Das richtige Shampoo
- Montag, 27. August 2012, 20.15 - 21.00 Uhr
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Durchschnittlich werden Haare alle zwei Tage und damit rund 180 mal im Jahr gewaschen.
Die Wahl des richtigen Shampoos ist wichtig. Stellt man sich vor, dass ein Haar in einem Monat etwa 1 Zentimeter wächst, dann hat man nach 36 Monaten, also drei Jahren, eine Haarlänge von 36 Zentimetern. Werden die Haare alle zwei Tage gewaschen, so kommt man im Jahr auf rund 180 Haarwäschen. Ein großes Geschäft für die Haarpflege-Industrie. 2011 wurden in Deutschland rund drei Milliarden Euro für Haarpflegemittel ausgegeben – allen voran die Shampoos.
Haare können trocken, normal oder fettig sein. Für trockene Haare empfiehlt sich ein Shampoo mit weniger Tensiden, also mit weniger waschaktiven Substanzen Bei fettigen Haaren ist es besser, genau das Gegenteil zu wählen: Ein Shampoo mit mehr Tensiden. Sie lösen nämlich die durch die Talgdrüsen produzierten Fette aus den Haaren. Alles was mit dem Shampoo aus den Haaren entfernt wird, muss durch einen Ersatzstoff im Shampoo wieder in oder an die Haare. Wenn also fettiges Haar mit der Shampoo-Wäsche vom Talg befreit wird, müssen Ersatzstoffe in dem Shampoo dafür sorgen, dass die Haare wieder mit Fetten versorgt werden, damit sie nicht spröde werden. Das können Öle, Butter aber auch Feuchtigkeitsbinder wie Urea (synthetischer Harnstoff) sein..
Was viele nicht wissen: Shampoos müssen nicht schäumen. Sie können eine gute Waschwirkung aufweisen, auch ohne viel Schaum zu bilden. Milde Waschsubstanzen zum Beispiel schäumen weniger. Das ist vor allem bei Bio-Shampoo oft der Fall.
Stand: 27.08.2012
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