
Stand: 08.08.2011
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