Falsche Versprechen – Wenn Betongold zum Albtraum wird
Ein Film von Katrin Wegner
- Montag, 25. Februar 2013, 22.00 - 22.45 Uhr
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Der Staat als Behüter und Beschützer zieht sich immer weiter zurück. Die Angst vor Altersarmut geht um, und der Staat treibt die Menschen dazu, private Vorsorge zu betreiben. Der Markt ist voll von Anlage- und Versicherungsberatern, die mit der Angst der Bürger spielen und viele Möglichkeiten der Absicherung anbieten.
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Geprellte Anlegerin hofft auf Schadenersatz.
Hunderttausende wollten sich inzwischen privat absichern, um für den möglichen Notfall vorzusorgen, um ihre Rente aufzubessern oder um ihren Kindern später eine Ausbildung finanzieren zu können. Sie haben ihr komplettes Erspartes in offene Immobilienfonds gesteckt. Denn gerade diese Fonds galten als sehr sicher und stets verfügbar. Große Fondsbetreiber und Banken verkauften offene Immobilienfonds mit dem Versprechen: „Das ist wie ein Geldmarktfonds, nur mit höheren Renditen. Er ist offen, denn Sie können jederzeit an Ihr Geld.“
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Eine andere geprellte Anlegerin muss ihr Haus verkaufen.
Seit zwei Jahren aber sind diese Fonds eingefroren und abgewickelt. Die Anleger kommen nicht mehr an ihr Geld und müssen nun sogar um ihr Erspartes bangen, denn möglicher weise werden sie von ihrem Geld nach der Abwicklung nur wenig wiedersehen. Offene Immobilienfonds – ein Betrug am Anleger?
Redaktion: Mathias Werth
Autorin: Katrin Wegner
Stand: 20.02.2013
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