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Die nächste "hart aber fair"-Sendung wird am 24. Juni 2013 ausgestrahlt.

Mutig oder dreist - wen treffen die Steuerpläne der Parteien?

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Sendung vom 10.06.2013

Mutig oder dreist - wen treffen die Steuerpläne der Parteien?
Letzter Sendetermin
Mo, 10.06.2013 | 21.00 Uhr
Alle Gäste

Steffen Kampeter, CDU


Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium ist überzeugt: Was Rot und Grün planen, ist wirtschaftspolitisch fatal. Denn höhere Steuern bewirken vor allem eines: mehr Arbeitslose, höhere Mieten und weniger Investitionen.

Rainer Brüderle, FDP


Spitzenkandidat für die Bundestagswahl

Der FDP-Fraktionschef stellt fest: Mit den Grünen zahlt die Mitte drauf, denn das grüne Konzept besteht doch nur aus Bevormundung und saftigen Steuererhöhungen. Und die SPD macht dabei munter mit – frei nach dem Motto: Wer bietet mehr Abzockerei?

Barbara Hendricks, SPD


Mitglied im Parteivorstand

Die SPD-Schatzmeisterin entgegnet: Wir wollen Spitzenverdiener belasten – und das ist sozial gerecht. Denn wir werden das Geld da investieren wo es Not tut. Zum Beispiel in Bildung.

Jürgen Trittin, B’90/Grüne


Spitzenkandidat für die Bundestagswahl

Der Fraktionschef der Grünen kündigt an: Wir entlasten 90 Prozent der Steuerzahler und erhöhen die Steuern für die Reichen. Denn die Menschen wollen eine gute Infrastruktur, gute Schulen und Kitas. Im Unterschied zu den Wahlversprechen der Regierung sind unsere Pläne solide finanziert.

Im Einzelgespräch: Reiner Holznagel


Präsident Bund der Steuerzahler

im Einzelgespräch: Richard Hilmer


Geschäftsführer infratest dimap

Reiche sollen deutlich mehr zahlen – diese Forderung von Grün und Rot könnte die Wahl im Herbst entscheiden.
Doch treffen die Steuererhöhungen am Ende auch Normal-verdiener? Und wie sorgsam geht der Staat mit unserem Geld um?

Ihre Meinungen, Fragen, Ängste und Sorgen zum Thema.



Bisherige Beiträge

Am 11.06.2013 15:01 Uhr schrieb Redaktion "hart aber fair"
Liebe Gästebuch-User, das Hart aber fair-Gästebuch wird nun geschlossen. Wir möchten uns bei allen, die hier ihre Meinung vertreten haben und an der Diskussion teilgenommen haben, herzlich bedanken. Wir hoffen, dass Sie auch beim nächsten Thema wieder zahlreiche Einträge schreiben werden. Mit freundlichen Grüßen, Ihr hart-aber-fair-Team
Am 11.06.2013 15:01 Uhr schrieb achim (42 J)
Es ist doch ganz klardas die fdp gegen eine erhöhung der steuer für reiche ist. Das ist doch genau ihre wählergruppe nur mit deren hilfe hat diese chaos truppe noch eine chance überhaupt in den deutschen bt zu kommen. ichn finde es voll in ordnung wen leute die genügent geld haben stärker zur kasse gebeten werden. die meisten von ihnen führen ihr tolles leben doch nur auf kosten der allgemeinheit. das geld von den reichen wird gebraucht um damit viele gesellschaftliche probleme mit zu lösen. es kann nicht an gehen das einige in saus und praus und der rest geht am stock. die fdp braucht keiner.
Am 11.06.2013 14:57 Uhr schrieb Stefan (50 J)
Teil 2: Solange in unserem Land Steuersünder wie Schwerverbrecher behandelt,
Steuerverschwender (= Politiker) hingegen Narrenfreiheit geniesen und straffrei davonkommen, werden die Steuereinnahmen nie ausreichen, egal wie hoch sie sind. Einen vernünftigen Ansatz/-Vorschlag, diese Verschwendung in der Zukunft
zu vermeiden, bekam man gestern von den sogenannten Volksvertretern natürlich nicht zu hören. Einzig der Präsident des Steuerzahlerbundes hatte vernünftige Ansätze, die bei Politikern, welche Überraschung, wenig Begeisterung hervorrufen.
Der Steuerzahler ist der Depp, wie immer.
Am 11.06.2013 14:55 Uhr schrieb Dietmar A. (52 J)
@ 11.06.2013 14:27 Uhr schrieb Edgar Fries (68 J)
Wer wirklich wissen will was in DE abgeht sollte ausländische Nachrichten verfolgen, wo keine unserer Altparteien im Aufsichtsrat vertreten sind. Wer sich schnell aufregt sollte dies aber lassen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Am 11.06.2013 14:53 Uhr schrieb Sonja
@ Wolfgang: Stimmt, das Bundesverfassungsgericht hat sich 1982 explizit zum Ehegattensplitting geäußert und gesagt, dass dieses nicht beliebig veränderbar sei. Aber: Es hat in seinem Urteil darauf verwiesen, dass die besondere Rolle der Ehefrau als Mutter und Hausfrau zu würdigen sei. Damals richtig, da die Durchschnittsehe dem entsprochen hat. Das verfassungsrechtliche Neutralitätsgebot gebietet aber, alle Ehen gleich zu behandeln, daher auch Art. 3 II 2 Grundgesetz (seit 1994 !).
Maximaler Splittingvorteil liegt bei 15694 Euro bei Top-Verdienern, wurde nicht korrekt hier wiedergegeben.
Am 11.06.2013 14:47 Uhr schrieb Anonym
Die Polemik von Brüderle wird leider wieder viele einfache Gemüter am Stammtisch erreichen: "Das ist ein Bürgerverständnis, dass man dem Bürger sein Geld / seine Handlungsfähigkeit wegnimmt , weil man ihm nicht zutraut, eigenverantwortlich gut damit umzugehen und zu investieren". Was für ein Hohn so ein Gerede.
Da werden Dinge verdreht und emotionalisiert, dass eine vernünftige Debatte nicht mehr möglich ist. So wird Stimmung gemacht, auf niedrigster Stufe.
Am 11.06.2013 14:46 Uhr schrieb Andreas Hofer
Betrachten wir uns einmal nur die Monumentalbauten....wie Stuttgart 21, Elbphylharmonie Hamburg,Hauptstadtflughafen Berlin usw. Die Aufträge wurden an den günstigsten Anbieter vergeben, obwohl alle Beteiligten gewußt haben, das der Kostenrahmen n.i.O. war und Zusatzkosten später folgen werden in Höhe von bis zum Faktor 6. Jeder normale Betriebswirtschaftler hätte sofort seine Hut in der Privatwirtschaft nehmen können, da Zusatzkosten ein Unternehmen in den Ruin treiben kann. Ich frage mich was stand bei allem Projekten ....im Lastenheft...die Kontonummer von.....aber lassen wir das....
Am 11.06.2013 14:45 Uhr schrieb Christian (41 J)
Pardon, damit widersprechen Sie sich selbst - wenn D einen größeren Mittelstand hat als F, dann sind die Auswirkungen bei einer Steuererhöhung in dieser Form eher dramatischer für die gesamte Bevölkerung als wir es derzeit in F erleben. Glückwunsch ! Dazu vielleicht noch Euro-Bonds, damit die Steuererhöhung gleich weitergeleitet wird - wie von SPD gewünscht. Das Ausland lacht sich über unsere Naivität ins ...

@13:57 Uhr schrieb Brauer (56 J)
@12:27 Uhr Christian (41 J)
_________________________
Anders als D hat F keinen breiten Mittelstand, weshalb sich dort Reformen anders auswirken. ...
Am 11.06.2013 14:41 Uhr schrieb Anonym
Das Ehegattensplitting bewirkt, dass ein Alleinverdiener mit 100 000 Jahreseinkommen, genauso soviel Steuern zahlen muss, wie Eheleute, die jeweils 50 000 Euro verdienen. Heißt hier müssen 2 arbeiten, um das gleiche zu verdienen und wie man weiß, schafft das mehr Kosten sowohl fiskalisch als auch körperlich/ psychisch. Damit wird die Bevorteilung eines "Großverdieners" noch, durch mehr Lebensqualität und eine kostenlose Kinderbetreuung, Haushaltshilfe bzw. muntere Ehefrau zusätzlich befördert, das hat nicht mit der Förderung von Ehe zu tun, sondern ist ein Privileg für Großverdiener.
Am 11.06.2013 14:40 Uhr schrieb Andreas Hofer
Der Slogan der Sendung heißt " Wenn Politik auf Wirklichkeit trifft". Leider nicht bei HAF.Die Wirklichkeit schreibt hier jedesmal ins Gästebuch.....doch das kommt überhaupt nicht zu Wort. Die wirkliche Politik wird doch nur im Bereich der Lobbyisten betrieben....wir als Wirklichkeit werden nur noch als unmündige verwaltet und dienen nur als Stimmvieh für Wahlen.....ist das aber gelebte soziale und gerechte Demokratie. Ich glaube kaum lieber Forenleser.
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Die Sendung

Moderator Frank Plasberg diskutiert mit seinen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. In der 75-minütigen Live-Sendung ist Thema, was die Menschen bewegt und aufregt. [mehr]

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