Färbungen
- Montag, 27. August 2012, 20.15 - 21.00 Uhr
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Der Markt bieten eine Fülle an Haarfärbeprodukten
60 Prozent der Frauen tun es und 10 Prozent der Männer: Haare färben Die meisten benutzen dazu dauerhafte Colorationen aus der Drogerie. Und so funktionieren sie: Haarfärbungen enthalten Alkalisierungsmittel, die die Haar-Schuppenschicht öffnen, damit die Farbpigmente ins Haar eindringen können. Die eigentliche Farbe wird auf und im Haar selbst gebildet, das heißt: Die Moleküle sind zunächst farblos und dringen zusammen mit dem Oxidationsmittel (meist Wasserstoffperoxid) ins Haar ein. Hier bilden sie große farbige Moleküle, die sich entweder nicht - oder erst nach längerer Zeit wieder aus dem Haar lösen.
Viele Farbpigmente sind sogenannte „aromatische Amine“. Einige stehen in Verdacht, krebserregend zu sein. Viele Colorationen bergen zudem ein hohes Allergiepotenzial, zum Beispiel durch den zugesetzten Duftstoff Lyral. Die Höchstgrenzen, wie viel von welchem Bestandteil in Haarfärbungen enthalten sein darf, sind noch nicht einheitlich festgelegt. Sie werden aber derzeit von einer EU Kommission erarbeitet.
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Bei Haarfärbeprodukten sollte man nicht nur die Inhaltsstoffe, sondern auch die Angaben zum Allergietest genau beachten.
Aber man kann sein Haar auch mit Bio-Farben verändern. Öko-Test hat 33 Haarfarben auf Pflanzenbasis und andere sogenannte ,,Natur“- Farben geprüft. Die Produkte haben zwar deutlich besser abgeschnitten als die herkömmlichen Produkte, doch 15 Marken fallen mit einem ,,ungenügend“ oder ,,mangelhaft“ durch. Diese enthalten problematische Färbechemikalien, nennen sich aber ,,Bio“ oder ,,Natur“. Also auch bei den Pflanzenhaarfarben gilt: Bio ist nicht gleich Bio!
Es wird empfohlen, sich nur auf zertifizierte Naturkosmetik zu verlassen. Als verlässlich gelten hier das BDIH-Siegel (BDIH = Bundesverband der Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungsmittel und kosmetische Mittel e.V.) und das NaTrue-Label.
Stand: 27.08.2012
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