Sendung vom 03. Januar 2010
Helmut Rednak aus Valanidorrachi in Griechenland fragt:
Bienen haben bekanntlich keinen Matheunterricht. Und dennoch erstaunt die regelmäßige, sechseckige Struktur der Bienenwaben. Kopfball-Zuschauer Helmut Rednak aus Valanidorrachi in Griechenland will wissen, warum das so ist – und stößt die Kopfball-Reporter Klas und Burkhardt auf eine über zweitausend Jahre alte mathematische Vermutung: Mit dem regelmäßigen, sechseckigen Muster benötigen die Bienen die geringste Menge Wachs, um eine Fläche in möglichst viele Zellen aufzuteilen.
Klas und Burkhardt beweisen das Rätsel um die kluge Bauweise im Film; ganz ohne Mathematik. Sie zeigen, dass weder Dreiecke, Vierecke oder Fünfecke so ideal sind wie die Sechseck-Form, und warum Siebenecke und Kreise ebenfalls schlechter abschneiden als das Sechseck.
Im Jahr 2004 haben Würzburger Forscher herausgefunden, dass die Bienenwaben nicht von Anfang an sechseckig sind: Bienen bauen zuerst eine Röhre. Beim Arbeiten daran erwärmt sich das Bienenwachs auf etwa 40 Grad Celsius. Jetzt zerfließen die Röhren und die bekannte Sechseckform bildet sich von ganz alleine.
Text Axel Bach
Film Tobias Schlößer mit Klas Bömecke und Burkhardt Weiß
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