Wut in Dilldorf
- Dienstag, 04. Dezember 2012, 18.05 - 18.20 Uhr
- Mittwoch, 05. Dezember 2012, 09.45 - 10.00 Uhr (Wdh.)
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Die Bürger in Essen-Dilldorf sind gegen ein Übergangsheim für Asylbewerber.
„Ich habe Angst um meine Familie“, sagt Paolo Maggio. Der Familienvater ist einer von vielen Bürgern in Essen-Dilldorf, der besorgt und sauer ist. In dem Ortsteil sollen schon bald bis zu 80 Asylbewerber untergebracht werden. Menschen aus dem Balkan brauchen kein Visum mehr. Deswegen kommen vor allem viele Roma über den Winter nach Deutschland. Sie werden in ihren Heimatländern diskriminiert. Als politisch Verfolgte gelten die meisten nicht. Auf einer Protestkundgebung gegen das Übergangsheim in Dilldorf droht ein Streit zu eskalieren.
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Bernd Brack setzt sich für die Asylbewerber ein.
Antifaschisten werfen den Bürgern Rassismus vor. Auch Bernd Brack kann die vielen Vorurteile gegen Roma nicht verstehen. Der 75-jährige arbeitet für ProAsyl und ist davon überzeugt, den Flüchtlingen helfen zu müssen. Kai-Hendik Haß und Anne Bielefeld haben auch mit asylsuchenden Roma in Essen gesprochen. „Ich wäre nicht hier, wenn ich in Mazedonien Arbeit und ein Dach über dem Kopf hätte“, sagt eine Mutter von drei Kindern.
Autoren: Kai-Hendik Haß und Anne Bielefeld
Stand: 29.11.2012, 15:40 Uhr
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