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Ratgeber
Der Gesundmacher
Sendung vom 23. Januar 2012
Unsere Haut – wie bleibt sie wirklich jung und schön?
Die Haut ist mit etwa 1,5 – 2 Quadratmeter unser größtes Organ. Faszinierend: Auf einem Quadratzentimeter Haut „sitzen“ 5000 Sinneszellen, 100 Schweißdrüsen, 15 Talgdrüsen, 5 Haare, 150.000 Pigmentzellen, 4 Meter Nervenbahnen und 1 Meter Blutgefäße. Die menschliche Haut ist unsere Barriere zur Außenwelt. Sie soll verhindern, dass wertvolle Dinge von innen nach außen und schädliche Dinge von außen nach innen gelangen. Das macht unsere Haut aber auch angreifbar. Kaum ein Organ ist so empfindlich wie sie. Da macht es Sinn, unsere Haut bestmöglich zu schützen, indem wir sie täglich pflegen. Die Haut besteht aus drei Schichten: der Unterhaut, der Lederhaut und der Oberhaut. Die Oberhaut besteht aus einem schützenden Fett-Feuchtigkeitsfilm, der Hornschicht aus abgestorbenen Zellen und mehreren Lagen, in denen der Stoffwechsel der Haut stattfindet. Darunter liegt die Lederhaut. Sie ist verantwortlich für Straffheit und Geschmeidigkeit. In der Unterhaut liegt das Bindegewebe, gefüllt mit Fettzellen, Gefäßen und Nerven.
Vorrangig gilt es den Feuchtigkeitshaushalt der Haut zu erhalten, je länger, desto besser. Regelmäßiges Trinken von Wasser ist hierfür erste Voraussetzung. Experten raten zu etwa zwei Litern pro Tag. Wichtig für die Hautpflege ist, dass Betroffene wissen, welchen Hauttyp sie haben: Eine überpflegte oder falsch gecremte Haut kann zum Beispiel Pickel bekommen. Wer keine Hautprobleme hat, kann eine Creme für jeden Hauttyp benutzen. In solchen Cremes ist eine ausgewogene Menge an Feuchtigkeit und Fetten. Beginnt die Haut allerdings ein Spannungsgefühl oder Unreinheiten zu zeigen, sollte man auf eine Creme umsteigen, die dem eigenen Hauttyp entspricht:
Wer sich nicht sicher ist, welchen Hauttypen er hat, sollte sich beim Dermatologen beraten lassen.
Stand: 20.01.2012
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