Mit Kippa und sechs Kindern
- Mittwoch, 14. November 2012, 18.05 - 18.20 Uhr
- Donnerstag, 15. November 2012, 09.45 - 10.00 Uhr (Wdh.)
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Avichai Apel ist Rabbiner in Dortmund.
„Ich habe vor allem Angst um meine Kinder“, sagt Avichai Apel. Der 34-Jährige ist Rabbiner in Dortmund. Eigentlich lebt er gerne hier mit seiner Frau und seinen sechs Kindern. Doch immer wieder und immer häufiger ist auch Familie Apel wegen ihres jüdischen Glaubens Anfeindungen und Beleidigungen ausgesetzt. Dortmund ist multikulturell geprägt. Hier leben viele Muslime. Der Nahost-Konflikt sorgt regelmäßig für Zündstoff.
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Er hat Angst um seine Familie.
Auch die vielen Neonazis in der Stadt machen den Juden Angst. Rabbiner Apel und seine Söhne fallen auf. Sie sind streng gläubig und immer mit Kippa und Gebetsschal unterwegs. „Ich kämpfe dafür, dass es möglich ist, als Jude hier zu leben“, sagt Avichai Apel. Zu seiner Gemeinde gehören mittlerweile 4000 Juden. Viele verschweigen, dass sie jüdisch sind. Die Angst vor Antisemitismus ist einfach zu groß. Reporterin Anne Bielefeld hat nicht erwartet, dass die Lage so beschämend ist.
Autorin: Anne Bielefeld
Stand: 08.11.2012, 15:39 Uhr
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