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Sendung vom 27. Juni 2011
Zelt: Aldi-Angebot im Test
Immer wieder montags geht markt auf Schnäppchenjagd. Diesmal geht es um ein Quick-up-Zelt für zwei Personen für 25,99 Euro. Ist es wirklich in zwei Sekunden aufgebaut? Wie robust sind Gestänge und Zeltstoff?
Es ist so einfach, wie es die Werbung verspricht: Werfen und fertig. In zwei Sekunden ist das Zelt von Aldi-Nord aufgebaut. Platz für zwei Personen soll es bieten. TÜV-Ingenieur Volker Meuser misst nach: Zwei Luftmatratzen würden gerade so hineinpassen. Auch eine Lüftungsöffnung ist vorhanden. „Die ist auch Pflicht wegen der Atmungsaktivität. Aber Kondenswasser kann sich hier durchaus bilden, weil kein Innenzelt vorhanden ist“, bemerkt Volker Meuser. Da kann es dann in der Nacht schon mal etwas feucht werden.
Und wenn das Wasser von außen kommt? Matthias Koldehoff prüft das Zelt im Wasserlabor. Er simuliert für gut zwei Stunden einen Sommerregen. Volker Meuser beschreibt das Ergebnis: „Hier kann man ganz gut sehen, dass es innen richtig nass ist. Es sind gut zwei Liter Wasser eingedrungen durch den Stoff und den Reißverschluss.“
Bleibt noch der Test mit der Windmaschine. Einem Sturm hält das Zelt stand. Erst bei einem simulierten Tornado mit einer Windgeschwindigkeit von 25 Metern pro Sekunde hebt das Zelt von Aldi-Nord ab. Trotzdem hat es den Windtest bestanden.
Fazit: Bei Sonnenschein ist das kleine Zelt von Aldi-Nord also ein guter Wurf.
Stand: 23.06.2011
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