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„Ich habe die seriöse Schiene ausprobiert, doch mein Nachname hat mich ziemlich schnell in die Welt des Humors entführt“ sagt der gebürtige Troisdorfer der seit über 10 Jahren in Bonn lebt. Sein Soloprogramm „Jetzt rede ich - Denk mal drüber nach!“ ist eine Reise frei nach dem Motto: Erwarte nichts, dann wirst du angenehm überrascht. „Lasst uns neugierig sein, lasst uns anders sein“ meint Pufpaff. „Pufpaff bietet den ironischen Blick auf unsere zynische Welt voller Sarkasmus und nimmt dabei vor allem sich selbst nicht ernst“
Mit Beginn seines Studiums war für David Werker schnell klar: „Das ist hier alles so unfassbar komisch, das muss ich jemandem erzählen“. Nach ersten zaghaften Auftritten auf offenen Bühnen präsentiert der junge Campus-Komiker seine Erfahrungen mittlerweile in einem ersten Soloprogramm auf renommierten Comedybühnen landauf , landab. Da der 24jährige tatsächlich auch studiert, heißt sein Programm folgerichtig: „Morgens 15.30 Uhr in Deutschland! - aus dem Leben eines aufgeweckten Studenten“. Er erzählt von durchzechten Nächten, Klausuren, der Mensa, und WG-Parties, deren peinliche Momente sich später auf You-Tube wieder finden...
Ein durch langjährige Ehe und Kindererziehung gestählter Familienvater schildert mit klaren Worten und viel Musik seine in den dunklen Schluchten des brutalen Alltags erworbenen Erkenntnisse auf allen Gebieten des täglichen Lebens. Zwischen Geburtstrauma und Seniorenresidenz hat Tastenkabarettist Axel Pätz nicht nur gelernt, wie man die Familie heldenhaft den Klauen eines Schwedischen Möbelriesen entreißt, und dass in weiten Teilen der Bevölkerung immer noch erschreckend viel Unwissen über die fachgerechte Lagerung von Leichenteilen herrscht, sondern auch seinen Blick geschärft für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens. So präsentiert er sich als erfahrener Lebensberater, der mit Worten und Liedern bereitwillig Auskunft gibt, und sich dabei virtuos auf Piano, Akkordeon, Concertina und Eierschneider begleitet.
Liebeskranke Lappländer singen wunderbar traurig von den Weiten der Tundra, dem finnischen Mond und eiskalten Fischstäbchen. Samiland ist ein langes Land mit langen Straßen, langen Wäldern, langen Nächten und langen Tagen. Eigentlich schön, um dort ein Leben mit Fischen und Bären zu verbringen. Gäbe es nicht das ewige Problem der Fortpflanzung. Denn Frauen sind im Norden rar - wer wüsste das besser als Aki, Mika und Maki. Neben Erlebnisberichten von stoischen Anglern und wortkargen Holzfällern aus dem einzigen Land der Welt, in dem ein Gummistiefelfabrikant problemlos zum globalen Marktführer der Mobiltelefonherstellung aufsteigen kann, haben sie vor Allem das Liedgut liebeskranker Lappländer mitgebracht. Mit: Benjamin Höppner, Burkhard Niggemeier, Tim Porath.
Willkommen in Adipositanien! Während sich bei den einen der Wohlstandsbauch bläht, sollen die anderen froh darüber sein, den Gürtel enger schnallen zu dürfen. Sich sein eigenes Grab zu schaufeln, das ist für viele eine Form der Altersvorsorge. Aber trotz der Schrecken des Alltags gilt die Devise: Wer zuletzt lacht, hat den Witz nicht früher verstanden. Genießen Sie gemeinsam mit Max Uthoff eine schöne Zeit mit sympathischen Massenmördermuttis, dialektischen Waffenhändlern und den Antworten auf drängende Fragen: warum ist der Strom noch viel zu billig und ist die FDP der Blinddarm der Republik?
Mütterlich, herzlich, unerschrocken: Frieda Braun begrüßt ihre Zuschauer/innen wie lang vermisste Mitglieder der Familie und verbreitet Nestwärme im ganzen Publikum. Ihre „komischen Geschichten“ sind einfach und gleichzeitig hintergründig. Frieda bedient Klischees, um sie wieder zu brechen. Ob Autofahren im Kreisverkehr, Ozonbelastung im Sommer oder die Eifersucht der Männer auf Stargeiger André Rieu: kein Alltagsproblem ist ihr fremd. Heiklen Themen wie der ehelichen Erotik nähert sie sich mit Naivität, Neugier und Entrüstung. Ein Kritiker schrieb: „Wer denkt, er kennt solche Kunstfiguren schon zur Genüge, der sollte diese außergewöhnlich stimmige Komposition von Gestik, Mimik und Sprache erleben“.
Wo sich Kabarett und Comedy Gute Nacht sagen, ist das Duo ‘Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie’ zu Haus. Und es brennt noch lange Licht! Wo sich Liebeslieder und Klamauk ein Stelldichein geben, wo knallharte Gesellschaftskritik auf romantische Blödelei trifft, dort kochen Wiebke Eymess und Friedolin Müller Mitternacht Spaghetti (morgens um Acht) und machen den Tag zur Nacht. Eigentlich geht es um Liebe. Um die Liebe zum Essen, zur Heimat, zum Reisen, zum eigenen WC, zum Reißverschlussprinzip auf deutschen Autobahnen und letztlich wie zu aller erst: Um die Liebe zweier Menschen... Denn es läuft in ihrer Beziehung in jeder Beziehung wie in jeder Beziehung! Mit Balladen und Banalem versuchen Eymess und Müller die großen Fragen der Menschheit zu klären und kommen der Wahrheit näher, als sie selbst ahnen.
Thomas Kreimeyer macht Steh-Greif-Kabarett. Er kommt mit den Zuschauern ins Gespräch. Die Zuschauer kommen mit ihm ins Gespräch. Und schon entsteht Unterhaltung. So, wie es das Theater selten erlebt hat. Mehr aus dem Leben gegriffen geht nicht. Denn Kreimeyer nimmt die Zuschauer beim Wort, nimmt das Leben wörtlich. Kreimeyers Abende bieten neue Sichtweisen und zeigen noch nie da gewesene Blickwinkel auf das Leben, denn Kreimeyer versteht es, das Banale zu adeln und das Beiläufige in den Fokus zu stellen. Die Zuschauer kommen gemeinsam ins Lachen und lachen gemeinsam über sich selbst. An einem einzigen Kreimeyer-Abend kann vom Lustspiel übers Drama bis zum Kabarett alles geschehen. Und das tut es auch.
Eine Frau. Vier Männer. Fünf Celli. Klirrende Eisbrocken, gefährliche Leidenschaften, heiße Töne. Vom Tango zur Maccarena, vom Schlager zum Rock n ́Roll , vom Wilden Westen in die Südsee, gewürzt mit Schwarzpulver, dicken Zigarren und umherfliegenden Büstenhaltern. Die Cello Mafia hat sich mit furchtlosen Arrangements jeglicher Couleur erfolgreich ihre eigene Nische geschaffen - durch skurrile Geschichten, die immer wieder den Aufhänger für musikalische Leckebissen bieten.
...ist einer der erfolgreichsten Poetry Slammer Deutschlands. Seit 2003 hat er sich dieser Form der live vorgetragenen Literatur verschrieben, 2008 bei den Slam-Weltmeisterschaften in Paris wurde er Vizeweltmeister und ist bereits Lehrmeister dieses Genres an Schulen und Universitäten. Zusätzlich trifft man ihn auch immer öfter auf Comedy-Bühnen, er ist nämlich lustig, ob allein oder mit Gitarre. Sein erstes Solo-Programm heißt „Gude Laune hier!“ Sebastian 23 ist also Wortakrobat - „Busch in Punk“ (Visions) - und die Süddeutsche Zeitung bescheinigt ihm gar Hochseetauglichkeit!
Sie ist „Fräulein Cäsar“, die Aktuelle, die Frau im Spiegel, die immer das goldene Blatt vor den Mund nimmt. „Atmen, Leute, atmen!“ heißt ihr zweites Solo-Programm. Sie entführt den Zuschauer mit umwerfender Komik, ihrer wundervollen Stimme und ihrem badischen Charme in eine schillernd alltägliche Welt. Fräulein Cäsar, eine Frau voll im Saft ihrer Jahre, mit einem urkomischen Talent die Dinge des Lebens auf einen musikalischen Punkt zu bringen. Sie spricht eben über die Dinge, auf die es wirklich ankommt: Aussehen, Abnehmen und Abfrackprämie! Romantisch, klassisch, mal Pop, mal Rock die Vielseitigkeit ihrer stimmlichen Ausdrucksmöglichkeiten reißt einen mit und rührt einen zu Tränen. Das Fräulein lernt das Gas-Geben und wir dürfen alle Zeugen sein.
Er macht Stand-up nach dem Motto „Back to the basics“. Ein Mikro, eine Bühne, ein Scheinwerfer - den Rest hat er im Kopf. Und in diesem Kopf geht’s turbulenter zu als bei einer polnischen Media-Markt-Eröffnung. Der sympathische 31-jährige ist eigentlich Franke, lebt aber, da er das „R“ nicht rollen kann, seit 1999 im Kölner Exil. Dort arbeitet er seit Jahren als Autor für erfolgreiche Comedy-Sendungen wie „Die Wochenshow“ und „Was guckst Du?!“ und für Bühnenkünstler wie Mirja Boes. Seit 2008 steht er aber auch selber auf der Bühne. Schnell, tagesaktuell und frech spricht er über Dinge, die ihm durch den Kopf gehen. Alles muss eben mal raus. Die Presse hält ihn für „erfrischend frech und tiefsinnig“ (Aachener Zeitung) und sie bescheinigt ihm die Bereitung sensationellen Vergnügens.
Stand: 10.05.2010
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