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Sendung vom 21. November 2011
Adel vernichtet – Der bemerkenswerte Niedergang des
Bankhauses Oppenheim
Ausgezeichnet als beste Reportage mit dem Deutschen Fernsehpreis 2011
Über 220 Jahre zählte Sal. Oppenheim zu den renommiertesten Banken Deutschlands, hier gingen die Reichen und Mächtigen ein und aus. Gegründet 1789 – im Jahr der französischen Revolution – wurde das Kölner Geldinstitut im Nachkriegs-Deutschland zu einem einflussreichen Partner von Wirtschaft und Politik. Im Jahr 2004 stieg Sal. Oppenheim zur größten Privatbank Europas auf und verlegte anschließend seinen Firmensitz nach Luxemburg.
Doch dann kam der tiefe Fall: Die Banker verstrickten sich zunehmend in Immobilien- und Aktiengeschäfte. Besonders eng waren die Geschäftsbeziehungen zum Arcandor-Konzern, der früheren KarstadtQuelle AG. Die Insolvenz des Warenhauskonzerns riss auch die Bank mit in den Abgrund. Inzwischen mussten die verantwortlichen Banker von ihren Ämtern zurücktreten, und die Deutsche Bank hat das Traditionshaus übernommen.
Die preisgekrönten story-Autoren Georg Wellmann und Ingolf Gritschneder gehen den Geschäftsbeziehungen der Banker nach und beleuchten dabei insbesondere die Hintergründe der Arcandor-Pleite. Warum hatte sich die renommierte Privatbank auf die risikoreichen Geschäfte hinter den Kulissen des Kaufhaus-Konzerns eingelassen? Wer waren die Drahtzieher der Deals?
Immer wieder stoßen die Autoren dabei auf einen wichtigen
Geschäftspartner der Bank, den Immobilieninvestor Josef Esch.
Wie kam es zu der ungewöhnlichen Liaison zwischen den Bankern
und dem Bauunternehmer?
Redaktion: Barbara
Schmitz und Jo
Angerer
Ingolf Gritschneder und Georg Wellmann
Stand: 22.11.2011
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