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Sendung vom 25. Juli 2011
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Sozial vernetzt sein will jeder – viele auch im Internet. Doch wer sich ein Profil bei Facebook anlegt und sich noch nicht so gut auskennt, läuft Gefahr, zu viele Daten und Informationen von sich preiszugeben. Wir haben wichtige Tipps für Sie und verraten, worauf Sie achten sollten.
In Ihrem Konto finden Sie die „Privatsphäre-Einstellungen“. Klicken Sie auf den Menüpunkt „Auf Facebook vernetzen“. Hier steht der Menüpunkt „Deine Freundesliste anzeigen“. Diesen Punkt sollte man auf „Nur ich“ oder „Freunde“ einstellen. Sonst ist Ihre Freundesliste für jeden Fremden sichtbar, der Ihr Profil anklickt.
In den Privatsphäre-Einstellungen unter dem Menüpunkt 2 „Inhalte auf Facebook teilen“ stellt Facebook viele Punkte automatisch auf „Alle“. Das heißt, Ihr Status, Ihre Fotos und Beiträge, Ihre Biografie und Lieblingszitate, Familie und Beziehungen sind automatisch für alle anderen Facebooknutzer sichtbar. Diese Einstellungen sollten Sie auf „Freunde“ stellen oder jeden Punkt einzeln unter „Benutzerdefiniert“.
Viele Nutzer nehmen bedenkenlos jede Freundschaftsanfrage an, weil sie es erstrebenswert finden, so viele Kontakte wie möglich zu haben. Doch Vorsicht: Jeder kann sich bei Facebook unter falschem Namen und mit einem falschen Foto anmelden und sich unter Ihre Freunde mischen, um Sie auszuspionieren. Wenn jemand Ihnen eine Freundschaftsanfrage sendet, den Sie nicht einordnen können, klicken Sie auf das Profil der einladenden Person. Senden Sie ihr eine Email und fragen nach, woher Sie sich kennen. Wenn jemand wirklich an Ihnen interessiert ist, wird er/sie sich schon wieder melden.
Freundeslisten anzulegen, bietet sich dann an, wenn man beispielsweise Kollegen eine Nachricht zukommen lassen will, die der Chef, wenn er auch ein Facebook-Freund“ ist, aber nicht sehen soll. Über das linke Profilmenü klicken Sie „Freunde“ an, dann rechts „Freunde bearbeiten“, dann „Liste erstellen“. Sie können nun zuerst einen Namen für die Liste eingeben und anschließend die Personen bestimmen.
Wenn Sie dann etwas auf Ihrer Wand posten möchten, finden Sie links neben dem Button „Teilen“ ein kleines Vorhängeschloss und einen Pfeil. Wenn Sie den Pfeil anklicken, erscheinen Ihre Optionen, wer das Posting sehen darf. Unter „Benutzerdefiniert“ können Sie eine Liste aktivieren oder Personen von dem Posting ausschließen.
Der „Gefällt mir“-Button ist auf vielen Seiten zu sehen. Wenn Sie bei Facebook eingeloggt sind, registriert die Plattform jedoch, wenn Sie eine solche Seite besuchen – selbst dann, wenn Sie den Button nicht betätigen. Was Sie mögen oder nicht, wird nicht nur von Facebook gesammelt und registriert, sondern auch auf Ihrer Wand veröffentlicht. In Zukunft möchte Facebook diese Informationen an Partnerfirmen weitergeben, um Ihnen personalisierte Werbung zu senden. Zurzeit ist nicht absehbar, was Facebook mit unseren gesammelten Daten macht, denn die Server des Portals stehen in aller Welt und sind nicht an die Regeln des deutschen Datenschutzes gebunden. Es ist deshalb empfehlenswert, sparsam mit dem Daumen umzugehen.
Der Freundefinder möchte, dass Sie Ihre E-Mail-Adressbücher zu Facebook exportieren, damit Facebook all Ihre Kontakte zu Facebook einladen kann – ungefragt! Facebook weist zwar darauf hin, dass Sie die Genehmigung der Kontakte für den Export einholen müssen, doch fast niemand tut es. Es hat sich außerdem gezeigt, dass Facebook nicht nur die E-Mail-Adressen aus den Adressbüchern ausliest, sondern auch Telefonnummern, Adressen und persönliche Notizen. Deshalb ist es ratsam, Adressbücher nicht zu Facebook zu exportieren. Wenn Sie dies bereits getan haben, können Sie den Export wieder rückgängig machen.
Stand: 19.07.2011
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