27.05.2012

Das Erste ist das Fernsehen
Kopfball
URL: http://www.wdr.de/tv/kopfball/sendungsbeitraege/2008/0928/dagobert.jsp

Sendung vom 28. September 2008

Vanja Coebec fragt: Wertung: 3.0 von 5 möglichen Sternen

Kann man in Geld schwimmen wie Dagobert Duck?

Wie ein Seehund in das Geld zu springen, wie ein Maulwurf darin herumzuwühlen und sich die Münzen auf die Glatze prasseln zu lassen, das sind nach Dagobert Duck die echten Freuden eines Super-Reichen.

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Kopfball-Reporter Burkhardt versucht, in einer Badewanne zu
schwimmen; Rechte: WDR-Fernsehen 2008

Kopfball-Reporter Burkhardt versucht, in einer Badewanne zu schwimmen

Vorbild: Dagobert Duck
Kopfball-Zuschauer Vanja Coebec möchte gerne wissen, ob das wirklich geht, und fragt: "Könnte man so wie Dagobert Duck im Geld schwimmen? Und würde man darin auch vorwärtskommen?"

Sitzen: ja - schwimmen: nein
Schwimmen kann man in Geld genauso wenig wie in Schotter, Kies oder Sand; auf dem Geld sitzen kann man dagegen schon: Die Münzen tragen einen Menschen ohne Probleme. Da die Dichte von Geldstücken um ein Vielfaches höher ist als die eines Menschen, besteht auch nicht die Gefahr, allzu tief einzusinken. Jedoch ist vor allen Dingen die Form der Münzen schuld daran, dass Menschen nicht in ein Bad voller Münzen eintauchen und sich auch nicht darin bewegen können. Die Münzen bilden in einem Becken eine sehr stabile, kaum verformbare Masse. Denn dort liegen sie so dicht aneinander, dass sie verkanten und sich nicht mehr gegeneinander bewegen lassen. Darin einzutauchen und herumzuplanschen ist daher unmöglich. Günstiger wäre es da schon, wenn die Münzen kugelrund wären.

Mit anderen Materialen schon eher
Um sich dennoch in den Münzen bewegen zu können, müsste die stabile Ruhelage der Münzen aufgebrochen und die Münzen großräumig umgeschichtet werden. Aber genau das ist wegen der hohen Dichte der Münzen unmöglich. Die Geldstücke sind also nicht nur ungünstig geformt, sie sind auch viel zu schwer. Anders sieht das mit den viel leichteren Verpackungs-Chips aus. Die können sich zwar auch verkanten, weil sie aber viel leichter sind, lassen sie sich einfacher umschichten und man kann sich gut darin bewegen.

Auch Carl Barks, der die Comic-Figur Dagobert Duck erschuf, war sich übrigens vollkommen im Klaren darüber, dass es eigentlich unmöglich ist, in Geld zu schwimmen. In einer Folge lässt er die Panzerknacker kopfüber in Münzen springen und bewusstlos daran abprallen. Onkel Dagoberts geheimnisvolle Technik verrät er aber nicht ...

Film VisualBridges: Tobias Schlößer mit Isabel Hecker und Burkhardt Weiß



Kopfball - weitere Informationen zur Sendung


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