Sendung vom 27. Januar 2008
Stefan Simmerer fragt:
Stehende Wellen und Wasserwalzen gibt es auf dem Meer und in Flüssen. Sowohl Kanuten als auch Surfer nutzen sie.
Hindernisse im Flusslauf lenken das Wasser um
Kopfball-Zuschauer Stefan Simmerer aus Rheine fragt: "Wie entsteht eigentlich eine stehende Welle und warum kann man darauf surfen?" Auf der Suche nach einer Antwort holt sich Kopfball-Reporter Klas nasse Füße - in einem künstlichen Wildwasser-Flussbett im Kanupark Markkleeberg bei Leipzig.
Dort bilden künstliche Hindernisse einen normalen Flusslauf nach und man sieht, wie sich stehende Wellen bilden: Strömt in einem Gebirgsbach das niederdonnernde Wasser gegen ein Hindernis, beispielsweise einen Felsbrocken, wird es in Form einer Welle nach oben gedrückt und ändert seine Fließrichtung. Je stärker der Druck des Wassers, umso ausgeprägter die Welle. Geschickte Wassersportler machen sich das zunutze: auf der einen Seite der "kleine Abhang", auf dem sie, angezogen von der Schwerkraft, nach unten gleiten. Auf der anderen Seite das nach oben drückende Wasser, das dem großen Stein ausweichen will. Ist die Geschwindigkeit bergab genauso schnell wie die des aufströmenden Wassers, bleibt der Kanute auf der Stelle stehen.
Künstliche Wellen im Freizeitbad
Das ist gar nicht so einfach und deshalb versucht Klas es noch mit einer anderen stehenden Welle: Im Gezeitenbad auf der Insel Borkum wurde ein Becken in Wellenform gebaut, in dem tagaus tagein eine künstliche stehende Welle für Spaß sorgt. Im Film seht ihr genau, warum man auf einer stehenden Welle so gut surfen kann und worauf man achten muss, wenn man selber mal auf den Wellen reiten möchte.
Film buckle-up: Christoph Fleischer und Dirk Gion mit Klas Bömecke
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