26.05.2012

Das Erste ist das Fernsehen
Kopfball
URL: http://www.wdr.de/tv/kopfball/sendungsbeitraege/2011/1002/federball.jsp

Sendung vom 02. Oktober 2011

Patrick Wahl aus Berlin fragt: Wertung: 3.0 von 5 möglichen Sternen

Warum dreht sich ein Federball nach dem Schlag?

Egal ob Hobby-Federballer oder Profi-Badmintonspieler: Schlägt der Spieler den gefiederten Ball, fliegt dieser immer mit dem Kopf voran Richtung Gegner. Doch warum dreht sich der Federball nach dem Schlag so schnell um die eigene Achse? Im Flug bietet der schmale Federballkopf der entgegenkommenden Luft die kleinste Angriffsfläche, während sich die nach hinten ausfächernden Federn dem Wind stärker entgegenstellen. Gerät der Federball in Schräglage, drückt der Gegenwind die Federn sofort zurück in die Idealposition mit geringstem Widerstand: Kopf voran.

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Wann er sich dreht: Hohe Geschwindigkeit – hoher Luftwiderstand

Direkt nach dem Schlag fliegt der Federball am schnellsten, hat also auch den stärksten Gegenwind. Daher dreht sich der Ball bereits in dieser Flugphase in seine Idealposition. Was das bloße Auge nur schwer erkennen kann, macht im Film die Zeitlupe sichtbar.

Federball im Vakuum

Doch ist es tatsächlich nur der Luftwiderstand? Uli und Burkhardt testen auch die Vermutung, dass der Schwerpunkt eine Rolle spielen könnte, indem sie die Federn des Federballs beschweren. Doch selbst solch ein Federball lässt sich nicht beirren – und dreht sich im Flug. Und was passiert, wenn man einen Federball im Vakuum fallen lässt? Wenn die Theorie mit dem Luftwiderstand stimmt, dann müsste der Federball im luftleeren Raum fallen. ohne sich zu drehen. Das Ergebnis sehen Sie im Film.

Text Max Ostendorf

Film Maakii: Max Ostendorf und Niels Waibel mit Ulrike Brandt-Bohne und Burkhardt Weiß

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Kommentare

Einträge: 1

Kopfball-Gucker
schrieb am 02.10.2011, 22:48 Uhr
Federball im Vakuum: Super-Idee! Da macht man sich ja sonst gar keine Gedanken drüber...



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