Kopfball
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Wie lange braucht das Wasser des Rheins von der Quelle bis zur Mündung?

Großes Kopfball-Enten-Experiment

Satellitenbild mit Standort der Ente; Rechte: NASA/bing/WDR

Die Kopfball-Ente hat alle zehn Minuten ihren aktuellen Standort gesendet.

Kopfball hat im September einen bislang einmaligen Versuch gemacht – zur Freude vieler Wissenschaftler. Kopfball-Reporter Burkhardt Weiß wollte herausfinden, wie lange das Wasser im Rhein von der Quelle bis zur Mündung braucht. Forscher sind dieser Frage bislang nur theoretisch nachgegangen: Sie haben an verschiedenen Stellen des Rheins die Fließgeschwindigkeit gemessen und mit Hilfe von Computermodellen abgeschätzt, wie lange das Wasser für einen bestimmten Streckenabschnitt braucht. Das Problem: Die Fließgeschwindigkeit variiert von Flussabschnitt zu Flussabschnitt, je nach Gefälle, Flussbreite und Wasserstand.

Mit der Spielzeug-Ente auf dem Rhein

eine gelbe Spielzeugente; Rechte: WDR/Hans Jürgen von der Burchard

Diese Spielzeugente sollte der Fließgeschwindigkeit des Rheins auf die Spur kommen.

Kopfball beantwortet die Frage von Zuschauer Albert Vetter nun ganz praktisch – und zwar mit Hilfe einer großen gelben Plastik-Ente: Das Kopfball-Team hat sie am 1. September an der Rhein-Quelle in den schweizer Alpen ins Wasser gesetzt und sie bis zur Mündung in Holland begleitet – persönlich und per GPS-Ortung. Unterwegs hat Burkhardt Weiß viele Wissenschaftler getroffen. Gemeinsam haben sie experimentiert und gerechnet, um die Fließgeschwindigkeit zu messen, die komplizierten Strömungsverhältnisse im Bodensee untersucht und mit einem Spezialschiff das Strömungsprofil des Mittelrheins bei Koblenz gemessen. Unterstützung bekam der Kopfball-Reporter von den Mitgliedern der DLRG-Ortsgruppen entlang des Rheins.



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