Alemannia meldet Insolvenz an
- Samstag, 17. November 2012, 16.50 - 17.05 Uhr
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Alemannia Aachen muss den bitteren Gang in die Regionalliga antreten. Die angekündigte Insolvenz führt den Zwangsabstieg mit sich. Aktuell ist der Spielbetrieb gewährleistet. Am Samstag musste sich Aachen dem VfB Stuttgart II jedoch 1:2 geschlagen geben.
Während Preußen Münster und Arminia Bielefeld auf die Rückkehr in die zweite Bundesliga hoffen, spitzt sich die Krise beim dritten ehemaligen Bundesligisten aus Nordrhein-Westfalen, Alemannia Aachen, dramatisch zu. Am Freitag gaben die Verantwortlichen der Alemannia bekannt, in der kommenden Woche Insolvenz anmelden zu müssen. Mehr als vier Millionen Euro fehlen der Alemannia zur Rettung. Der Zwangsabstieg in die Regionalliga ist damit nicht mehr zu verhindern. In der Winterpause droht Aachen zudem der Spielerausverkauf. Vorerst wird der Spielbetrieb aufrecht gehalten. Mit mäßigem Erfolg. Gegen die Zweitvertretung des VfB Stuttgart musste die Mannschaft von Alemannia-Trainer René van Eck eine weitere Niederlage hinnehmen. Trotz ordentlicher Leistung und guter Möglichkeiten kassierte Aachen eine 1:2-Pleite. Die Führung der Schwaben durch einen verwandelten Foulelfmeter von Soufian Benyamina (27.) glich Kai Schwertfeger (34.) noch vor dem Wechsel aus. In Halbzeit zwei nutzte erneut Benyamina (76.) einem schweren Patzer von Aachens Keeper Michael Melka zum 2:1-Endstand. Mit der Niederlage rutscht die Alemannia auf einen Abstiegsrang.
Stand: 13.11.2012
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