Sendung vom 02. Oktober 2011
Kai Grote fragt:
Wenn der Computer mal wieder streikt und die ganze mühsame Arbeit hoffnungslos verschwunden ist, möchte mancher das Ding am liebsten durchs Fenster werfen. Im Kino und Fernsehen hat man sowas schon öfter gesehen. Doch funktioniert das überhaupt? Burkhardt mach den großen Wut-Testwurf. Doch so einfach scheint der Rauswurf durch die Doppelglasscheibe nicht zu sein; der Burkhardt'schen Kraftanstrengung hält die Scheibe jedenfalls stand. Jens Farnbacher, Glasexperte aus Köln, wundert das nicht – er kennt sich mit Fensterglas aus und weiß, wie belastungsfähig Doppelglasscheiben sind. Burkhardt und er machen einen Test: Sie legen kilogrammweise Gewichte auf eine einfache vier Millimeter dünne sogenannte Floatglasscheibe – bis sie bricht. Bei wie viel Kilogramm das schließlich passiert, sehen Sie im Film.
Die Tragkraft einer Fensterscheibe ist zwar hoch – aber Burkhardt möchte doch noch den Computer durch die Scheibe werfen. Er hängt das Computergehäuse an einen Kran, so dass er den Test mehrfach mit etwa derselben Aufprallgeschwindigkeit machen kann. Eine Zeitlupenkamera schaut dabei genau zu: Wenn der Computer mit der flachen Seite auf der Scheibe auftrifft, sieht man, wie die Scheibe durch ihre elastischen Eigenschaften die Wucht des großflächigen Aufpralls abfedern kann. Ganz anders sieht es aus, wenn der Computer mit einer Ecke auf die Scheibe trifft. Die gleiche Wucht konzentriert sich dann auf eine viel kleinere Fläche und ist dort geschätzte 1000 Mal größer als beim vorherigen Versuch. So hat die Scheibe keine Chance mehr.
Entscheidend für den großen Wurf sind also die richtige Wurftechnik und der Grad der Wut – sprich die Kraft, mit der geworfen wird. Und auf die Scheibenart kommt es auch an. Jens Farnbacher zeigt Burkhardt ein Fenster, das keinen Computer durchlässt: Mehr dazu sehen Sie im Film.
Film VisualBridges: Jonas Lang und Sophie Kolb mit Burkhardt Weiß
Hannes
schrieb am 25.10.2011, 19:59 Uhr
Man macht euch nicht ins Hemd wegen der Milch. Wenn man es genau nimmt ist doch Milch sogar besser als Wasser :). Für Kopfball zahle ich wirklich gerne GEZ. Solche Sendungen sollte es mehr geben.
Joerg Schiermeier
schrieb am 04.10.2011, 20:55 Uhr
Sagt mal, gehts noch? Als Belastungsgewichte Milchtüten? Mal abgesehen daß einige Menschen auf dieser Welt nicht mal sauberes Wasser haben, ist das doch wohl voll daneben. Und dann auch noch auf GEZ-Kosten? DAFÜR zahl ich nicht.
Kopfball
schrieb am 04.10.2011, 20:55 Uhr
Selbstverständlich haben wir abgelaufene Milchpackungen verwendet.
Gruß
Das Kopfball-Team
Otto
schrieb am 03.10.2011, 23:44 Uhr
Müssen es für den Glasbruchtest als Gewicht unbedingt Michkartons sein? Hat nicht auch Kopfball eine Verantwortung für Lebensmittel?
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