Bisherige Beiträge
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09.02.2012 15:40 Uhr schrieb Hans Peter Müller 70 J
Liebe Redaktion,
gerade sah ich Ihren Beitrag über Bergisch Gladbach - und bin er-
schüttert, obwohl ich dachte, relativ gut informiert zu sein. Ich bedanke mich für Ihre Recherchen und anschaulichen Bilder. Sicherlich hätte man auch noch das eine oder andere positive Beispiel finden können, wie das gezeigte Unternehmen "KL-Druck", das z.B. uns behilflich ist. Andererseits gibt es leider auch noch negative Beispiele wie die Verschwendung öffentlicher Gelder für einen Mini-Kinderspielplatz an der meistbefahrenen Straße Refraths direkt an einer Ampel (Auspuffgase!). Da heißt es dann: Konjunkturprogramm II - sind das keine Steuergelder? Leider ist die Verkehrssituation bei uns nicht zu "Bild" gekommen. Nicht zuletzt "Mediterana" ist an der erhöhten Belastung gerade in Altrefrath beteiligt. Gegenleistung?
Ist es möglich, Ihren Beitrag auf einer DVD zu bekommen?
H.P.Müller @Antwort der Redaktion: Sie können den Beitrag als Webvideo auf unserer Homepage ansehen oder als Podcast downloaden. DVDs erhalten Sie über den Mitschnittservice des WDR: http://www.wdr.de/tv/home/sendemitschnitte/
Am
09.02.2012 10:20 Uhr schrieb Rentner aus GL
Wieso lässt der Umsatz eines Unternehmens "in begrenztem Umfang" Rückschlüsse auf den Gewerbeertrag zu?? Was soll dieser Unsinn? Es wäre dringend notwendig, vor dem Schreiben eines solchen Satzes ein BWL-Seminar in der Uni zu besuchen!
Am
08.02.2012 22:48 Uhr schrieb Anonym
Schade, dass die Redaktion die inhaltlichen Mängel verteidigt. Umsatz gibt keinerlei Anhaltspunkte für Gewerbesteuer. Ich kenne die genaue Struktur des Konzerns nicht. Aber was wird die Redaktion davon halten, wenn sich Herr Krüger die gezahlte Gewerbesteuer auch noch auf seine Einkommensteuer anrechnen lässt. Steuerschlupfloch?
Am
08.02.2012 22:31 Uhr schrieb Peter Laufenberg
Ihre Story geht leider an der Sache vorbei. BGL ist eine total überbesetzte, verbeamtete und verfilzte Stadt mit +/- 68 Stadtverordneten, samt und sonders ahnungslose, parteiliche, inkompetente Sprücheklopper und Dummschwätzer à la: Yes, we can!. Die Bürgermeister seit Fröling-Zeiten sind II. Wahl und haben keine Ahnung von Finanz- und Steuerwirtschaft. Schauen Sie sich den Autopark samt Nobelkarossen an. Fahrräder würden eher der Leistung entsprechen. Wie ist es möglich, dass ungestraft mit Steuermitteln gezockt und spekuliert und ein Schuldenberg von mehr als 300 Mio angehäuft wird. Wenn die Stadtverordneten nach Leistung bezahlt werden würden, müßten sie in ihrer Mehrzahl Geld mitbringen und nicht noch zusätzlich Sitzungsgelder kassieren. Da wollen die städtischen Deppen alles auf den Prüfstand stellen, ausgenommen sich selbst. Der Krankentand bei Beamten und Angestellten des öffentlichen Dienstes ist enorm, die Arbeitsmoral dafür im Keller!
Am
08.02.2012 10:55 Uhr schrieb Die Redaktion
Zu "Reiche Bürger - arme Stadt" (2/2): Aus den Antworten kann sich jeder Zuschauer selbst seine Meinung bilden. In der Tat hat Krüger in den letzten Tagen tatsächlich eine (konsolidierte) Bilanz vorgelegt, die aber auch keine direkten Rückschlüsse auf die Gewerbesteuerzahlungen in Bergisch Gladbach zuläßt. Dies wird aber dennoch in die weitere Berichterstattung einfließen.
Am
08.02.2012 10:54 Uhr schrieb Redaktion
Zu "Reiche Bürger - arme Stadt" (1/2): Angesichts der Verschwiegenheit unserer Interview-Partner in Sachen Gewerbesteuer war es schwer, genaue Zahlen zu ermitteln. Es gibt dazu zwei Eckdaten: 35 Millionen Gesamt-Gewerbesteuer und die rund 1,5 Millionen Euro Gewerbesteuer, die die VR-Bank zahlt und die damit unwidersprochen einer der größten Gewerbesteuer-Zahler ist. Natürlich ist die Gewerbesteuer eine Ertrags-Steuer, allerdings läßt auch der Umsatz in begrenztem Umfang Rückschlüsse zu: wenn also ein hochprofitabeles Unternehmen wie Krüger bei einem Gesamtumsatz von 1,5 Milliarden in einer Größenordnung von 1,5 Millionen Euro Gewerbesteuer zahlt, dann gibt dies zumindest Anlaß zu Fragen, die wir ja auch im Film stellen.
Am
07.02.2012 22:56 Uhr schrieb Anonym
Zum Thema Reiche Bürger - arme Stadt. Wann gedenkt der Landesfinanzminister Ermittlungen aufzunehmen? Die Bürger warten!
Am
07.02.2012 22:09 Uhr schrieb Anonym
Zum Beitrag über die Stadt Bergisch-Gladbach: Warum meldet kein Ratsmitglied diesen Sachverhalt an das Bundesfinanzministerium? Es wundert mich garnicht mehr, das z.B. Bayern sich als Geberland beschwert, das NRW auf Geld aus dem Länderfinanzausgleich angewiesen ist. Als ich diesen Beitrag sah, dachte ich mir, es ist wie in Griechenland. Alle wissen über die minimale Steuereinnahmen bescheid, und keiner tut was. Und seit wann sind Steuerabgaben geheim. Wenn wir nicht wie Griechenland enden wollen, sollte jetzt die Steuerfahndung (gerade mit dem heutigen BGH Urteil im Rücken) die Gebahren der Kommunen und der ortsansässig Industrie überprüfen. Habt ihr Ratsmitglieder den Griechenlandschuss nicht gehört? Bitte liebe "Story- Redaktion", bleibt am Ball. Fragt auch beim Landes- / Bundesfinanzministerium nach, warum nicht reagiert wird?
Am
07.02.2012 21:13 Uhr schrieb G.F.X. 71 J
Der Beitrag war sehr einseitig und zu sehr auf die Zahlung von Gewerbesteuern ausgelegt. Es wäre besser gewesen,wenn man vorher mit dem Bergischen Geschichtsverein gesprochen hätte. Dann wäre z.B. als ehemals größter Arbeitgeber von GL die metallverarbeitende Industrie zu erwähnen gewesen werden.
Das GL zwei Rathäuser hat, ist der Gebietsreform geschuldet, nach der die 2 Städte Bensberg und GL nun mal eigenständig waren. Was zur Folge hatte, dass beim Bau derA4 die rechtzeitige Anbindung von GL an die Autobahn verschlafen wurde.
Die Fa. Krüger ist nun mal der z.Z. größte Arbeitgeber und es ist der Fa. zu wünschen, das sie den Erfolg noch lange behält. Hat doch diese Fa. z.B. vor Jahren Maschinen von der Pleite gegangenen Pharma-Firma Nattermann in Köln aufgekauft.
Übrigens, der Eintritt für das Thermalbad beträgt nicht 25.-. Außerdem wundere ich mich beim Besuch des Bades immer wieviel kleine Kinder dort Schwimmunterricht bekommen.
Die Vergeudung in d.Verwaltung kam zu kurz
Am
07.02.2012 20:27 Uhr schrieb auch anonym
"Die Story" ist eine hervorragende Reportage, die den Niedergang der Stadt Bergisch Gladbach pointiert dokumentiert. Kompakt in 45 Minuten wurde nur die Spitze des Eisbergs gezeigt. Es fehlen Projekte, mit denen der Stadtrat zur Zeit liebäugelt: die Anbindung der Stadt über den Bahndamm an die Autobahn (Herr Krüger deutete es an!), das geplante Gewerbegebiet in Refrath auf Kosten des Waldes, das Bensberger Einkaufszentrum, darin Öffnung der Fußgängerzone zur Vertreibung der Kinder an den Spielplätzen und leider vieles mehr...
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