Sendung vom 11. Oktober 2009
Melina Best aus Köln fragt:
Unglaubliche Vorstellung: Ein vollbesetzter Jumbo könnte auf dem Rücken fliegen. Auch Kopfball-Zuschauerin Melina Best aus Köln hat es in der Schule so gelernt: Ein Flugzeug fliegt, weil die Flügel auf der Oberseite gewölbt sind. Die vorbeiströmende Luft an der Oberseite ist schneller als an der flachen Unterseite und erzeugt dort einen Unterdruck, der das Flugzeug trägt. (Wie das genau funktioniert, haben unsere Kollegen von Quarks & Co erklärt; dazu gibt's unten einen Link.)
Wissen XY
schrieb am 09.04.2012, 16:06 Uhr
Hallo Aviation Freak, es heisst immer noch Anstellwinkel.
jojo hans einrich leck mich doch
schrieb am 28.08.2010, 06:50 Uhr
super geil
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schrieb am 02.06.2010, 15:56 Uhr
Streng genommen gibt es keinen Sog, die Fläche wird nicht von oben "angesaugt" sondern von der Luft unter dem Flügel nach oben gedrückt. Ein gutes Beispiel ist eine Spritze: die Flüssigkeit wird nicht in die Spritze "hineingesaugt", sondern aus der Luft um die Spritze hineingedrückt, da der Luftdruck in der Spritze niedriger ist als außerhalb.
Beobachter
schrieb am 03.01.2010, 13:06 Uhr
... kleiner Hinweis an Regie: Beim Aussteigen war der Fallschirm weg, ich glaube da wurde etwas rausgeschnitten ... oder gar rausgebrochen ;)
Trotzdem ein sehr netter Beitrag. Würde auch gerne mal so was mitmachen!
Aviation Freak
schrieb am 14.11.2009, 18:47 Uhr
Die Flügel haben keinen Einstellwinkel (Winkel des Flügels am Flugzeug), also 0 Grad.
Aviator
schrieb am 05.11.2009, 22:32 Uhr
Die Kunstflugzeuge von Extra haben alle vollsymmetrische Profile (nicht die "normalen" Fluegel) und die Flaechen sind schon mit Anstellwinkel am Flugzeug verbaut
Flieger
schrieb am 17.10.2009, 00:24 Uhr
Ist doch eher der Sog, der auf die Flügeloberseite wirkt, als der Druck von unten.
Flieger
schrieb am 17.10.2009, 00:23 Uhr
Ist doch eher der Sog, der auf die Flügeloberseite wirkt, als der Druck von unten.
Aber wieso können dann Kunstflieger auf dem Rücken
fliegen? Müsste ein Flugzeug nicht nach unten absacken, wenn
man die Flügel umdreht? Probieren geht über Studieren
– und Walter Extra, Flugzeugkonstrukteur und mehrfacher
Deutscher Meister im Kunstflug, wird Klas in einigen Hundert Metern
Höhe zeigen, ob und warum Flugzeuge auf dem Rücken
fliegen können ...
Kaum hat Klas den Sicherheits-Fallschirm umgeschnallt, findet er
sich schon mit Walter Extra in dessen Kunstflugmaschine wieder,
hebt ab und fliegt tatsächlich auf dem Rücken! Im Film
seht ihr, wie Bewegungen des Höhenruders dafür sorgen,
dass man auch kopfüber im Flugzeug genügend Auftrieb
bekommt.
Außerdem zeigt Klas mit einem Tragflächen-Modell bei voller Fahrt im Kopfball-Bus, dass die Form des Flügels nicht das Geheimnis des Fliegens sein kann. Entscheidend ist vielmehr der Anstellwinkel, also der Winkel, den der Flügel zum Horizont hat. Man könne auch mit einem flachen Brett fliegen, sagt Walter Extra, der im Film verrät, ob denn auch ein großes Passagierflugzeug auf dem Rücken fliegen kann.
Text Hanns-Martin Schmidt
Film VisualBridges: Dirk Gilson mit Klas Bömecke
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