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Film
Kinozeit
Dokumentarfilm
Sendung vom 04. August 2011
Auge in Auge -
Eine deutsche Filmgeschichte
Dies ist nicht einfach nur eine weitere Dokumentation zur
Filmgeschichte, sondern ein Film über die Liebe zum Kino, eine
Entdeckungsreise durch über hundert Jahre Film in Deutschland,
die tausend Gründe nennt, warum man den deutschen Film einfach
lieben muss – und ein paar, warum das manchmal nicht ganz so
einfach ist. Und warum deutsche Filmgeschichte aber so oder so
unsere Geschichte ist.
Denn das deutsche Kino, wie wir es kennen, ist nicht möglich
ohne all die Filme, die unseren Blick geformt haben und es zu dem
gemacht haben, was es ist. Deshalb haben wir diese Zeitreise durch
die deutsche Filmgeschichte gemeinsam mit zehn der wichtigsten
gegenwärtigen Filmemacher unternommen, die sich Auge in Auge
noch mal ihrer eigenen Filmgeschichte stellen und uns ihre
deutschen Lieblingsfilme nahebringen.
Tom Tykwer spricht über Murnaus "Nosferatu", Wolfgang Kohlhaase über "Menschen am Sonntag" von Robert Siodmak und Edgar G. Ulmer, Wim Wenders über "M" von Fritz Lang, Christian Petzold über Helmut Käutners "Unter den Brücken", Hanns Zischler über Alexander Kluges "Abschied von Gestern", Andreas Dresen über "Solo Sunny" von Konrad Wolf, Michael Ballhaus über Fassbinders "Die Ehe der Maria Braun", Dominik Graf über "Rocker" von Klaus Lemke, Doris Dörrie über "Alice in den Städten" von Wim Wenders und Caroline Link über den ersten "Heimat"-Zyklus von Edgar Reitz.
Die zehn Liebeserklärungen werden vertieft durch fünf spezielle Filmessays: Berlin im Film, Film im Nationalsozialismus, Film in der DDR, eine filmische Deutschlandreise und die Frage: Was ist das Deutsche am deutschen Film? Wir blicken in die Augen der Männer und werden durch die Blicke der Frauen verführt - und dazu wird geküsst, geraucht, telefoniert und geschrien, was die deutsche Filmgeschichte hergibt. Wenn man den Film wie ein Rätselspiel anschaut, dann kann man die Titel von rund 250 deutschen Filmen erraten – man kann sich aber auch einfach treiben lassen durch eigene und fremde Erinnerungen. Und im Idealfall hat man hinterher vor allem eines: Lust aufs deutsche Kino.
Stand: 28.06.2011
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