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Konfliktpotential am Arbeitsplatz
- Mittwoch, 23. Mai 2012, 16.15 - 18.00 Uhr
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Ein positives Arbeitsklima ist wichtig!
Den Luxus eines Rückzugsraumes genießen in Deutschland allenfalls 33 Prozent der Erwerbstätigen: Sie sitzen in einem Einzelbüro. 20 Prozent teilen sich einen Arbeitsraum mit einem Kollegen, 16 Prozent hocken in einem Mehrpersonenbüro und noch mal rund 20 Prozent im Großraum, so eine Studie des Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in Stuttgart.
In Deutschland arbeiten also insgesamt rund 17 Millionen Menschen in einem Büro - mindestens acht Stunden am Tag, oft über 40 Stunden in der Woche. Der Arbeitsplatz ist nicht nur Arbeitsplatz, sondern auch Lebensraum. Und in dem herrscht eine ganz eigene Kultur. Hier gibt es bestimmte Rituale und Regeln, die einzuhalten sind. Schön, wenn das Klima gut ist, man sich prima mit den Kollegen versteht und sich auf sie verlassen kann. Doch am Arbeitsplatz lauern auch eine Menge Fallgruben, und manchmal können einem die Marotten oder Missgunst der Kollegen ganz schön auf die Nerven gehen.
Dinge, die an Kollegen immer wieder nerven
- Kollegen, die bei der Arbeit permanent essen.
- Kollegen, die mit sich selber reden, wenn ihnen keiner mehr zuhört.
- Kollegen, die tuscheln.
- Kollegen, die Chaos und Unordnung am Arbeitsplatz hinterlassen.
- Kollegen, die sich mit fremden Federn schmücken, also Ideen klauen und die als eigene verkaufen.
- Kollegen, die ihr Privatleben bis ins Detail erzählen.
- Kollegen, die ihre Essensreste auf dem Schreibtisch liegen lassen.
- Wenn Sachen verschwinden. Schon geschehen mit Kugelschreibern, Ventilatoren (im Sommer) und Papierkörben.
- Immer ich! Das Gefühl zu haben, immer derjenige zu sein, der neuen Kaffee aufsetzen muss.
- Die Fenster-auf-oder-Fenster-zu- und die Licht-an-oder-Licht-aus-Diskussion.
Stand: 21.05.2012
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