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Aus welchen Farben bestehen eigentlich Farben?

Experimentieren mit Rocko Raketi

Text Axel Bach

Ein Regenbogen; Rechte: dpa

Ein Regenbogen

Ein Regenbogen zeigt es besonders schön: Das weiße Licht der Sonne besteht aus verschiedenen Farben: den Regenbogenfarben. Besteht das weiße Licht aus einem Diaprojektor ebenfalls aus vielen bunten Farben?

Spektrum des Lichts; Rechte: WDR-Fernsehen 2004

Spektrum des Lichts

Mit einem Prisma kann man das testen: Damit lässt sich Licht in seine Farbbestandteile aufspalten. Und man sieht: Das weiße Licht aus dem Diaprojektor besteht tatsächlich auch aus verschiedenen Farben (vgl. Grafik).

Additive Farbmischung; Rechte: WDR-Fernsehen 2005

Additive Farbmischung

Kann man aus buntem Licht wieder weißes Licht machen? Das geht, wenn man die richtigen Farben nutzt: Lässt man einen roten, einen grünen und einen blauen Scheinwerfer übereinander strahlen, erscheint der Bereich, in dem sich alle drei Lichtkegel treffen, weiß (vgl. Grafik links). Man nennt das "additive Farbmischung": Die Farben addieren sich in ihrer Wirkung zu einer neuen Farbe. Rot, Grün und Blau ergeben Weiß. Rot und Grün werden zu Gelb usw. Mit diesem Trick entstehen auch die bunten Bilder im Fernsehgerät. Dort stecken in jedem Bildpunkt drei kleine Stäbchen, die rot, grün oder blau leuchten können.

Rocko Raketi wird fotografiert; Rechte: WDR-Fernsehen 2005

Rocko Raketi wird fotografiert

Rocko Raketi hat sich mit einem speziellen Fotoapparat knipsen lassen. Der zerlegt das Bild in verschiedene Farbbestandteile. In unserem Fall sind das Rot, Violett (Magenta), Blau, Grün und Gelb. Mit diesen einfarbigen Dias kann man wieder ein komplettes Bild zusammensetzen. Dafür muss man die richtigen Farben in die Projektoren stecken.
Nimmt man beispielsweise Gelb, Grün und Violett, entsteht ein sehr unnatürliches Bild. Nur aus Rot, Grün und Blau wird wieder genau das Originalfoto.

Rocko Raketi in Fehlfarbdarstellung; Rechte: WDR-Fernsehen 2005

Rocko Raketi in Fehlfarbdarstellung

Mit den Farben Rot, Grün und Blau kann man aber noch mehr machen. Schiebt man beispielsweise nur zwei Dias in die Projektoren, erscheinen völlig andere Farben: Bei Blau und Rot wird Rocko Raketi violett. Das ist übrigens dieselbe Färbung, die man erhält, wenn man nur das violette Dia auf die Wand wirft.
Das Originalfoto entsteht auch, wenn man das violette Dia zusammen mit dem grünen auf die Wand projiziert. Denn auch dann sind die Grundfarben Rot, Grün und Blau vorhanden: Rot und Blau über das violette Dia und Grün über das grüne Dia.

Rocko Raketi mit den richtigen Farben; Rechte: WDR-Fernsehen 2005

Rocko Raketi mit den richtigen Farben

Bei einem echten Dia verläuft die Farbmischung übrigens genau andersherum - also nicht additiv, sondern subtraktiv: Das Bild wird nicht aus buntem Licht zusammengesetzt, sondern aus dem weißen Licht des Diaprojektors werden Farben herausgefiltert. Die einzelnen Schichten im Dia bestehen aus den Farben Hellblau (Cyan), Violett (Magenta) und Gelb. Wenn man diese drei Farben vermischt, entsteht Schwarz (vgl. Grafik unten).

Subtraktive Farbmischung; Rechte: WDR-Fernsehen 2005

Subtraktive Farbmischung

Für Rocko Raketis blaue Brille müssten in einem Dia die Farben Hellblau und Violett herausgefiltert werden. Und der rote Hut bildet sich, wenn Violett und Gelb herausgefiltert werden.

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