Sendung vom 17. Januar 2010
Wolfgang Marx und Matthias Schumm fragen:
Radrennfahrer tun es und Vögel tun es auch: den Windschatten des Vordermanns nutzen, um Energie zu sparen. Aber wie viel ist das wirklich? Das wollte Wolfgang Marx aus Franken wissen. Und Kopfball-Zuschauer Matthias Schumm (14) aus Hallerndorf bei Bamberg fragte sich, wie sich das für den Mann an der Spitze anfühlt. Muss der eventuell sogar mehr leisten als bei einer Alleinfahrt?
micke
schrieb am 26.07.2010, 13:15 Uhr
Es lohnt sich immer einen Helm zu tragen, weil es anstrengend ist im Krankenhaus mit einer Kopfverletzung zu liegen!!!!!!!
icke
schrieb am 28.04.2010, 09:11 Uhr
Ist einen Helm tragen anstrengender, wenn der Vordermann auch keinen aufhat oder lohnt sich das nur für Beide nicht?
Klas Bömecke testet das auf der Radrennbahn der Deutschen Sporthochschule in Köln mit dem Radprofi Ralf Grabsch. Die Antwort ist überraschend. Kurz gesagt: Im Windschatten musste Ralf Grabsch 35 Prozent weniger Leistung für dieselbe Geschwindigkeit erbringen. Wie sinnvoll das Windschattenfahren ist, wird auch klar, wenn man sich anguckt, wie hoch der Windwiderstand beim Fahren ist: Bei Tempo 56 gehen rund 90 Prozent der Energie alleine dafür drauf, den Luftwiderstand zu überwinden.
Aber selbst als Vordermann hatte Ralf einen kleinen Vorteil:
Während er alleine 434 Watt Leistung für die
Standardgeschwindigkeit aufbringen musste, reichten ihm mit einem
Windschattenfahrer als Verfolger 428 Watt. Ein Vorteil, der ein
langes Rennen schließlich entscheiden kann.
Wie das Kopfball-Team den kleinen Unterschied messen konnte, und
warum Klas das nicht allein getestet hat, zeigt der Film.
Film Silvio Wenzel mit Klas Bömecke
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