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"hart aber fair" wünscht frohe Ostertage! Die nächste Ausgabe sehen Sie am 28. April 2014.

Die teure Reform - macht mehr Geld die Pflege besser?

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Sendung vom 14.04.2014

Die teure Reform - macht mehr Geld die Pflege besser?
Letzter Sendetermin
Mo, 14.04.2014 | 21.15 Uhr
Alle Gäste

Hermann Gröhe, CDU


Der Bundesgesundheitsminister kündigt an: Wir werden die Pflege deutlich verbessern – mit mehr Geld, mit neuen Pflegestufen. Damit auch Angehörige die Pflege zu Hause wieder besser leisten können.

Bernd Meurer


Betreiber dreier Pflegeheime in Bayern und Rheinland-Pfalz

Er vertritt die privaten Altenheime und Pflegedienste und stellt klar: Mehr Geld für die Pflege? Das ist gut und dringend notwendig. Denn gerade der professionelle Pflegebereich kostet viel Geld. Unsere Mitarbeiter sind dafür aber auch top-ausgebildet und bieten Pflege auf hohem Niveau.

Heike Nordmann


war von 1998 bis 2014 wissenschaftliche Referentin bei der VZ NRW und leitete dort die Gruppe „Wohnen und Pflege“

Für die Pflegeexpertin des Kuratoriums Deutsche Altershilfe steht fest: Auch Gröhes Pflegereform reicht nicht aus. Bildlich gesagt: Wenn eine Bettdecke zu klein ist, dann können Sie diese Decke hin und her schieben wie sie wollen, irgendein Körperteil wird immer frieren.

Martina Rosenberg


Journalistin und Buchautorin „Mutter, wann stirbst Du endlich?“

Sie hat ihre Eltern jahrelang gepflegt und sagt: Die Politik soll endlich aufhören, die Pflege zu Hause als Patentlösung zu verkaufen. Nur wer selbst gepflegt hat, kann ermessen, wie schwer diese Aufgabe ist. Ich war oft am Rand der Verzweiflung.

Geert Müller-Gerbes


77 Jahre alt, engagiert sich für die Hospizbewegung

Der Journalist erkrankte vor einigen Jahren an Krebs und sagt: Im Alter wird man bedürftig und braucht vor allem Zeit. Ich habe viele Pflegerinnen und Pfleger kennen gelernt, die sich aufopfernd hingeben und denen ich am liebsten jeden Tag ein Denkmal setzen würde.

Im Einzelgespräch: Josephine Gansera


Altenpflegerin in Lüneburg, 26, liebt ihren Job


Die Regierung will die Pflege besser finanzieren – bezahlen sollen wir alle mit höheren Beiträgen.
Doch hilft mehr Geld den pflegenden Angehörigen, macht es die Heime menschlicher? Oder versickern die Milliarden wirkungslos im System?

Ihre Meinungen und Fragen zum Thema:

Liebe Nutzer des Gästebuchs,


mir ist weiterhin sehr wichtig, dass Ihre Meinung aus dem Gästebuch auch in unserer Sendung einen festen Platz hat. Allerdings halte ich es für eine Frage der Fairness, dass für unsere Zuschauer die gleichen Bedingungen gelten wie für unsere Gäste im Studio: Bitte bekennen Sie sich offen zu Ihrer Meinung − mit vollem Namen. "hart aber fair" steht für Diskussionen auf Augenhöhe, dafür braucht man ein offenes Visier. Ihr Name, Ihre Meinung: So werden Sie auch in Zukunft in der Sendung zu Wort kommen. Wer weiterhin anonym diskutieren will, kann das gerne tun, aber dann nur innerhalb des Gästebuchs.


Ihr Frank Plasberg!



Bisherige Beiträge

Am 15.04.2014 09:05 Uhr schrieb Anonymle
Teil 1:
Die Sendung war leider schlecht u. somit ein Ärgernis. Da wird Fr. Gansera interwiewt, die ihren Beruf liebt. Das ist meiner Meinung nach eine Voraussetzung, gerade in der Pflege. Nein, es kann nicht jeder pflegen! Auch nicht jeder Angehörige!Ein Pflegefall in der Fam. bedeutet eine Belastung! Die Belastung i. abhängig von den örtl. Gegebheit., der Art u. Schwere des Falles, dem Pflegebedürftigen, wie groß die Fam. ist, usw. Jeder Fall ist anders. Allen Fällen gemeinsam ist aber, daß das Leben sich komplett ändert und keiner weiß. wie lange es dauern wird, u. was noch alles kommt.
Am 15.04.2014 09:03 Uhr schrieb Edelweiss
@ Andreas Hofer

Die politisch Interessierten sitzen vor ihren Tastaturen, dazu sind Foren da. Wir sind dann weg von der Straße.

Noch 2001 kostete hier ein Heimplatz 3 800 DM, also etwa 1 900 €. Nach der €Umstellung, wo alle Gehälter, Renten und Sparguthaben halbiert wurden, zogen die Preise horrend an! Ich vermiete Fewos und glauben Sie mir, wir alle haben auch die DM - Preise halbiert! Warum geschah das in der Pflege nicht ?

Das die Diakonie noch 1 000 € draufzahlen muss, kann Herr Müller-Gerbes mir nicht erzählen!!!
Am 15.04.2014 08:53 Uhr schrieb Lieschen Müller
@ 14.04.2014 23:09 UhrRene'
„2500 euro brutto im Monat wo gibt es das…“

Doch, das gibt es. Bei meinem ehem. Arbeitgeber verdienten exam. AP mit div. Zuschlägen schon vor Jahren mehr als viele Männer mit vergleichsweise guten Jobs. Mit dem Ergebnis, dass die Heime dieser Organisation zu den teureren gehörten und teilweise Probleme hatten, ihre Betten zu belegen. Weil es z.B. kirchliche Einrichtungen gibt, die wegen geringerer Vergütungen die Plätze günstiger anbieten können.
Am 15.04.2014 08:42 Uhr schrieb Jürgen Klausner
Bin froh das es die Sendung gibt. Bezwecken wird die Sendung nichts. Politiker lernen nie dazu und schmarotzen weiter durch. Immer wird nur der Bürger ausgenommen.
Der Bürger kann bei ihnen seine Meinung zum Thema schreiben. Vielleicht liest es auch einmal ein Politiker. Im Mai wird wieder gewählt. Wähler wählt immer diesen Schrott. Aus Überzeugung bestimmt nicht, es wird nichts besser. Die in den Parlamenten spiegeln nicht das Volk wieder.
Viele Politiker mag ich nicht. Spahn, Missfelder, nie gearbeitet und wollen uns alles streichen. Für die Alten die Rente, die künstlichen Gelenke. Arbeitet
Am 15.04.2014 07:07 Uhr schrieb Andreas Hofer
Liebe Forenschreiber,
die Politiker interessieren sich nicht für das Volk...sie erhöhen lieber die Abgeordnetenanzahl im deutschen Bundestag und nicht das Personal in den Heimen, sie erhöhen sich einfach mal ihre Diäten um 10% und nicht das Gehalt der Pflegekräfte.
Die Würde des Menschen ist unantastbar----eine Farce
Wohlstand des deutschen Volkes mehren,Schaden von ihm abwenden-----eine Farce

Dieses Land ist so marode und keiner unternimmt etwas dieses zu ändern....
Am 15.04.2014 05:46 Uhr schrieb Wiegel-Herlan, Hanfried (57 J)
Ist irgendjemandem aufgefallen, dass keine/r der GesprächsteilnehmerInnen sich im Bedarfsfall von der Familie pflegen lassen will? Die Leute werden also ggf. Profis brauchen. Wo die herkommen sollen, blieb offen. – Der Hinweis auf die Zuständigkeit der Länder wurde leider nicht aufgegriffen. Hier liegt die Ursache des Problems: Die Sozialhilfeträger stehen auf der Bremse, wenn’s um die Entgelte für Pflegeleistungen geht! Deshalb werden die Entgelte niedrig bleiben und die Gehälter von Pflegekräften nicht hinreichend steigen, um den Pflegeberuf wieder attraktiver zu machen. – Thema verfehlt!
Am 15.04.2014 05:16 Uhr schrieb Johannes
Die Diskussion läuft leider weiterhin ins Leere. Wenn sich solche Pflegekräfte äußern wie die Dame Gansera dann wird sich nie etwas ändern. Hat die der Hr. Gröhe zufällig mitgebracht? Nur als Denkanstoss: Mir werden Massagen verschrieben wenn der Rücken schon kaputt oder verspannt ist! Von Zeitdruck, Haftung und versteckter Fließbandpflege berichtet die Dame gar nicht. Das Bild ist vollkommen entfremdet dargestellt worden. Das Pflegesystem zerberstet jetzt schon in alle Richtungen. Ich frage mich immer nur was mehr wert ist. Ein Mensch oder der Bankensektor. Ich kann nur den Kopf schütteln!!
Am 15.04.2014 03:40 Uhr schrieb michael s. (46 J)
Ich arbeite in München in nem privaten pflegeheim arbeite auf 30std die woche für 900netto lohmsteuer klasse1meist werde ich mir std zu zugebommt das es einer vollzeit nahe kommt ueberstd werden abgefeiert wobei es nie dazu kommt.wegen erneuter ueberstd.ich habe quasi als helfer einen std lohn von 7.50 ich finde dies eine sauerrei wieso Subventioniert hier der staat nicht.lg m
Am 15.04.2014 03:37 Uhr schrieb Wolfgang (54 J)
Eine Bekannte von mir hatte sich beworben in einem Altenpflegeheim, man sagte sie solle mal ein Wochenende zur probe arbeiten, unentgeltlich. Sie ging hin, bekam auch nach Wochen keine Antwort, auch keine Absage. Durch Zufall bekam sie kontakt im Internet mit einer dort arbeitenden Person. Die erzählte das dort jede Woche andere zur Probe arbeiten würden. So bekommt man kostenlose Arbeitskräfte. Das gesparte Geld wird sich bestimmt jemand einstecken, oder kommt das den Alten Menschen im Heim zu Gute ?
Meiner Meinung nach geht es in diesem Land nur noch ums Geld.
Am 15.04.2014 03:13 Uhr schrieb Maria (62 J)
Ich habe meine Mutter mit der Familie zuhause geflegt, der Schwiegervater war in einem Heim. Meine Hochachtng gilt den einzelnen Pflegekräften!
Aber das System ist so ausgelegt, dass es von den professiolellen Pflegeeinrichtngen hemmngslos ausgentzt werden kann.
Fragen nach der Kontrolle wird von den Parteien mit plotischem Blabla beantwortet bzw. auf die individelle Nachfrage verwiesen. Wer kann das leisten, wenn er flegt. und die anderen kennen diese Details nicht!
Bis heute weiss ich nicht, ob und wo Patientenvertreter am Tisch sitzen.
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Die Sendung

Moderator Frank Plasberg diskutiert mit seinen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. In der 75-minütigen Live-Sendung ist Thema, was die Menschen bewegt und aufregt. [mehr]

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