10.02.2012

Das Erste ist das Fernsehen
Kopfball
URL: http://www.wdr.de/tv/kopfball/sendungsbeitraege/2008/1012/verkehrsflugzeug.jsp

Sendung vom 12. Oktober 2008

Marc Cebulla fragt: Wertung: 3.0 von 5 möglichen Sternen

Kann ein gewöhnlicher Passagier im Notfall ein Verkehrsflugzeug allein nach Anweisung aus dem Tower landen?

Kopfball-Zuschauer Marc Cebulla aus Velbert hat einige Katastrophen-Filme gesehen und fragt, ob man im Notfall als Passagier ein Verkehrsflugzeug allein nach Anweisung aus dem Tower landen kann.

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Deine Meinung

Kommentare

Einträge: 17

Peter
schrieb am 16.06.2011, 12:11 Uhr
Genau, bei 316 Knoten anfangen, Klappen zu setzen... Uiuiui.

Anonym
schrieb am 16.10.2010, 06:18 Uhr
Hallo, ich finde es schon erstaunlich, was hier für Kommentare von einigen Flugsimulatorfliegern fallen. Bzw. vielleicht ist auch die eigentlich Frage des Themas falsch dargestellt worden (dazu später). Am FluSi ein solches Flugzeug zu landen, ist in aller Ruhe und am heimischen PC-Stuhl kein Problem. Aber in echt ist das nunmal anders als am heimischen PC. Natürlich kann man unter so genannten CAT-III-Bedingungen (Sicht auf Piste erst < 100 ft ) den Autopiloten zur Hilfe ziehen, eventuell kann dieser auch bis nahezu Stillstand runterbremsen. Ich sage mal: Es ist eine Chance. Eventuell überlebt man es. Vielleicht aber auch nicht, denn auch der Autopilot kann zu Fehlern verleitet werden und dann braucht es die Kopmpetenz eines Menschen. Die Frage des Beitrags war ja auch nicht, ob ein Autpilot es schaffen kann, solch ein Flugzeug zu landen, sondern, ob es ein Passagier schafft. Dieses ist prinzipiell möglich, da es bei einem modernen Flugzeug und unter der Voraussetzung (!) eines entsprechenden Flughafens (!!!!) möglich ist den AP die Landung durchführen zu lassen. Liegen diese Bedingungen jedoch nicht vor, dann wird es schwierig. Hinzu kommt, dass selbst PC-Simulateure überordert sind, wenn sie in ein echtes Cockpit treten und die Instrumente in dem Wust kaum wiedererkennen (zeigt die Erfahrung). Was ich also sagen will: Unter idealen Bedingungen ist es durchaus möglich, ein Flugzeug wie dieses mit wenigen Knopfdrücken so zu landen, dass alle Insassen überleben könnten. Aber stimmt auch nur der Flughafen nicht, dann ist auch das Flugzeug auf die Eingaben des Piloten angewiesen. Und da wird es sicherlich eng, zumal die Angst eine große Rolle spielt - eine Rolle, die man an einem Simulator, der in sicheren Räumen stattfindet, kaum simulieren kann. Alle "Fernsehsesselargumente" fielen also in realitas der Angst zum Opfer, das ist nur menschlich und ein wesentlicher Faktor im "Crew Ressource Management". Und ist der sicherlich gestresste Passagier darauf angewiesen, dass er selbst das Flugzeug landen muss, dann wird das wohl nichts. Aber im Notfall ist alles erlaubt, und vielleicht klappt es nur, und letztlich zählt in einer solchen Situation nur das Überleben, und das ist durchaus möglich. Aber eben keine Garantie und damit sollte die Antwort im Allgemeine "Nein" sein. Und im übrigen: Auch ein Autpilot ist nach der Landung doof, wenn man ihn nicht bis zum Stillstand zwingt. In diesem Sinne: Always happy landings Christoph (ein Kleinflugzeugpilot, Full-Flight-Simulateur (das sind die "großen" Simulatoren an meinem Institut) sowie Teilnehmer des Kurses "Flugzegsysteme" im Rahmen seines Studiums)

Alex
schrieb am 29.08.2010, 11:16 Uhr
Der Typ geht einem tierisch auf die Nerven. Konnte den Beitrag nicht bis zum Ende gucken. So ein gekreische kenne ich nur von meinem 2 jährigen Sohn. Glaube auch nicht, daß ein Otto-Normal-Verbracher in der Lage ist nur unter Anweisungen vom Tower ein Flieger zu landen. In meinem MS Flugsimulator kann ich ohne Probleme eine 747 landen. In echt hätte ich keine Chance. Der Reporter ist echt nervig...

666666
schrieb am 11.08.2010, 18:58 Uhr
Schlechte Doku.Der ATC war auch schlecht wieso lässt er ihn nicht ILS Landen?!Man kan auch ILSCatIIC landen.Ich habe Extrem lange Flugsimulation erfahrung und habe reale Piloten gefragt und sie sagten es sei möglich das ein Erfahrener Flugsimulator Pilot ein Reales Flugzeug landen könnte.Aber diese Reportage ist schlecht.Der ATC hätte ihm ja sagen können das er ein Autoland machen soll also nur schlechte Reportage puh!

Alex
schrieb am 21.07.2010, 15:09 Uhr
Das ein absoluter Laie ein Flugzeug landen kann, glaube ich nicht. Bin selber professioneller Flight Simulator Pilot und habe komplexe Flugzeuge wie die PMDG 737. Aber wer dieses Flugzeug beherrscht ist kein Laie mehr. Durch den Flugsimulator haben wir zumindest Ahnung davon, wie sich ein Flugzeug verhält wenn es steigt oder sinkt, kennen eine Großzahl der Instrumente und vor allem haben wir Ahnung davon wie man ein FMC und den AP bedient. Das hatte jedoch der Reporter nicht und ich glaube auch nicht, dass sich so jemand im Ernstfall dafür melden würde, dass Flugzeug zu landen. Allerdings muss ein Beitrag natürlich auch dramatisiert werden, indem man den Autopiloten deaktiviert, was man in der Realität wohl kaum machen würde. Das ein - ich nenne ihn mal Laie - ein Flugzeug landen kann, zeigt ein Fall in den USA, bei dem ein Passagier mit Flugsimulatorerfahrung ein kleines Privatflugzeug, mithilfe der Flugsicherung gelandet hat. Um den Beitrag zumindest beim „Fachpublikum“ glaubhaft zu machen, hätte man zumindest verschiedene Leute testen können. So hat die 1. Person z.B. einen Segelflugschein, die 2. hat Erfahrung im Bereich der Flugsimulation und die 3.Person hat keine Erfahrung von der Fliegerei.

Miguel
schrieb am 20.07.2010, 00:54 Uhr
Der Beitrag ist absoluter Schwachsinn und ich wundere mich überhaupt, dass so etwas ausgestrahlt wird. Da werden doch jetzt wohl einige "naive" Zuschauer meinen, dass irgendein stinknormaler Passagier ein Verkehrsflugzeug landen kann. Der Reporter hat anscheinend keine Ahnung vom Fliegen, so tritt er zumindest auf. Plötzlich kennt er jedoch den Begriff "Künstlichen Horizont", später weiss er ad-hoc wo die Landeklappen bedient werden, und dass diese sogar "Flaps" heissen, und die Landebahn trifft er fast gerade an. Vollkommener Schwachsinn! Personen, die sich in der Avionik auskennen, seien es Flugsimulator-Betreiber oder echte Piloten, werden verstehen was ich hier meine. Ein Passagier wie dieser Reporter hier, würde den Airliner sonstwo in den Boden rammen und bestimmt nicht in der Nähe eines Flughafens steuern, soviel ist sicher. Ein erfahrener Flugsimulator-Pilot wäre im Gegensatz dazu vollkommen in der Lage den Vogel sogar oscarreif zu landen. Die Sendung ist einfach nur hirnrissig!

Comesid
schrieb am 19.07.2010, 11:15 Uhr
Meine Güte, was für ein albernes Kind! Zahlen wir für solche "Reporter" wirklich Rundfunkgebühren? Wie wäre es mal mit einer seriösen Berichterstattung, statt solch einem affigen Herumgekreische?? Ausserdem bediente der Film ganz eindeutig die Klischees, die der Zuschauer gerne sehen möchte. Hat mir gar nicht gefallen!

MM
schrieb am 19.07.2010, 00:15 Uhr
Also... Ich fliege selbst höchst professionel Flugsimulator und genau den Typ.Wenn man sich auskennt könnte man den via AP und ILS sicher runterbringen.Aber man muss sich eben auskennen.Im Flugsimulator kann man bis auf das wirkliche Fliegen alles nachstellen, sprich Wie lande ich ein Flugzeug und welche Dinge brauch ich dafür... In der Flugsimulator Szene fliegen wir mit dem Vorbild der echten Cockpits.Wir haben echte Daten,Programme, Checklisten,Notfallverfahren...Wir fliegen und landen die Vögel zu 95% wie in echt (wenn man es kann :)).Glaubt keiner ist aber wirklich so :D Und man kann mit dem AP unter den schlechtesten Bedingungen landen!

Hallo,
schrieb am 11.07.2010, 21:08 Uhr
erstmal tolle Sendung, aber per Autopilot und Ils ist es sehr wohl möglich, dass ein Laie ein FLugzeug runterbringt, denn er muss nur Knöpfe in richtiger Reihenfloge drücken, alles andere geht vollautomatisch (Sogar Bremsen!) Selbst ausprobiert mit einem komplexen Addon Flugzeug im Microsoft FLight Simulator X

rmd
schrieb am 10.10.2009, 10:09 Uhr
Furchtbar, was hier teilweise für Kommentare abgegeben werden. Lasst das doch in Zukunft einfach stecken und schaut weiter Galileo, wenn euch die Sendung hier nicht gefällt!

Heiner
schrieb am 11.09.2009, 23:38 Uhr
Wie auch immer es hier ausgegangen ist: In einer Situation, wo es keinen richtigen Piloten mehr gibt, bleibt doch gar nichts anderes übrig, als es dennoch zu versuchen. Je nach Auffassungsgabe und Vorbildung ist es dann eben mehr oder weniger wahrscheinlich, dass es klappt. Eine Bruchlandung in der Nähe eines feuerwehrbesetzten Flughafens ist jedenfalls besser als am Ende einfach runterzufallen. Noch ein Gedanke: Könnte beim Test der Coach es dem armen Testpassagier unbewusst etwas schwer gemacht haben? Es würde ja die Leistung eines Piloten irgendwie herabsetzen, wenn jeder Hansel ein Großflugzeug heil landen könnte. Somit ist unsicher, ob der Coach im Test alle Register gezogen hat.

Hannes
schrieb am 23.08.2009, 11:33 Uhr
Man kann das Ganze auch ernster (wenn auch mit Panik oder starker Nervosität) nehmen!

M.Naumann
schrieb am 28.07.2009, 17:44 Uhr
technisch unbedarft und hysterischer Blödmann ist ein Unterschied !

217.186.223.32
schrieb am 07.06.2009, 12:03 Uhr
Das Experiment zeigt nur, dass ein spätinfantiler Zappelkasper aus dem Frühstücksfernsehen auch unter fachkundiger Anleitung nicht landen kann. Im Ernstfall also besser jemanden mit weniger ADS und WDR ans Steuer lassen, dann überlebt man vielleicht auch.

Kopfball-Redaktion
schrieb am 07.06.2009, 12:03 Uhr
Hallo, wenn Sie den Beitrag bis zum Ende anschauen, werden Sie feststellen, dass laut Experte ein Laie ein großes Flugzeug nicht mit Hilfe des Towers landen kann. Unser Experiment zeigt also genau dieses Problem...

Kopfball-Redaktion
schrieb am 17.04.2009, 12:24 Uhr
In der Tat sollte Klas Bömecke einen technisch unbedarften Passagier spielen, also das Hollywood-Filmszenario nachempfinden. Er wurde vor seinem Einsatz deshalb absichtlich nicht zur Flugzeugsteuerung gebrieft, sondern hat die Dreharbeiten unvorbereitet angetreten. Die Situation hat ihn dann auch tatsächlich mächtig unter Stress gesetzt, wie man im Film sehen kann und wie es vor Ort auch der Fall war. Zum Autopiloten: Unter guten Bedingungen kann der Autopilot in der Tat sogar die Landung übernehmen. Aber eben nur unter guten Bedingungen.

C. Schramm
schrieb am 17.04.2009, 12:24 Uhr
Ich würde als anwesender Passagier Herrn Klas mit Gewalt daran hindern, das Cockpit zu betreten. Er hat bei der Simulation gezeigt, das er nicht über Hintergrundwissen und über genügend technisches Verständnis verfügt. Durch den Einsatz der Autopilot-Programmierung könnte er die Maschine bis kurz vor die Entscheidungshöhe führen lassen.

Klas Bömecke in einem Flugsimulator; Rechte: WDR-Fernsehen 2008

Klas Bömecke in einem Flugsimulator

Kopfball-Reporter im Flugsimulator
Klas probiert das in einem Ausbildungszentrum für Piloten in Mönchengladbach aus. Er sitzt in einem zehn Millionen Euro teuren Flugsimulator. Sein Coach ist der erfahrene Pilot Claus Borgloh, der ihm über Funk Anweisungen gibt, um den Flieger heil herunterzubringen. Klas folgt den Anweisungen so gut er kann. Schon nach wenigen Minuten hat er vergessen, dass er "nur" in einem sehr realistischen Simulator sitzt.

Lebensretter oder Bruchpilot?
Doch die technischen Abläufe und das Gefühl für das Flugzeug sind extrem komplex. Klas gelingt zwar eine Landung mit dem Simulator. Hätte er jedoch ein echtes Flugzeug notlanden müssen, wäre das sowohl für das Flugzeug als auch für die anderen Passagiere eine Katastrophe gewesen. Im Film seht ihr außerdem, wie Coach Claus Borgloh das Landemanöver einschätzt ...

Film buckle-up: Christoph Fleischer und Dirk Gion mit Klas Bömecke



Kopfball - weitere Informationen zur Sendung


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