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Sendung vom 22. Mai 2011
Prix Pantheon Fernseh-Publikumspreis
Jahrgang 1980, ist Lesebühnenautor, Poetry Slammer und Liedchensinger. Seine Lesebühne in Frankfurt am Main gründete er 2002, sie heißt „Die Lesebühne Ihres Vertrauens“. Seltsame Länder, komische Menschen und wirre Situationen sind sein Thema, die direkte, blanke Darstellung seine Methode. Er ist nicht besserwisserisch-politisch und erklärt auch nicht den Unterschied zwischen Männern und Frauen. Getwittert wäre Birr: energiegeladen, ehrlich, manchmal Nonsens, manchmal komplex.
... meint es gut mit den Menschen. Das ist in jeder Minute ihres Soloprogramms „Schwächen Umarmen“ spürbar. Als skurrile Lebens- und Motivationstrainerin hat sie nur ein Ziel: Hundertprozentige Glücksfähigkeit für alle! Dabei überzeugt sie durch ungewöhnliche Perspektiven und mit effektiven Hilfsmitteln. So lernt das Publikum die wohltuende Wirkung des Sorgensacks und die Geborgenheit des Vertrauensteppichs kennen. Auch das „Lesen“ des eigenen „Akzeptanzpegels“ wird so zum Kinderspiel.
Ein Deutschkurs in der Volkshochschule, zu dem Frank Fischer
seinen spanischen Kumpel Otto Gonzales samt dessen Vater begleitet,
ist Ausgangspunkt für eine vergnügliche Doppelstunde, in
der sich der “Geheimtipp der deutschen Kleinkunstszene”
(Ottfried über Frank Fischer) Gedanken über die Wirkung
der deutschen Sprache auf Ausländer, Inländer und die
Absurditäten des Alltags an sich macht.
Dabei erweckt er bekannte und unbekannte Personen zum Leben und
schlüpft blitzschnell in deren Rolle. Was ist zu beachten,
wenn man mit Haustieren spricht? Und wieso schaden Handytarife mit
40 Inklusiv-Tagen im Monat der Weltwirtschaft? Frank Fischer findet
Antworten auf Fragen, die bisher noch niemand gestellt hat.
..., geboren auf der Wilhelm Gustloff, während diese unterging, ist er der illegitime Sohn von Hermann Göring und Astrid Lindgren. Er wuchs mit einer falschen Identität in einem russischen Nukleartestgebiet auf. Eine Schule besuchte er nie, stattdessen verbrachte er lange Jahre unter den Kopfjägern Borneos und kehrte erst Anfang der 60er Jahre nach Deutschland zurück, wo er sich innerhalb kürzester Zeit mit zwölf Geschlechtskrankheiten infizierte, von denen vier bis dahin noch völlig unbekannt waren. Aus dieser Zeit stammt sein Gedichtzyklus „Brennender Süden“, der von Ernst Jünger als „das eindringlichste Werk moderner Erotika“ bezeichnet wurde. Nachdem er Ende der 70er Jahre aus der von ihm gegründeten RAF rausgeworfen wurde, zog er sich an den Bodensee zurück.... das ist nur der Anfang. Am Ende steht: Kabarett am Rande des Nervenzusammenbruchs.
... ist der „Analysator der österreichischen Kabarettszene“. Gunkl ist Gunkl, „wenn er die Grenzen zwischen Mut, Tapferkeit und Blödheit auslotet. Wenn er über den Schweden König, das Vasa-Kriegsschiff und "ritualfreie Watschen" palavert. Und doch philosophisch wird mit Unwiderlegbarem wie: "Nicht alles, was schon ist, heißt schon was." Am Ende kann man mit Gunkls Worten sagen: "Es war nix mit: ,Jetzt kenn ich mich wieder ein bisserl besser aus in der Welt." Aber es ist doch sehr zum Lachen.“ (Werner Rosenberger)
... gehen aufs Ganze! Sie spielen die komplette Nibelungen Sage in Versmaß und Reimschema nach und schrecken auch vor der größten Erzählung des Abendlandes nicht zurück: der Weihnachtsgeschichte! Ihr großangelegtes Laienkrippenspiel ist Jahreszeiten übergreifendes Welttheater der Extraklasse und fast so wertvoll wie ihre Interpretation der Biene Maja! Überboten höchstens noch von ihren improvisierten Szenen, die sie zu Vorschlägen aus dem Publikum aus dem Stegreif spielen.
Als "Frau Klein auf Touren" gelingt es Angelika
Knauer, das Thema "Demografischer Wandel" auf
satirisch-humorvolle Weise aufzubereiten.
Schrullig, manchmal burschikos und überraschend kommt die
vermeintliche "Bilderbuch-Oma" mit dem ihr eigenen Charme
daher und wickelt ihre ZuschauerInnen ratzfatz um den Finger. Frau
Klein kommt vom Hölzchen aufs Stöckchen: Wie alles
angefangen hat; die Sache mit den Gummistrümpfen, ihr
alltäglicher Wahnsinn mit der neuen Technik... Dazu rappt sie
zu heißen Rhythmen, haut die Glatzen mit der Blockwurst und
tanzt geradezu artistisch am Stock.
Frau Klein räumt auf mit sämtlichen hartnäckigen
Vorurteilen gegenüber älteren Menschen. Ein
ungewöhnlicher kabarettistischer Beitrag zum Thema
"aktive Senioren".
Sein Programm als absurd zu bezeichnen wäre noch untertrieben. Manche sagen er ist wie ein Film. In der Regie ein Quäntchen Tarantino. Die komischen Momente verschmelzen mit seinem Auftritt zu einem Gesamtkunstwerk, das in dieser Form einzigartig ist. Szene - Kenner betiteln mit "Avantgarde" und loben sein Handwerk . Er erzählt keine Witze, das Publikum findet die Komik.
Die einen sehen Scharri in der Tradition von Wilhelm Busch – nur mit mehr Esprit, andere überzeugt er mit fulminanter Sprachgewalt, feiner Ironie und beachtlicher thematischer Tiefe, die seine Werke weit über den Status des gereimten Klamauks erheben. Im rasanten Wechsel von Reimkultur, frechen Liedern und brillantem Stand-up spielt Scharri sein Kabarettprogramm „Der Klügere gibt Nachhilfe“.
... geht auf die Jagd nach dem Wahnsinn des Lebens und so absurd es auch sein mag, so befreiend ist seine Freude an der Sinnlosigkeit politischer Debatten, der Sinnlosigkeit tagtäglicher Handlungen. Ganz zu schweigen von der Sinnlosigkeit des Seins. Und so nimmt der Hobbyphilosoph und Lebemensch sein Publikum an die Hand und führt sie durch seine Welt der verrückten, lustigen, stillen und auch traurigen Momente. Manchmal gar banal, aber das vielleicht auch nur auf den ersten Blick. Von himmelhochjauchzend bis tieftraurig, denn das Weinen liegt dem Lachen so nah. Philip Simon ist ein integrationswilliger Niederländer, der im Humor seine heile Welt gefunden hat.
Na, FUCK wie FUCK und HORNISSCHEN wie eine kleine Hornisse...und ORCHESTRA wie ORCHESTER...Julius will die Kapelle THE FUCK nennen, Christian HORNISSCHEN und so soll es sein. Das ORCHESTRA bedeutet nur Pompösität und Pathos! Kann sich nur kein Schwein merken..."DOCH!", sagen wir! Denn inzwischen steht das FUCK für die Fakultät an der wir Germanistik studier(t)en und das Hornisschen für die gefährliche Ignoranz gegenüber der Natur,! Fortschritt pfui, Natur hui heisst es in unserem ersten Bühnenprogramm "vom fohlen und wäldern"
Sein Händchen für Abstruses und Absurdes, etwas
böses Blut und jede Menge Spaß prädestinieren ihn
für das Einsatzgebiet Kabarett. Das Do-it-Yourself-Talent
steht für kluges Entertainment, das Spaß macht und nur
jene schadenfroh attackiert, die es auch wirklich verdient
haben.
Mit Witz und inszenatorischem Geschick, Vorschlaghammer und
Feinmotorik beherrscht er den Einsatz der Satire-Machete. Es sollen
schließlich Köpfe rollen im politischen Kabarett.
Bevorzugte Themen sind Religion, TV-Idiotie oder diktatorische
Allmachtsphantasien.
Stand: 30.05.2011
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