Weihnachten ohne Dalai Lama
- Freitag, 21. Dezember 2012, 18.05 - 18.20 Uhr
- Sonntag, 23. Dezember 2012, 07.20 - 07.35 Uhr (Wdh.)
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Kerstin Brummenbaum hat in Indien ihre Berufung gefunden.
Als Kerstin Brummenbaum nach ihrem Abitur für ein paar Monate in die Welt hinaus reiste, wollte sie vor ihrem Studienbeginn nur noch schnell nach Indien. In Dharamsala, dem Wohnsitz des Dalai Lama, ist sie dann irgendwie „hängengeblieben“. Das war vor 20 Jahren. Heute ist sie Nonne und zur ersten weiblichen Geshe des Buddhismus ernannt worden. Das ist eine Art Doktortitel. Sie unterrichtet die Lehre des Buddha, ist Übersetzerin des Dalai Lama und repräsentiert den tibetischen Buddhismus weltweit.
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Jedes Jahr kehrt Kerstin Brummenbaum nach Deutschland zurück.
In Nordindien lebt sie allein und in sehr bescheidenen Verhältnissen. Jedes Jahr zu Weihnachten kommt sie in ihre Heimat nach Lohmar zu ihrer Familie. Und hier trifft die Nonne auf eine vorweihnachtliche Welt, die andere Probleme und Werte kennt als die Welt in den Bergen Nordindiens. Reporter Martin Rosenbach empfängt Kerstin Brummenbaum nach der langen Reise in die Heimat und beobachtet, wie eine buddhistische Gelehrte unsere Zeit der Besinnung sieht.
Autor: Martin Rosenbach
Stand: 18.12.2012, 15:40 Uhr
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