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Kann es Johannes?

Radball – Balanceakt auf zwei Rädern

WDR; Rechte: WDR 2015

Wie bei vielen Ballsportarten geht es auch beim Radball darum, den Ball ins Tor zu bekommen. Und zwar mit dem Vorder- oder Hinterrad. Dabei gilt: Die Füße immer auf den Pedalen halten! Wer mehr Tore schießt, hat gewonnen. Das Spielfeld ist relativ klein und die Spielzeit kurz. Trotzdem fallen oft mehr als zehn Tore in einem einzigen Spiel!

Johannes Tipps; Rechte: WDR 2013
  • Beim Radball musst du auf dem stehenden Fahrrad stehen können. Freihändig! Bis man so ein Kunststück drauf hat, dauert es natürlich ein bisschen. Aber Geduld beim Training zahlt sich aus. Denn Radball ist ein unglaublich schnelles und spannendes Spiel.
  • Zum Schießen braucht man außerdem ordentlich Kraft in den Armen. Das ist auch der Grund, warum Frauen meistens Radpolo statt Radball spielen. Dabei benutzt man für die Schüsse eine Art Hockeyschläger und muss nicht jedes Mal das Vorderrad anheben.
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  • Radball wird mit speziellen Fahrrädern gespielt, die für den Sport angepasst sind. Im Vergleich zum normalen Rad haben sie keinen Leerlauf, keine Bremsen, einen hohen Lenker und einen sehr niedrigen Sattel, der nur für kurze Verschnaufpausen benutzt wird. Und das Beste: man kann sowohl Vorwärts als auch Rückwärts fahren.
  • Eine Radballmannschaft besteht meistens aus zwei Spielern: einem Torwart und einem Feldspieler. Der Torwart darf auch im Feld spielen und umgekehrt. Um den Ball abzuwehren, ist es dem Torwart erlaubt, in seinem Strafraum die Hände zu benutzen. Ansonsten muss der Ball mit dem Rad oder dem Körper gespielt werden. Hände und Füße dürfen nur dann eingesetzt werden, wenn sie dabei am Lenker und auf den Pedalen bleiben.
  • Die Spielzeit beträgt zwei Mal sieben Minuten. Schüler und Jugendliche spielen zwei Mal fünf Minuten. In der Halbzeitpause, die nicht länger als zwei Minuten dauern darf, werden die Seiten gewechselt.
  • Das Spielfeld ist 14 Meter lang und 11 Meter breit. Das kleine Feld macht das Spiel sehr schnell und die Spieler müssen ständig zwischen Angriff und Verteidigung wechseln.

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