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Adel vernichtet – Der bemerkenswerte Niedergang des Bankhauses Oppenheim

Ein Film von Ingolf Gritschneder und Georg Wellmann

  • SendeterminMontag, 21. November 2011, 22.00 - 22.45 Uhr .
  • WiederholungsterminDonnerstag, 24. November 2011, 14.15 - 15.00 Uhr (Wdh.).

Ausgezeichnet als beste Reportage mit dem Deutschen Fernsehpreis 2011

Über 220 Jahre zählte Sal. Oppenheim zu den renommiertesten Banken Deutschlands, hier gingen die Reichen und Mächtigen ein und aus. Gegründet 1789 – im Jahr der französischen Revolution – wurde das Kölner Geldinstitut im Nachkriegs-Deutschland zu einem einflussreichen Partner von Wirtschaft und Politik. Im Jahr 2004 stieg Sal. Oppenheim zur größten Privatbank Europas auf und verlegte anschließend seinen Firmensitz nach Luxemburg.

Auf dem Höhepunkt: Die einst größte Privatbank
Europas, hier die Luxemburger Zentrale des Bankhauses Oppenheim.
Auf dem Höhepunkt: Die einst größte Privatbank Europas, hier die Luxemburger Zentrale des Bankhauses Oppenheim.

Doch dann kam der tiefe Fall: Die Banker verstrickten sich zunehmend in Immobilien- und Aktiengeschäfte. Besonders eng waren die Geschäftsbeziehungen zum Arcandor-Konzern, der früheren KarstadtQuelle AG. Die Insolvenz des Warenhauskonzerns riss auch die Bank mit in den Abgrund. Inzwischen mussten die verantwortlichen Banker von ihren Ämtern zurücktreten, und die Deutsche Bank hat das Traditionshaus übernommen.

Die Banker der Tafelrunde - als die Welt im Hause Oppenheim noch in
Ordnung war: Positive Zahlen auf der Bilanzpressekonferenz 2005.
Die Banker der Tafelrunde - Als die Welt im Hause Oppenheim noch in Ordnung war: Positive Zahlen auf der Bilanz-Pressekonferenz 2005.

Die preisgekrönten story-Autoren Georg Wellmann und Ingolf Gritschneder gehen den Geschäftsbeziehungen der Banker nach und beleuchten dabei insbesondere die Hintergründe der Arcandor-Pleite. Warum hatte sich die renommierte Privatbank auf die risikoreichen Geschäfte hinter den Kulissen des Kaufhaus-Konzerns eingelassen? Wer waren die Drahtzieher der Deals?

Für ihren Film erhielten Ingolf Gritschneder (li.) und Georg Wellmann (re.) den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie "Beste Reportage".

Immer wieder stoßen die Autoren dabei auf einen wichtigen Geschäftspartner der Bank, den Immobilieninvestor Josef Esch. Wie kam es zu der ungewöhnlichen Liaison zwischen den Bankern und dem Bauunternehmer?

Redaktion: Barbara Schmitz und Jo Angerer

Autoren:

Ingolf Gritschneder und Georg Wellmann

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Stand: 22.11.2011


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