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Ratgeber
Erlebnisreisen
Sendung vom 21. Januar 2012
Winterangebote im Vergleich
Die Wintersaison beginnt im November. An erster Stelle der Winteraktivitäten steht in beiden Orten das Skifahren und Snowboarden. In Galtür-Wirl gibt es ein Skigebiet mit gut 40 Kilometer Pisten in einer Höhe zwischen 1.500 und 2.300 Meter. Das Angebot ist sehr familienfreundlich und kindgerecht. Für Skitourengeher und auch für alle, die es erlernen wollen, gibt es vielfältige Möglichkeiten, um die Silvretta zu erkunden. Ein besonderer Tipp ist die Skisafari, ein Tagesausflug per Ski und Pistentaxi in das benachbarte Montafon, der durch die fantastische Bergwelt der Silvretta-Gruppe wieder nach Galtür zurückführt.
Ischgl kann mit einem der größten und perfektesten Skigebiete weltweit aufwarten, es ist mit dem Skigebiet im schweizerischen Samnaun zur "Silvretta Arena" verbunden und hat 210 Pistenkilometer. Vielfahrer kommen auf ihre Kosten, ebenso anspruchsvolle Skifahrer. In der Hochsaison, rund um Weihnachten und im Februar, empfiehlt es sich aber, vorab genau zu überlegen, wann und wo man fährt, um nicht ständig mit den Menschenmassen die Pisten teilen zu müssen. Das Dorfradio bringt leider noch keine Pisten-Staumeldungen heraus!
Ski-Langläufer haben weitaus bessere Möglichkeiten rund um Galtür als in Ischgl, wo das Tal noch sehr schmal ist. Weitere Angebote wie Eisbahn, Schwimmbad, Sauna, Winterwanderungen etc. findet man in beiden Orten. Ischgl bietet regelmäßig Rodelabende auf einer beleuchteten Bahn, Galtür veranstaltet jeden Mittwochabend Nacht-Skifahren auf der Flutlicht-Talabfahrt. Die Übernachtungspreise sind im Winter generell leider fast immer höher als im Sommer. Allerdings ist das Niveau in Galtür deutlich niedriger als das Preisniveau in Ischgl.
Das Skitourengehen ist die Urform des Skilaufens. Lange bevor es die ersten Lifte und Gondeln in den Bergen gab, stieg man mit den Skiern bergauf. Galtür hat aufgrund der Lage am Rand des Silvrettagebiets eine lange Tradition im Tourengehen. Die Skischule bietet Kurse für Einsteiger an. Schon Ernest Hemingway war mit Tourenskiern in Galtür und in den Hütten der Silvretta längere Zeit unterwegs. Auf die Unterseite der Skier wurden früher Felle gespannt, um auf dem glatten Schnee beim Aufstieg einen Halt zu haben. Diese Art des Skisports ist naturnah und umweltschonend. Darüber hinaus verdienen die gesundheitlichen Aspekte dieses Sports besondere Beachtung.
Karl Waldhecker
Stand: 09.03.2009
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