Hauptnavigation

Samstag, 26.05.2012

Suche im Redaktionsangebot von daheim+unterwegs
  • Tipps zur vergrößerten Ansicht.
  • Kontakt zur Redaktion.
  • Alle WDR Sendungen von A bis Z.
  • Inhaltsverzeichnis WDR.de.
  • Hilfe.
  • Multimedia.

daheim+unterwegs

Navigation


Zurück: April 2012 Sendeplan für Mai 2012 Weiter: Juni 2012
Mo Di Mi Do Fr Sa So
01 02 03 04 05 06
07 08 09 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31

Sie befinden sich hier: > WDR.de > WDR Fernsehen > WDR Regional > daheim+unterwegs > Sendung vom 01. Februar 2012 > Service


Service

Mit dem Smartphone in die Abo-Falle

  • SendeterminMittwoch, 01. Februar 2012, 16.15 - 18.00 Uhr.
Smartphone
Wer nicht aufpasst, kann mit dem Smartphone in die Abo-Falle geraten.

Wer ein Smartphone besitzt, kann damit nicht nur im Internet surfen, einen Flug buchen oder Spiele spielen, sondern auch schnell in die Abofalle tappen. Und das mit nur einem versehentlichem Klick! Mit Thomas Bradler von der Verbraucherzentrale NRW klären wir, wie sich Geschädigte gegen die Abzocke wehren können.

Schneller Klick – zusätzliche Kosten

Wer ein Smartphone besitzt, kann damit nicht nur im Internet surfen, einen Flug buchen oder Spiele spielen, sondern auch schnell in die Abofalle tappen. Und das mit nur einem versehentlichem Klick! Mit Thomas Bradler von der Verbraucherzentrale NRW klären wir, wie sich Geschädigte gegen die Abzocke wehren können.

Schneller Klick – zusätzliche Kosten

Immer öfter werden Besitzer von Smartphones Opfer solcher Betrügereien. Nur wer seine Rechnung auch kontrolliert, merkt, dass Dritt-Anbieter unbekannte Extra-Kosten abbuchen lassen. Der Grund: Der Nutzer kann in eine Abo-Falle getappt sein. Die Gefahr lauert in den Werbebannern, die man auf der Seite der heruntergeladenen App findet. Das App war vielleicht kostenlos, beim Klick auf einen Werbebanner kann man aber unbemerkt zum Abonnent für kleine Dienstleistungen wie Klingeltöne oder Spiele und mehr werden.

Registrierung per versehentlichem Klick

Beim Anklicken wird die Handynummer registriert. Unseriöse Anbieter kassieren dann ein vermeintliches Abo ab und zwar über die Rechnung des Mobilfunkanbieters. Dies ist möglich, da es in der Regel oft Kleinbeträge sind – das Verfahren heißt WAP-Billing. Der geforderte Betrag für das Abo taucht unter dem Punkt „Dienste Dritter“ oder „Andere Leistungen“ auf. Manchmal sind das bis zu 60 Euro zusätzlich zu den monatlichen Handygebühren und das manchmal für Zeiträume bis zu zwei Jahren.

Handyrechnung
Prüfen Sie immer genau Ihre Rechnungen.

Rechtlich gesehen…

Nach Auskunft der Verbraucherzentrale kann aber durch das bloße Antippen eines Werbebanners kein gültiger Vertrag zustande kommen. Der Anbieter müsse außerdem unter anderem über das Widerrufsrecht informieren. Daher sei es auch wichtig, entsprechende sms der Firma oder eventuell sogar vom Mobilfunkanbieter zu lesen und nicht einfach wegzuklicken.

Gerade bei Apps für Kinder sollte man aufpassen, denn beim Betasten der Tastatur ist schnell mal ein Werbebanner angeklickt.

Zu den schwarzen Schafen gehören oft Anbieter von Klingeltönen oder von Spielen, Ortungsdiensten oder Nacktscannern.

Was tun?

Geschädigte sollen nach Auskunft des Experten Thomas Bradler die abgebuchte Summe zurückholen, also zurückbuchen lassen, dann den Betrag abzüglich der Summe der ungerechtfertigten Forderung wieder überweisen und unbedingt dem Mobilfunkanbieter schriftlich erklären, dass man keinen Vertrag abgeschlossen hat. Ansonsten kann dieser das Handy sperren. Außerdem muss man bei der Firma, die das Werbebanner geschaltet hat, das Abo hilfsweise kündigen, auch wenn man gar kein Abo abgeschlossen hatte. Das Problem hierbei: Oftmals ist die Adresse des Anbieters gar nicht ersichtlich, weil dieser wiederum eine Firma beauftragt hat, das Geld einzukassieren. Versuchen Sie, sich den Namen geben zu lassen, und recherchieren Sie im Internet nach der Adresse. Die Kündigung sollte schnellstmöglich erfolgen, auf jeden Fall innerhalb von acht Wochen,. Rat und Auskunft erteilt die Verbraucherzentrale NRW.

Eine weitere Möglichkeit wäre, das Handy für Drittanbieter komplett sperren zu lassen. Allerdings bieten nur einige Mobilfunkanbieter diese Möglichkeit an. Bei dem einen oder anderen Anbieter ist sogar die Sperrung einzelner Drittanbieterseiten möglich. Nachteil einer kompletten Sperrung: Es können keine praktischen Dienste mehr genutzt werden, z.B. das Zahlen von Parktickets per Handy. Der Gesetzgeber plant, in den nächsten Monaten das Telekommunikationsgesetz dahingehend zu ändern, das Mobilfunkanbieter eine Sperre für Drittanbieter anbieten müssen!

Stand: 31.01.2012


Alle Beiträge



Gesucht wird!

Foto: Straßenkünstler

Der beliebteste Straßenkünstler 2012 [mehr]


Schreiben Sie uns!

Foto: Autodieb

Autodiebe – Ihre Geschichten, Ihre Erfahrungen! [mehr]


Brot des Monats

Logo: Brot des Monats

Zwölf Monate, zwölf Brote und eine einzigartige Kooperation [mehr]


d+u-Schlussbilder

Foto: Moderatoren und Gäste

Eine Sendung, ein Klick, ein Foto. [mehr]


Alle Rubriken


Soziale Netzwerke


Illustre Gäste

Foto: Moderatoren mit Marie-Luise Marjan

Mutter Beimer zu Besuch [mehr]


Baustellen-Blog

Foto: Studioumbau

Es ist vollbracht. Unsere Foto-Galerien zum Studioumbau. [mehr]


Sie haben abgestimmt!

Foto: Diskusfisch

Unser Fisch hat einen Namen [mehr]


Ihre Gastgeber



Infoblatt

Foto: Klemmbrett mit Metallklammer und Brief

Unsere Themen täglich per E-Mail [mehr]


  • Seite empfehlen.

Der WDR ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.