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Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Mitglied des Präsidiums der CDU Deutschlands
Die Bundesarbeitsministerin fordert: klare Regeln, was Handykultur und Mailverkehr anbelangt. Denn in unseren Betrieben sollte wieder der Grundsatz gelten: In der Freizeit herrscht Funkstille.
Präsident Bundesverband der Personalmanager (bpm)
Der langjährige Personalchef von Airbus stellt klar: Chefs erwarten zu Recht, dass Mitarbeiter auch nach Feierabend erreichbar sind. Denn umgekehrt gilt ja heute auch: Arbeitnehmer erledigen vom Internet-Shopping bis zum Anruf bei Oma gern mal Privates am Arbeitsplatz.
ehem. Verkäuferin im Einzelhandel
Die ver.di-Chefin in Baden-Württemberg klagt an: Rund um die Uhr erreichbar sein, doch am Ende wird kaum etwas davon bezahlt: Das ist leider immer häufiger Alltag in unseren Betrieben. Und wer dagegen aufmuckt, der fliegt.
Journalist, kündigte mit Ende 30 seine Festanstellung und arbeitet heute freiberuflich
Er quittierte seinen Job als Redaktionsleiter, weil er kurz vor dem Burnout und den Trümmern seines Privatlebens stand. Rückblickend sagt er: Ständig Vollgas im Job, Sechs-Tage-Woche, auch im Urlaub immer erreichbar, und dazu kaum Schlaf – das war eine brutale Zeit.
Arbeitspsychologe; Professor für Wirtschafts-, Organisations- und Arbeitspsychologie an der Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach
Der Professor für Arbeitspsychologie erklärt: Das Stressempfinden ist – je nach Job – unterschiedlich. Führungskräfte z.B. überfordern sich durch zu hohe Ansprüche gern selbst, während „normale“ Arbeitnehmer darunter leiden, dass sie fremdbestimmt werden.
Stand: 02.07.2012
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