27.05.2012

Das Erste ist das Fernsehen
Kopfball
URL: http://www.wdr.de/tv/kopfball/rund_um_kopfball/kopfball_extrem/alarm-auf-hoher-see.jsp

Experimente am Limit - Alarm auf hoher See

vom 26. August 2008

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Bild: Dirk Gion und Kopfball-Reporter Klas Bömecke mit
Technik-Assistentin Dionne Wudu auf einem Schiff; Rechte: WDR/Klaus Reinelt

Dirk Gion und Kopfball-Reporter Klas Bömecke mit Technik-Assistentin Dionne Wudu auf einem Schiff

Eine Seefahrt ist nicht nur lustig, sondern manchmal trotz modernster Technik auch nicht ganz ungefährlich: Mehr als 200 Tanker, Fracht- und Passagierschiffe sind in den vergangenen 20 Jahren auf den Weltmeeren gesunken. Die Zahl der Toten geht dabei oft in die Hunderte. Doch wenn ein Schiff sinkt, muss es nicht zur Katastrophe kommen. Denn die Rettungskette auf dem Meer beginnt mit der Selbstrettung. Aber wann verlässt man am besten ein sinkendes Schiff? Wie sicher sind Rettungsboote? Wo ist der sicherste Platz, um vom Schiff zu springen? Werde ich in die Schiffsschraube gesaugt, wenn ich über Bord gehe? Wie schütze ich mich gegen Haie? Für Alarm auf hoher See – Experimente am Limit geht das Kopfball-Team diesen Fragen nach. Kopfball-Reporter Klas Bömecke und Action-Experte Dirk Gion testen einige der gefährlichen Situationen, in die niemand gerne selber kommen möchte.

Bild: Klas Bömecke und Dirk Gion sind über Bord gegangen; Rechte: WDR/Klaus Reinelt

Klas Bömecke und Dirk Gion sind über Bord gegangen

Gibt es sichere Rettungsboote auf Schiffen?
Wenn das Schiff sinkt, heißt es: "Alle sofort in die Rettungsboote – Frauen und Kinder zuerst". Aber wer je "Titanic" gesehen hat, weiß, dass es nie genug Boote gibt, und dass selbst ein sicherer Platz darin keine Rettung garantiert. Die kleinen Nussschalen stürzen aus 20 Metern Höhe ins Meer, zerschellen an der Schiffswand oder kentern, sobald sie die Wasseroberfläche erreicht haben. Aber gibt es Rettungs-Alternativen? Ja – sagt das Team von Kopfball. Dirk Gion und Klas Bömecke zeigen in einem Experiment, wie ein normales Rettungsboot an einer Schiffswand zerschellt. Dann testen sie sogenannte Freifallboote, die bisher aber nur auf Frachtschiffen zum Einsatz kommen.

Bild: Klas Bömecke und Dirk Gion schwimmen im Meer; Rechte: WDR/Klaus Reinelt

Klas Bömecke und Dirk Gion schwimmen im Meer

Wie findet man Menschen im Meer, wenn nur der Kopf aus dem Wasser ragt?
Mann über Bord! Im Film passiert so etwas ständig – aus Unachtsamkeit, weil man sich zu weit über die Reling lehnt, oder in (selbst-)mörderischer Absicht. Was ist die "ideale" Stelle, um über Bord zu gehen? Und was kann man tun, um nicht in die Schiffsschraube zu geraten? Klas Bömecke und Dirk Gion machen den Selbstversuch. Zwar tragen sie Überlebensanzüge und Rettungswesten. Doch die Nordsee vor Amrum ist kalt und die Rettung dauert. Überhaupt: Wie findet man einen Menschen im Meer, von dem lediglich der Kopf aus dem Wasser ragt?

Bild: Meeresbiologe Andrew Maher und Klas Bömecke stehen vor
einem Haifischbecken; Rechte: WDR/Klaus Reinelt

Meeresbiologe Andrew Maher und Klas Bömecke stehen vor einem Haifischbecken

Wie gefährlich sind Haie wirklich?
Der Alptraum eines jeden Seefahrers: Sein Schiff kentert und er treibt hilflos im Meer – umgeben von Haien. Aber wie gefährlich sind die Raubtiere eigentlich? Was kann man tun, um ihren scharfen Zähnen zu entgehen? Und was sollte man auf keinen Fall machen? Klas und Dirk fliegen nach Südafrika. In Kapstadt steigen sie in ein riesiges Aquarium, in dem bis zu drei Meter lange Sandtigerhaie schwimmen. Die letzte Fütterung ist schon über eine Woche her und dann wird für das Experiment auch noch Blut ins Becken gekippt. Begleitet wird das Kopfball-Team von einem Sicherungs-Taucher, der im Notfall eingreifen soll. Zuerst ziehen die Haie ruhig im Wasser ihre Kreise. Doch dann kommen sie immer näher ...

Film Christoph Fleischer und Dirk Gion mit Klas Bömecke



Kopfball - weitere Informationen zur Sendung

  • Im Fernsehen

    Nächste Sendung

    Fernseher-Icon So, 27.05.2012
    11:00 Uhr - 11:30 Uhr
    im Ersten

  • Vorschau

    null; Rechte: WDR Fernsehen 2012

    Wie erholsam ist Power-Napping? Kopfball-Reporterin Ulrike Brandt-Bohne macht am 27. Mai ein Nickerchen für die Wissenschaft.

  • Kopfball Street Science

    Kopfball-Reporter Burkhardt Weiß war unterwegs und hat die
Menschen auf der Straße überrascht ­ zur
kürzesten Experimente-Show der Welt ...; Rechte: WDR-Fernsehen 2012
  • Kopfball auf Tour –
    die Experimente-Show

    Bild: Experiment bei der Kopfball-Show; Rechte: Axel Bach/WDR

    Wer die Kopfball-Reporter live erleben möchte, kommt am besten zu den Experimente-Shows. Die Kopfball-Reporter experimentieren um die Wette – das nächste Mal am 2. Juni in Berlin.

  • Hinter den Kulissen – ein Blick in die Kopfball-Werkstatt

    Bild: Dreharbeiten in der Kopfball-Werkstatt; Rechte: WDR-Fernsehen

    Wie geht's zu in der Kopfball-Werkstatt? Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen.

  • Die Kopfball-Outtakes: Pannen, Pech und Missgeschicke

    Bild: Kopfball-Reporter Burkhardt lacht; Rechte: WDR-Fernsehen 2011

    Wenn unsere Wissens-Reporter im Einsatz sind, geht nie etwas schief! – Das ist eine glatte Lüge. Hier gibt's Szenen zu sehen, die es nicht in die Sendung geschafft haben. Viel Spaß!

  • Die Kopfball-Bildergalerie. Die Dreharbeiten zum Rückenflug

    Bild: Ein Flugzeug hebt ab; Rechte: WDR-Fernsehen 2010
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