27.05.2012

Das Erste ist das Fernsehen
Kopfball
URL: http://www.wdr.de/tv/kopfball/sendungsbeitraege/2010/0502/gefaehrliche-wellen.jsp

Sendung vom 02. Mai 2010

Carolin Neusel aus Wuppertal fragt: Wertung: 3.0 von 5 möglichen Sternen

Warum darf man bei roter Flagge nicht ins Meer gehen?

An allen Stränden der Welt gilt bei roter Flagge dasselbe: Baden verboten! Wer dann trotzdem ins Meer geht, riskiert sein Leben. Weltweit ertrinken etwa 400.000 Menschen pro Jahr. Sportlerin Steffi Terhörst wagt sich trotzdem in die Brandung.

Unsere Videos können Sie mit dem Flash-Player ab der Version 8.0 ansehen. Den neuesten Flash-Player können Sie beim Hersteller Adobe unter folgender Adresse kostenlos downloaden:
http://www.adobe.com/go/getflashplayer_de

Deine Meinung

Kommentare

Einträge: 7

pit
schrieb am 21.08.2011, 19:11 Uhr
Es war am 20.08.nicht am 07., also gestern.

pit
schrieb am 21.08.2011, 19:08 Uhr
Bitte keinen Heldentum. Es ist wirklich brutal gefährlich und nicht zu unterschätzen. Es sieht bei weitem nicht so gefährlich aus wie es wirklich ist. Am 20.07. 2011 erlebt. Ich fühlte mich sicher - und merkte es erst, als ich wieder zurück ans Ufer wollte. Es ist ein Alptraum.

petra
schrieb am 10.02.2011, 19:20 Uhr
Ich habe es am eigenen Leib erfahren und kann nur davor warnen nicht bei bei roter Flagge zu schwimmen. Bei mir war auf den Outer Banks (NC) die rote Flagge noch nicht draussen. Aber ohne Rettungsdienst wäre ich ertrunken. Der Mann der mich aus dem Wasser gezogen hat, hat mir erklärt, dass wenn die Wellen braun werden das Wasser sehr gefährlich ist, dies ist ein Zeichen, dass die Wellen einen nicht an den rettenden Strand treiben sondern auf die offene See. Du spielst nicht mehr mit der Natur, die Natur spielt mit Dir!

johannes
schrieb am 14.06.2010, 14:59 Uhr
ich fand das echt wichtig weil wir bald nach florida fliegen

johannes
schrieb am 14.06.2010, 14:59 Uhr
ich fand das echt wichtig weil wir bald nach florida fliegen

Marcus
schrieb am 30.05.2010, 19:45 Uhr
Ich gehe nie mehr bei roter Fahne ins Wasser. Danke für die Lebensrettung!

Oscar
schrieb am 04.05.2010, 12:30 Uhr
Mutig eure Moderatorin, Respekt. Hat Spaß gemacht zuzusehen.

Weltweit gilt: Rote Flagge am Strand heißt Lebensgefahr!

Starke Wellen haben enorme Kraft. Sie können einen Schwimmer auf den Boden oder gegen einen Felsen schlagen und tödlich verletzen. Dazu kommt, dass viele Luftbläschen das Wasser aufschäumen. Das führt dazu, dass der Auftrieb im Wasser so stark nachlässt, dass man sich ohne Surf- oder Schwimmbrett kaum über Wasser halten kann.

Rückströmungen – die unsichtbare Gefahr

Eine weitere Gefahr sind nicht sichtbare Rückströmungen an der Küste. Die sogenannten rip currents ziehen einen Schwimmer aufs offene Meer hinaus. Wenn man versucht, dagegen anzuschwimmen, ermüdet man sehr schnell. Wer dann noch in Panik gerät, befindet er sich in höchster Lebensgefahr. Die gefährlichen Rückströmungen werden meist nur von erfahrenen Ortskundigen erkannt. So ein Sog entsteht zum Beispiel, wenn Wellen über eine vorgelagerte Sandbank schlagen und sich das Wasser dann vor dem Strand sammelt. Es versucht, zurück ins Meer zu fließen, indem es zuerst parallel zum Strand entlangströmt. Findet sich eine Vertiefung in der vorgelagerten Sandbank, drängt es genau hier zurück ins Meer. Dabei entstehen Strömungen mit Geschwindigkeiten von ein bis zwei Meter pro Sekunde; das sind 3,6 bis 7,2 km/h. So schnell können nur Schwimmweltmeister schwimmen – im Schwimmbecken natürlich, nicht im offenen Meer ...
Wenn man von einer Rückströmung aufs Meer hinausgetrieben wird, gibt es nur eins: einen kühlen Kopf bewahren und sich noch etwas weiter ins Meer hinaustreiben lassen. Denn schon bald lässt die intensive Strömung nach, und man kann versuchen, seitlich von der Strömung wieder zurück ans rettende Ufer zu gelangen.
Wie schnell man von einer Rückströmung aufs Meer hinausgetrieben wird und wie schwer es ist, in aufgeschäumtem Wasser den Kopf über Wasser zu halten, das testet Kopfball-Reporterin und Sportlerin Steffi im Film. Jetzt angucken.

Film buckle-up: Christoph Fleischer und Dirk Gion mit Steffi Terhörst



Kopfball - weitere Informationen zur Sendung


Der WDR ist nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden.

© WDR 2012

Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW