Sendung vom 30. Oktober 2011
Matthias Müller aus Neckargemünd fragt:
Wer schneller fährt, braucht für dieselbe Strecke weniger Zeit. Kann man dadurch Sprit sparen? Die Kopfball-Reporter Isabel Hecker und Burkhardt Weiß machen den Praxis-Test – mit zwei identischen Fahrzeugen auf dem Eurospeed-Rundkurs am Lausitzring. Beide Fahrzeuge sind mit exakt zehn Litern Benzin betankt. Burkhardt fährt konstant 80 km/h und Isabel drückt aufs Gas: Sie fährt während des gesamten Tests genau 120 km/h schnell. Bei Isabel reichen die zehn Liter Benzin immerhin länger als eine Stunde: Nach 131 Kilometern bleibt ihr Auto stehen. Burkhardt kommt mit seiner Geschwindigkeit von 80 km/h allerdings 58 Kilometer weiter als Isabel: Er schafft mit zehn Litern immerhin 189 Kilometer. Umgerechnet auf den Benzinverbrauch bedeutet das: Burkhardt benötigte 5,3 Liter auf 100 Kilometer, Isabel jedoch 7,6 Liter.
Der wichtigste Grund für den deutlich höheren Benzinverbrauch ist der Luftwiderstand. Schon bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h ist der Luftwiderstand so groß, dass man einen deutlichen Druck spürt, wenn man seine Hand aus einem fahrenden Auto hält. Je schneller sich der Wagen bewegt, desto mehr Kraft, muss er für die Fortbewegung aufbringen: Bei doppelter Geschwindigkeit, vervierfacht sich der Luftwiderstand, den das Fahrzeug überwinden muss.
Gleichmäßiges, langsames Fahren bringt Autofahrer weiter und schont Umwelt und Portemonnaie. Den physikalischen Gesetzmäßigkeiten des Luftwiderstands kann man nämlich nicht davonfahren! Wer außerdem noch frühzeitig in die hohen Gänge schaltet, kann noch mehr Kraftstoff sparen.
Film Buckle Up Productions: Christoph Fleischer und Dirk Gion mit Isabel Hecker und Burkhardt Weiß
sparfuß
schrieb am 21.11.2011, 10:11 Uhr
mit Tempo 80 fahre ich schon mehr als 10 jahre, seit der Spritpreis über 2 DM
gestiegen ist. Das Ergebnis ist an meinem Audi Bj.!994 den ich neu gekauft habe sind außer Bremsen,Kühler und Reifen noch alle Original-Teile vorhanden, einschl.Auspuff!
Joe
schrieb am 13.11.2011, 15:36 Uhr
Wäre es nicht wesentlich genauer gewesen ein Tempomat zu verwenden? Denn das konstante Halten einer bestimmten Geschwindigkeit mit dem Fuß nicht machbar ist und je nach individueller Fähigkeig so das Verbrauchsergebnis beeinglusst.
Mfg
Joe
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