Kopfball
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Flaschenmusik

Kopfball-Reporter Burkhardt Weiß war mit zwei beliebten Kneipen-Musikinstrumenten unterwegs: mit klingenden Flaschen und Gläsern. Für die Besucher des Kölner Odysseums hatte er ein kniffliges Rätsel: Wenn er über die Öffnung einer Flasche bläst, erklingt ein Ton. Wenn er mit seinem nassen Finger über den Rand eines Glases reibt, ebenfalls. Die gleiche Flasche bzw. das gleiche Glas – je zur Hälfte mit Wasser gefüllt – klingt jedoch anders: Der Flaschenton ist höher, der Ton des Glases hingegen tiefer. Warum ist das so? Kurz gesagt: Bei der Flasche schwingt die Luftsäule in der Flasche, beim Glas schwingt das Glas selbst – und das wirkt sich auf die Tonhöhe aus.

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Blasen an der Flasche

Wenn man über die Flaschenöffnung bläst, erzeugt man Luftwirbel, die die Luft in der Flasche in Schwingung versetzen – und das ergibt den Ton. Und je länger die Luftsäule in der Flasche ist, desto tiefer klingt der Ton. Vereinfacht gesagt hören wir den Ton, der der längstmöglichen stehenden Welle entspricht, die in die Flasche hineinpasst. Das ist wie bei Orgelpfeifen: Kurze Orgelpfeifen machen hohe Töne, lange machen tiefe Töne. Wenn man Wasser in die Flasche füllt, ist die schwingende Luftsäule kleiner. Folglich ist auch der Ton höher. Denn: Wenn die Luft weniger Platz zum Schwingen hat, ist auch die stehende Welle kleiner. Damit steigt die Frequenz und der Ton ist höher.
Mit unterschiedlich hoch gefüllten Flaschen kann man richtig Musik machen – wir haben mal die Kopfball-Titel-Melodie auf Flaschen nachgespielt. Das Ergebnis können Sie sich unten anhören und herunterladen.

Reiben am Weinglas

Beim Weinglas ist der Sachverhalt anders: Bei ihm schwingt nicht die Luftsäule, sondern das Glas selbst! Das Glas mit Wasser ist schwerer als ohne Wasser – und bei den Schwingungen muss das Wasser immer mitbewegt werden. Dadurch wird das Glas teilweise gedämpft – es vibriert langsamer. Das ergibt eine niedrigere Frequenz und der Ton ist tiefer.

Text Axel Bach

Film Axel Bach und Peter Krachten mit Burkhardt Weiß

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