Sendung vom 16. Oktober 2011
Tim Kaiser aus Groß-Gerau fragt:
Trompete spielen ist eine anspruchsvolle Beschäftigung, denn es bedarf jahrelanger Übung, das komplexe Zusammenspiel von Atmung, Fingerfertigkeit, Zungenposition und Lippenspannung zu perfektionieren, um einer Trompete klangvolle Töne zu entlocken. Aber die Frage von Tim Kaiser, ob man auch unter Wasser Trompete spielen kann, steigert den Schwierigkeitsgrad noch einmal erheblich. Unter Wasser muss man gegen den Wasserdruck anspielen. Man muss verhindern, dass die Trompete voll Wasser läuft. Der eigentliche Ton wird mit den Lippen erzeugt, die kräftig gegen das Mundstück gepresst werden müssen. Dadurch gerät die Luft in der Trompete in Schwingung und es entstehen Schallwellen. Die Schallwellen der Luft übertragen sich auf das umgebende Wasser, das den Schall weiterleitet.
Isabel taucht mit dem Trompetenspieler Gerd Keck ab. Sie hat ein Unterwassermikrofon (Hydrophon) dabei, damit man auch hören kann, ob er es schafft, eine erkennbare Melodie zu spielen. Und tatsächlich: Nach einigen Anläufen in unterschiedlich tiefem Wasser kann man eine Melodie erkennen. Im Beitrag sehen Sie, wie sich ein Trompetenstück unter Wasser anhört und welchen Unterschied es macht, ob man in drei Meter Tiefe oder kurz unter der Wasseroberfläche spielt.
Film VisualBridges: Sebastian Rams mit Isabel Hecker
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