Jobben für den Jetset
- Samstag, 05. Januar 2013, 18.20 - 18.50 Uhr
- Montag, 07. Januar 2013, 09.45 - 10.15 Uhr (Wdh.)
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Die Saisonkräfte haben in den Wintermonaten viel zu tun.
St. Moritz in den Schweizer Bergen – exklusiv, extravagant und sehr teuer. In der Ski-Saison ist hier der internationale Jetset zu Hause. Aber wie fühlt sich der noble Wintersportort an, wenn man nur zum Arbeiten da ist, als schuftende Saisonkraft aus Deutschland? Mareike Cremer aus Witten geht schon in ihre sechste Saison – im Kempinski Grand Hotel des Bains. In dem Fünf-Sterne-Tempel ist sie Assistant F&B Manager. Aber die Arbeit als Saisonkraft habe auch ihre Schattenseiten, meint die 29-Jährige. Ein geregeltes Familienleben sei kaum möglich. Michael Thumsch tauscht im Winter Meerbusch gegen St. Moritz. Der 35-Jährige fotografiert gerne die Berge und liebt das Snowboarden. Beides lässt sich gut mit seiner Arbeit als Head Concierge im Kempinski verbinden.
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Zum Start der Ski-Saison reist der internationale Jetset an.
Ganz neu im Grand Hotel ist dagegen Jeanette Schmidt aus Lünen. Die 29-Jährige ist Masseurin und Kosmetikerin und wird sich im Wellness-Bereich um die anspruchsvollen Gäste kümmern. Und wenn es der Job erlaubt, will sie auch mal wandern oder klettern gehen, erzählt sie Reporter Stefan Weiße. Der glamouröse Wintersportort mit seinen 5.500 Einwohnern ist jährlich auf über 2.000 Saisonkräfte angewiesen. Viele von ihnen kommen aus Deutschland und sind von Dezember bis April vor allem in der Hotellerie und Gastronomie beschäftigt.
Autor: Stefan Weiße
Stand: 28.12.2012, 15:40 Uhr
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