Sendung vom 30. November 2008
Maik Loewen fragt:
Schwimmen gehen macht Spaß. Doch Autofahrer sehen das anders, wenn sie mit ihrem Fahrzeug auf der Straße baden gehen.
Kontrollverlust durch Aquaplaning
Schwimmen gehen macht Spaß. Doch Autofahrer sehen das anders,
wenn sie mit ihrem Fahrzeug auf der Straße baden gehen. Nach
einem plötzlichen Platzregen fließt das Wasser nicht
schnell genug von der Straße ab. Große Pfützen
entstehen, und die Reifen verlieren den Kontakt zur Fahrbahn.
Autofahrer fürchten diesen sogenannten Aquaplaning-Effekt, bei
dem ein Wasserfilm die Reibung zwischen Reifengummi und Fahrbahn
verhindert. Sie können das Auto kaum noch lenken, bremsen oder
beschleunigen. Kopfball-Zuschauer Maik Loewen möchte wissen,
wie man in solch einer brenzligen Situation richtig reagiert.
Eine Frage von Geschwindigkeit, Reifenprofil und
Wassertiefe
Aquaplaninggefahr herrscht meist ab einer Geschwindigkeit von 80
km/h. Bei
geringer Profiltiefe und sehr breiten Reifen kann das
gefährliche Phänomen aber schon bei wesentlich geringeren
Geschwindigkeiten auftreten. Aber auch die Wassertiefe ist wichtig:
Je mehr Wasser auf der Fahrbahn steht, desto früher schwimmt
der Wagen auf.
Was tun, wenn's passiert: Fuß vom Gas und Lenkrad ruhig
halten. Doch wer auf die Bremse tritt, reagiert falsch: Dann bricht
der Wagen unweigerlich aus. Im Film seht ihr mit
Highspeed-Aufnahmen, wie das Fahrzeug auf dem Wasserfilm schwimmt.
Außerdem gibt's weitere Tipps zum sicheren Fahren bei
Aquaplaninggefahr.
Film buckle-up: Christoph Fleischer und Dirk Gion mit Klas Bömecke
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