Sendung vom 02. Mai 2010
Carolin Neusel aus Wuppertal fragt:
An allen Stränden der Welt gilt bei roter Flagge dasselbe: Baden verboten! Wer dann trotzdem ins Meer geht, riskiert sein Leben. Weltweit ertrinken etwa 400.000 Menschen pro Jahr. Sportlerin Steffi Terhörst wagt sich trotzdem in die Brandung.
pit
schrieb am 21.08.2011, 19:11 Uhr
Es war am 20.08.nicht am 07., also gestern.
pit
schrieb am 21.08.2011, 19:08 Uhr
Bitte keinen Heldentum. Es ist wirklich brutal gefährlich und nicht zu unterschätzen. Es sieht bei weitem nicht so gefährlich aus wie es wirklich ist. Am 20.07. 2011 erlebt. Ich fühlte mich sicher - und merkte es erst, als ich wieder zurück ans Ufer wollte. Es ist ein Alptraum.
petra
schrieb am 10.02.2011, 19:20 Uhr
Ich habe es am eigenen Leib erfahren und kann nur davor warnen nicht bei bei roter Flagge zu schwimmen. Bei mir war auf den Outer Banks (NC) die rote Flagge noch nicht draussen. Aber ohne Rettungsdienst wäre ich ertrunken. Der Mann der mich aus dem Wasser gezogen hat, hat mir erklärt, dass wenn die Wellen braun werden das Wasser sehr gefährlich ist, dies ist ein Zeichen, dass die Wellen einen nicht an den rettenden Strand treiben sondern auf die offene See.
Du spielst nicht mehr mit der Natur, die Natur spielt mit Dir!
johannes
schrieb am 14.06.2010, 14:59 Uhr
ich fand das echt wichtig weil wir bald nach florida fliegen
johannes
schrieb am 14.06.2010, 14:59 Uhr
ich fand das echt wichtig weil wir bald nach florida fliegen
Marcus
schrieb am 30.05.2010, 19:45 Uhr
Ich gehe nie mehr bei roter Fahne ins Wasser. Danke für die Lebensrettung!
Oscar
schrieb am 04.05.2010, 12:30 Uhr
Mutig eure Moderatorin, Respekt. Hat Spaß gemacht zuzusehen.
Starke Wellen haben enorme Kraft. Sie können einen Schwimmer auf den Boden oder gegen einen Felsen schlagen und tödlich verletzen. Dazu kommt, dass viele Luftbläschen das Wasser aufschäumen. Das führt dazu, dass der Auftrieb im Wasser so stark nachlässt, dass man sich ohne Surf- oder Schwimmbrett kaum über Wasser halten kann.
Eine weitere Gefahr sind nicht sichtbare
Rückströmungen an der Küste. Die sogenannten rip
currents ziehen einen Schwimmer aufs offene Meer hinaus. Wenn
man versucht, dagegen anzuschwimmen, ermüdet man sehr schnell.
Wer dann noch in Panik gerät, befindet er sich in
höchster Lebensgefahr. Die gefährlichen
Rückströmungen werden meist nur von erfahrenen
Ortskundigen erkannt. So ein Sog entsteht zum Beispiel, wenn Wellen
über eine vorgelagerte Sandbank schlagen und sich das Wasser
dann vor dem Strand sammelt. Es versucht, zurück ins Meer zu
fließen, indem es zuerst parallel zum Strand
entlangströmt. Findet sich eine Vertiefung in der
vorgelagerten Sandbank, drängt es genau hier zurück ins
Meer. Dabei entstehen Strömungen mit Geschwindigkeiten von ein
bis zwei Meter pro Sekunde; das sind 3,6 bis 7,2 km/h. So schnell
können nur Schwimmweltmeister schwimmen – im
Schwimmbecken natürlich, nicht im offenen Meer ...
Wenn man von einer Rückströmung aufs Meer hinausgetrieben
wird, gibt es nur eins: einen kühlen Kopf bewahren und sich
noch etwas weiter ins Meer hinaustreiben lassen. Denn schon bald
lässt die intensive Strömung nach, und man kann
versuchen, seitlich von der Strömung wieder zurück ans
rettende Ufer zu gelangen.
Wie schnell man von einer Rückströmung aufs Meer
hinausgetrieben wird und wie schwer es ist, in aufgeschäumtem
Wasser den Kopf über Wasser zu halten, das testet
Kopfball-Reporterin und Sportlerin Steffi im Film. Jetzt
angucken.
Film buckle-up: Christoph Fleischer und Dirk Gion mit Steffi Terhörst
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