Bisherige Beiträge
Am
10.02.2012 16:11 Uhr schrieb Redaktion "Menschen hautnah"
Sehr geehrter Herr Horad,
natürlich ist der Film nicht "gescripted". Diesen Begriff gebraucht man in der Fachsprache für eine Dokumentation, bei der die Protagonisten von Darstellern gespielt werden - die Handlung ist dann fictional - heißt: erfunden. Wir können Ihnen versichern, dass weder das eine noch das andere bei dieser Dokumentation der Fall ist und können Ihren Eindruck absolut nicht nachvollziehen. Eine "gescriptete" Dokumentation muss darüberhinaus rechtlich als solche ausgewiesen werden.
Viele Grüße
Die Redaktion
Am
10.02.2012 12:48 Uhr schrieb Heike 42 J
Was für ein unglaublich schlechter Beitrag. Ich hätte vor dem Fernseher explodieren können. Was ist bloß mit dieser Gesellschaft passiert? Ewiges Gejammer, die Schuld immer bei den Anderen suchen, gepaart mit nicht auszuhaltender Dummheit. Ganz besonders bedenklich finde ich, dass der WDR solchen Menschen eine Plattform gibt.
Am
10.02.2012 11:46 Uhr schrieb Eigentlich ein "Menschen hatnah"-Fan 32 J
Der Informationswert des Beitrags mit den frierenden Menschen war gleich Null - eine Dreiviertel Stunde selbstmitleidiges Geplänkel über Pullover, Decken und böse Vermieter - das muss doch selbst den Machern dieser Sendung aufgefallen sein, dass dies sterbenslangweilig ist, Schade, dass so eine gute Sendezeit für dieses lieblose Werk verschwendet wird!
Am
10.02.2012 00:27 Uhr schrieb p.Hor
Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion,
bisher fand ich diese Sendung immer sehr bereichernd durch die neuen Blickwinkel und Perspektiven auf unsere Gesellschaft.
Doch der Beitrag "Die Liebe begann im Bordell" fiel mir sehr negativ auf. Wirkte dieser Beitrag doch sehr "gescripted". Dazu kam die vielen Schnitte und Einstellungen (die sehr oft nachgedreht bzw. konstruiert wirkten).
Es würde mich freuen wenn Sie darauf Antworten.
Mit freundlichen Grüßen.
P. Horad
Am
10.02.2012 00:02 Uhr schrieb Asta 48 J
Ich hätte auch gerne von der Mona noch gewusst, welchen Zusammenhang mit Missbrauch und Gewalt oder Vernachlässigung in der Kindheit sie eigentlich sieht, der sie in die Prostitution trieb, denn das wird schon unbewusst so sein, auch wenn sie vordergründig meinte, es freiwillig getan zu haben. Ich wünsche ihr auf jeden Fall alles Gute und daß sie es in Therapien aufarbeiten kann und nie mehr da rein gerät und daß sie aber noch eine Umschulung machen sollte und selbst eigenes Geld dann wieder verdient. Sie hättebei der Tafel auch weiter arbeiten sollen und es den Kollegen nicht erzählen sollen.
Am
09.02.2012 23:57 Uhr schrieb Asta
Zu der Mona möchte ich noch sagen, daß sie doch auch, wenn sie jetzt Hartz IV empfängt, wie in der Sendung auch gesagt wurde, sie evtl doch noch eine Umschulung machen kann wie etwa Bürokauffrau und die Arge bezahlt das doch auch. Danach sollte sie sich mal erkundigen und dem Puff nicht nachjaulen. MFG Asta
Am
09.02.2012 23:44 Uhr schrieb Frank 47 J
Zum Thema "Wenn Menschen frieren müssen"
Das sind die Leute die nicht wahrgenommen werden. Traurig daß alte Leute zu wenig Rente haben, daß hier überhaupt Menschen frieren. Eine Altenpflegerin die sich berufsbedingt schon sozial einsetzt-da reicht es vorne und hinten nicht und die friert in der eigenen Wohnung. Traurig genug. Auch für die Frau die aus krankheitsgründen nicht mehr so kann und kein großes Einkommen hat. Frieren und hungern sollte hier wirklich keiner.
Am
09.02.2012 23:31 Uhr schrieb Burkhard 50 J
Es ist schlimm, wenn Menschen frieren müssen und dies soll auch nicht sein.
Aber meine Frau und ich arbeiten beide, um unsere sechsköpfige Familie zu ernähren.
Wir können es uns nicht leisten über die Fenster unsere Wohnungstemperatur zu regeln.
In meinem Beruf komme ich in viele völlig überheizte Wohnungen, deren Bewohner fast ausnahmslos von staatlichen Leistungen leben.
Am
09.02.2012 23:25 Uhr schrieb Nicole 44 J
zu Hause in der Kälte: ich fand diese Sendung berührend und die Persönlichkeiten sehr beeindruckend. Leider gab es einige formale Fehler von seiten des Sozialberaters: wer Erwerbsminderungsrente bekommt, also weniger als 3 Stunden/Tag arbeiten kann, bekommt ergänzend Grundsicherung(Sozialhilfe) und nicht ALGII und das Amt übernimmt maximal 1,30 Heizkosten/m² im Monat, also nicht zwangsläufig alles. Auf diesen Satz beschränkt sich auch deren Beteiligung an Nachzahlungen. Zu beachten wäre aber auch, dass seit 1.1.2011 jedem Leistungsempfänger 8/Monat pauschal für Warmwasserbereitung zustehen.
Am
09.02.2012 23:25 Uhr schrieb Auron 23 J
Guten Abend, ich bin Student und habe im Monat 596 minus 210 Miete (2er WG) minus 30 Gas da bin ich bei 356 ähnlich wie ein ALG-2-Empfänger.
Nach Essen Strom und Semestergebühren bleibt mir nicht viel übrig und da freue ich mich schon wenn ich wie letzten Winter ne Rückzahlung bekomme, aber für diesen Winter gibts wohl nichts. Es kann auch sein dass ich was nachzahlen muss, doch ich habe Familie die mir zur Not aushelfen kann, viele wie in den Beitrag gezeigten können darauf aber nicht hoffen. Zudem Studiere ich und für mich ist dieser Zustand ein vorübergehender (hoffentlich)...
Am
09.02.2012 23:24 Uhr schrieb asta
Das mit der Liebe, die im Bordell begann, fand ich auch sehr berührend und die Frau Mona, kann wirklich froh sein, so einen netten, ehrlichen und anständigen Mann gefunden zu haben, der ihr vor allem jetzt nicht jeden Tag unter die Nase reibt, aus welchem Driss er sie sie raus geholt hat und ich konnte allerdings nicht ganz verstehen, dass sie noch trotzdem teilweise dem anderen Leben im Puff nachjaulte und darüber weinte, wie gerne sie dahin zurück ginge. Wünsche den beiden auf jeden Fall alles Gute. Sie soll ihn gut fest halten. So nette Männer sind selten genug und mutig, daß er so zu ihr s
Am
09.02.2012 23:21 Uhr schrieb asta
Zu Rose: Halle in Westfalen kenne ich auch, weil ich da in der Nähe früher vor 30 Jahren im Internat war und dort früher eine Freundin oft besucht habe. Die Welt ist klein...:)
Am
09.02.2012 23:20 Uhr schrieb GEZzahlendeStudentin
Ich will meine GEZ Gebühr wieder haben. Selbst die Menschen auf RTL II haben mehr drauf, die wissen wenigestens was ihnen zustehlt und was nicht. Kein Geld zum heizen, aber ein wasserbett tolle einrichtung und 2 Katzen. Sonne Leute verarsche! Das ist echt eine Frechheit, dass eine Sendung die Klischees bedient und Sachverhalte nicht in Relation setzt. So viel zum Thema neutrale & informative Berichtserstattung der öffentlich rechtlichen Sender!!!
Am
09.02.2012 23:20 Uhr schrieb Thomas 52 J
Zur Sendung Frauen in Armut 9.2.: Erstmal meinen Respekt vor den Menschen, die trotz der widrigen Umstände ihre Menschenwürde nicht verloren haben. Sicher gibt es sehr sehr viele Menschen, nicht nur Frauen, die in der jetzigen Zeit ähnliches erleben und daran vielleicht auch verzweifeln. Ich wünsche mir mehr Respekt vor diesen Menschen und auch mehr Hilfe auch zur Selbsthilfe. Meine Mutter hat immer gesagt: Junge, halte durch! Mit Grüßen, Thomas (52).
Am
09.02.2012 23:18 Uhr schrieb Asta 48 J
Zu dem Stalkingthema vom 01. 03. würde ich auch am Schluß, wenn Nichts Anderes mehr hilft empfehelen, sich mit dem Thema Notwehr zu befassen und das notfalls auch so anzuwenden wie in § 32 STGB gesagt ist.
Am
09.02.2012 23:18 Uhr schrieb Anonym
Ich mag die Sendung Menschen hautnah immer sehr gerne. der heutige Beitrag ist jedoch mit Abstand das langweiligste, was ich jemals gesehen habe! Den Inhalt hatte man problemlos in drei Minuten erzählen können. Schade, dass für dafür gebührengelder verwendet werden.
Am
09.02.2012 23:16 Uhr schrieb Uwe M. 58 J
In einem Satz :
Ich finde es eine Schweinerei, dass eine Mutter, die 3 Kinder großgezogen hat, vom Existenzminimum leben muss, während Abgeordnete, die nur 10 Jahre im Landtag saßen, mehr Rentenanspruch haben als ein Arbeiter, der 40 Jahre lang eingezahlt hat !
Ich bin für das bedingungslose Grundeinkommen, damit alle Menschen in Würde und frei von Existenzängsten leben können.
Am
09.02.2012 23:14 Uhr schrieb Asta
Die Frauen aus dem Beitrag Menschen Hautnah, die frieren im Winter sollten sich, wenn sie in Köln sind, an meinen Anwalt wenden: RA Andreas Kasper, Auf dem Berlich. 11 in 50667 Köln. Er kann da helfen, ist ganz toll, nett, sozial, klug, akzeptiert auch PKH, Beratungshilfe und den Frauen steht zu die Bezahlung der Heizkostennachzahlung durch die Arge und auch Beiseitigung von Schimmel und Ratten durch den Vermieter und auch genug Kleidung müssen sie bekommen. Bitte an den Anwalt wenden oder sonst noch an verbraucherberatung und Vereine wie Frauen lernen leben usw. oder an den VDK oder die AWO.
Am
09.02.2012 23:12 Uhr schrieb Anonym
Also mir is schön warm hier....
Am
09.02.2012 14:46 Uhr schrieb Bianca 51 J
Ausstieg aus dem Millieu.es musste ja gar nicht zum Einstieg kommen.
Am
08.02.2012 21:42 Uhr schrieb Kathi 35 J
Liebe Mona, lieber Ingo,
die Dokumentation hat mich sehr berührt und nachdenklich gemacht.
Vielen Dank für Euren großen Mut, Eure Geschichte öffentlich zu machen!
Ihr könnt wahnsinnig stolz auf das sein, was Ihr für Euch erreicht habt. Danke, dass Ihr so offen und ehrlich über Eure Gefühle und Situation gesprochen habt. Ich habe nun ein ganz anderes Bild von Prostituierten und werde nicht ausgrenzend reagieren, wenn mir jemand von einer solchen Vergangenheit erzählt.
Ich wünsche Euch von ganzem Herzen viel Glück auf Eurem gemeinsamen Weg.
Am
08.02.2012 17:52 Uhr schrieb Daniel 47 J
Mona übernimmt und stellt sich doch ihrer Verantwortung! Da verstehe ich die Meinung nicht. Sie muss sich erst einmal vom Amt und vom Partner abhängig machen. Und das fällt Mona doch auch sehr schwer. Mona stellt sich dem Leben das war doch deutlich im Film zu sehen. Ich wünsche Mona und Ingo alles erdenkliche Gute und ich bin mir sicher Mona wird niemanden lange auf der Tasche sitzen. Es gibt Menschen die nutzen das Amt aus aber da beschwert sich keiner drüber. Über manche Äußerungen von Menschen kann ich nur den Kopf schütteln, aber vielleicht waren die noch nie in Not.
Am
08.02.2012 16:22 Uhr schrieb Peter 52 J
Nur zu Info. Prostituierte zahlen auch Steuern und das nicht zu knapp. Also was bitte zahlt die Allgemeinheit? Ich wünsche Ihnen nicht verehrte Dame ...42 Jahre, das Sie mal eine eine Notlage geraten. Und wenn hoffe ich das Sie dann anders denken. Danke!
Am
08.02.2012 15:57 Uhr schrieb Anonym
Hallo! Bin auch eine Prostituierte. Und ja wir verdienen viel Geld und ja wir leben in saus und braus, auch ich. Aber keine von uns denkt an die Zukunft und legt Geld zur Seite. Kann auch niemand verstehen, schon klar. Ich möchte auch aussteigen aber schaffe es nicht weil ich weiß es blüht mir daselbe wie Mona. Daher meinen vollsten Respekt für Mona. Bleib stark! Sollten wir im nächsten Leben wieder im Bordell anschaffen gehen, werden wir SICHER Geld zur Seite legen um NIEMANDEN auf der Tasche zu liegen.
Am
08.02.2012 15:38 Uhr schrieb Carla 36 J
Liebe begann im Bordell
das ist ja mal wieder Spießigkeit hoch drei die Dame Kathie. Entschuldigung, aber wir zahlen für alles und jeden drauf, aber da wird nicht gemeckert. Ich fand diese Reportage so für mich auch lernend das wir in der Gesellschaft nicht jeden in die Schublade zu stecken haben. Mona hat soviel erlebt und auch wenn sie es freiwillig gemacht hat ja und? Wer kann schon vorher ahnen was passiert. Mona hat Recht auf Hilfe von uns allen! Mona und Ingo lasst die negativ gestellten Leute reden, die werden es nie lernen. Und Mona mach soviele Therapien wie du brauchst.
Am
08.02.2012 14:42 Uhr schrieb Marie und Felix
die Liebe begann im Bordell! an Kathie:
Zum Glück basiert unser Gesundheits-System:
Einer für Alle und Alle für Einen!
So gelingt es Menschen, selten aus:
Alkohol-, Medikamenten-, Drogen-, Nikotinsucht, Essstörungen oder Glücksspielsucht allein und ohne Hilfe, aus dieser schwierigen Situation heraus zu kommen. Auch diese Menschen können mit dem Beistand der Allgemeinheit rechnen ganz gleich, wie sie in diese Situation geraten sind.
Am
08.02.2012 14:17 Uhr schrieb Marie und Felix
"die Liebe begann im Bordel" Ein sehr bewegender und sehr einfühlsamer Film!!! Glückwunsch an die Autorin Nicole Rosenbach für die Sensibilität, mit der sie dieses komplizierte Thema behandelt hat. An Mona und Ingo unser größter Respekt für ihre Ehrlichkeit, Offenheit und dass sie uns Einblicke in ihr Leben und Ihre Seele gewährt haben.
Für ihre Zukunft wünschen wir ihnen alles Gute, dass sie ihre
Liebe immer im Herzen behalten und ihren "Alltag" damit meistern.
Am
07.02.2012 23:23 Uhr schrieb Ute
An Kathie:
Ich denke, dass trotz aller Freiwilligkeit die Weichen für diese Entscheidung in der Kindheit gestellt wurden. Eine verzweifelte Suche nach Anerkennung, Wärme, Geborgenheit KANN in so einen Weg führen, ganz freiwillig.
Therapie steht jedem versicherten Menschen offen. Wer sie braucht, soll sie bekommen. Dafür zahle ich gerne Steuern!
Am
07.02.2012 23:19 Uhr schrieb Ute
Was für ein beeindruckender Film! Danke für den Einblick in das Leben von Mona und Ingo. Ich wünsche beiden, dass sie ihre Liebe warm halten können und es schaffen, miteinander zu wachsen, auch an den schwierigen Seiten und Verletzungen.
Allen Mut der Welt!
Am
07.02.2012 22:49 Uhr schrieb Kathie 42 J
Der Beitrag war ja ganz gut gemacht und sehr eindrucksvoll.
Was mich an diesem Lebenslauf stört: die Dame erzählt wieviel Geld sie verdient hat und in Saus und Braus ausgegeben hat.
Und dass sie es freiwillig getan hat, keiner hat sie gezwungen.
Aber die Folgen (Therapie usw.), die trägt und bezahlt dann wieder
die Allgemeinheit ...
Fazit: Ich finde jeder sollte die Verantwortung für sein Handeln selbst übernehmen.
Am
07.02.2012 21:08 Uhr schrieb Nicole
Mona und Ingo!
Es war eine wirklich eindrucksvolle Sendung! Sie macht Mut, immer wieder im Leben neu aufzustehen und nicht aufzugeben! Stark zu sein! Vielen Dank fuer den Einblick in eine Welt, ueber die man sich kaum ein Bild machen kann. Die offenen Worte und Ehrlichkeit sind beeindruckend! Die genannten Aerzte sollten nicht mehr praktizieren duerfen...
Ich wuensche euch nur positive Reaktionen auf diese Sendung und hoffe, dass euch viele liebe Menschen begegnen, die euch kompromisslos respektieren! Wuensche euch viel Kraft und Freude!
Am
06.02.2012 17:39 Uhr schrieb Anonym
Mona und Ingo - Ich habe noch nie so ein Paar kennengelernt das sich so offen, ehrlich und hingebungsvoll lieben kann. Diese Paar wird ein Vorbild für viele andere Paare sein. DIE LIEBE LEBT!!!! JUHUUUU!!!!! Danke dafür Mona und Ingo
Am
06.02.2012 17:07 Uhr schrieb Anton 45 J
Liebe begann im Bordell
Ich habe Respekt vor Ingo und Mona die den Zuschauern und mir einen einblick in eine andere aber auch normale Alltagswelt gegeben hat. Das war für mich absolut Realistisch und authentisch. Noch nie hatte ich so einen Einblick in die Welt der Prostitution. Wir dürfen alle diese Frauen nicht verachten. Niemanden dürfen wir verachten der nicht in dieser normalen Welt wie wir lebt- warum auch immer. Ich gebe Mona recht, wenn man im Elternhaus nicht geliebt wird, wird man ein Erwachsener der nicht lieben kann. Aber Mona du kannst es. Ingo, du bist für mich ein Vorbild.
Am
06.02.2012 16:35 Uhr schrieb Gabriele 39 J
Endlich ist das Forum frei: Die Liebe begann im Bordell:
Eine der bewegensten Reportagen die der WDR jemals gezeigt hat! Ich war gerührt, berührt und dieser Film hat mich nicht nur zum nachdenken bewegt sondern ich sehe die Welt und Menschen dank Mona und Ingo nun anders. Auch heute noch verfolgt mich der Film und ich schaue ihn mir immer wieder an. Ich weine und fühle mit dir Mona. Und ich habe dank Ingo gelernt, das die Liebe über alles steht. Egal was man für ein Mensch ist und was für eine Vergangenheit man hatte. Gibt es einen zweiten Teil? Wann? Ich bin gespannt. Alles Gute!!
Am
06.02.2012 13:21 Uhr schrieb Elli 45 J
Wünsche Mona und Ingo alles, erdenklich Gute für ihren weiteren gemeinsamen Lebensweg. Bleibt stark!
Das war ein spannender Beitrag.
Wie deutlich wurde da, dass eine Aussteigerin viel, viel Hilfe braucht und vor allem an sich selber glauben MUSS.
Als zum Schluss erwähnt wurde, dass sie Hartz IV beantrag hat u. eine Therapie macht, das hatte was von HappyEnd.
Sie hat auf beides ein verdientes Recht!
Hier fangen richtige Entscheidungen an.
Und ich wünsche den beiden, dass die Menschen in ihrem Umfeld sie akteptieren + lernen, nur die Persönlichkeit zu würdigen!
Am
01.02.2012 12:21 Uhr schrieb mia
tränen auf see-
herzlichen dank lieber skipper und herzlichen dank natürlich liebe verwundete seelen, dass ich an euren gefühlen und gedanken teilhaben durfte. wenn es möglich wäre, würde ich gern einen teil eurer traugigkeit und trauer von euch wegnehmen,aber so kann ich nur euren schmerz mit euch teilen und nachempfinden, da meine jüngere schwester auch eine narbe in meinem herzen hinterlassen hat. ich denke an euch und sende euch ganz viel positive energie, hinaus ins universum ,wo auch unsere lieben sind. *walk in beauty*
Am
01.02.2012 08:01 Uhr schrieb Eifel
@Rose ich kann Ihnen nur zustimmen.
Am
31.01.2012 21:13 Uhr schrieb Rose
das ist ja ein Zufall...da kennt jemand das kleine Dörfchen Halle...ich habe einige Jahre in Halle/Westf. verbracht...
Am
31.01.2012 10:42 Uhr schrieb Wilkening Günter
Viele liebe und nette Menschen unter uns brauchen und suchen Kontakte in Ihrem Leben sowie sollten versuchen evtl. auch Kontakbrücken auf zu bauen, da wäre es doch schön, wenn es Möglichkeiten gäbe und evtl. Sozialeinrichtungen bzw. Stadtverwaltung, wie z. B. es in Halle/Wesfalen der Fall ist, dass Menschen sich für die Dinge stark machen und das Räume zur verfügung gestellt werden, dass auch ältere Menschen, die ganz alleine und einsam sind eine Kontaktstelle aufsuchen können, es wäre schön wenn es viele Generarationennetzwerke gäbe.
Menschen sollten nicht vereinsamen.
Am
30.01.2012 21:01 Uhr schrieb Rose
>> die Töchtern werden sich, wenn sie sich für eine Veränderung ihrer Lebenslage entscheiden, einem Lernprozess unterziehen müssen, mit dem Ziel, in der Selbstständigkeit und dem Recht auf ein eigenes Leben keinen Verrat an der Mutter zu sehen. Das wird das Familiensystem gehörig ins wanken bringen und sie werden sehr stark sein müssen, den zu erwartenden mütterlichen Sanktionen und Boykottversuchen standzuhalten. Wird der elterliche Druck zu groß - was ich in diesem System befürchte - dann wird ein Kontaktabbruch nötig sein. Aber das wird dann wieder demnächst hier ein Thema.
Am
30.01.2012 19:59 Uhr schrieb Rose
>> Abgrenzung war tabu! Den Töchtern fehlt daher jedes Gefühl für sich und ihre Grenzen. Folglich leiden sie unter der (in ihrem Fall berechtigten) Angst, sich nicht anbgrenzen zu können. Ihre Figurprobleme sind auch nur ein äußeres Symptom für den "Ersatz" einer Grenze, die sie in Beziehungen nie lernten aufzubauen. Mit dieser elterlichen Bürde konnten sie sich in der Umwelt nicht anders denn als "Opfer" erleben. Die Mitmenschen haben ein Sensorium für Personen, die keine starken Eltern hinter sich stehen haben und die sie gefahrlos mobben können.
Am
30.01.2012 19:50 Uhr schrieb Rose
Zur Sendung v. 19.01:
Der Grund für die fehlenden Schritte der beiden Schwestern in ein Leben, ist der andauernde emotionale Missbrauch durch die Mutter. Und das ist kein Lapalie, deren schwerwiegende Folgen sich durch Umzug, Diät und "mal offen auf die Menschen zugehen" auflösen ließen. Die Mutter hat keinen eigenen Lebenssinn und sieht die Töchter als Bestandteil ihrer Selbst. Mit dieser Haltung hat sie den Töchtern unbewusst jeden natürlichen Schritt zu einer Selbstständigkeit verbaut. Die Folgen für die Töchter sind massiv:
Am
30.01.2012 18:16 Uhr schrieb Maria 49 J
@anonym Ich wollte Ihnen mit meiner Äußerung nicht zu nahe treten! Natürlich meine ich nicht, dass es Gottes "Wille" ist, dass etwas schlimmes passiert. Für mich allerdings ist dieser Satz ein Trost gewesen, da er hinter allem Geschehen einen Sinn vermuten lässt. - auch wenn ich es hier und jetzt nicht nachvollziehen kann.
Am
27.01.2012 15:00 Uhr schrieb Jasper 23 J
Ich zähle auch für mein Mutter sie ist auch im Heim. Ich finde man hat nur eine Mutter. Und ich meine 1 oder 2 im Monat kann man sie mal besuchen. Wenn sie tot ist bereut man es vielleicht. Jasper
Am
27.01.2012 11:11 Uhr schrieb Angie
Ich habe meinen geliebten Mann vor 20 Mon. durch plötzlichen Herztod verloren. Bis heute bin ich sehr traurig u. auf mich alleine gestellt da wir leider keine Kinder haben. Was mich tröstet ist, daß mein Mann und ich nach meinen Tod (vor dem ich keine Angst mehr habe), irgendwo, irgendwie wieder zusammen sind. Ich danke Ihm jeden Tag für die schöne gemeinsame Zeit.
Am
27.01.2012 00:23 Uhr schrieb Anonym
Es ist die Anmaßung der Kirche ganz genau zu wissen was Gott weiß oder denkt oder lenkt. Ich glaube, dass Gott damit gar nichts zu tun hat wer krank wird oder zu Tode kommt. Wäre Thomas eine halbe Sekunde eher gewesen, wäre ihm nichts passiert. Soll ich jetzt glauben, dass Gott entschieden hat, das seine Zeit um auf Erden um ist. Ich komme nur damit zurecht wenn ich Gott aus den weltlichen Dingen herauslasse und denke: Gott ist die Liebe und das Gute zwischen den Menschen
Am
26.01.2012 23:49 Uhr schrieb Maria 49 J
@Anonym Ich habe auch gehadert und gezweifelt. War traurig und wütend. Ungfähr 1/2 Jahr nach dem Tod meines Mannes habe ich bei einer Podiumsdiskussion von einem Bischof aus Honduras folgenden Satz gehört: "Gott weiß ganz genau, wann die Aufgabe eines Menschen auf dieser Erde beendet ist. Wann er bereit ist, Jesus wirklich zu begegnen." Mich hat das ungeheuer getröstet und neuen Mut gegeben... - Rückschläge nicht ausgeschlossen -
Am
26.01.2012 23:39 Uhr schrieb Anonym
Ich trauere um meinen Sohn Thomas. Er ist auf dem Weg zur Schule von einem Auto erfasst worden. Er durfte nur 12 Jahre alt werden und dass ist eine Gemeinheit vom Schicksal. Ich weiss seitdem nicht mehr an was ich glauben soll oder glauben kann. An keine Gerechtigkeit, an keinen Gott, der irgendwas regelt. Ich habe früher gedacht, jemehr ich glaube, desto besser gelingt mein Leben. Heute denke ich, dass alles was passiert vom Zufall bestimmt ist oder auf menschliches Versagen zurückführt. Gott wird extrem überschätzt. Seit 10 Jahren wälze ich dieses Thema in meinem Inneren herum.
Am
26.01.2012 23:26 Uhr schrieb Maria 49 J
Ich finde es traurig, wenn Menschen den Verlust eines Angehörigen als Strafe Gottes empfinden. Wie groß muss ein "Vergehen" da sein!? Und wie klein müsste ER sein, wenn er es nötig hätte, zu solchen Mitteln zu greifen? Das was "die Kirche" jahrhundertlang den Menschen eingetrichtert hat, ist überholt - auch die "Hauptamtlichen" sehen das heute so!
Ich selber habe meinen Mann mit 48 Jahren verloren. Ich habe viele Phasen der Trauer durchlebt und ganz wird sie wohl nie gehen. Aber es geht mir gut, ich weiß, ich werde ihn wiedersehen und erfahren, welchen Sinn sein Tod gehabt hat!
Am
26.01.2012 23:24 Uhr schrieb Rüffer, R. 62 J
sehe oft Ihre Sendung - beeindruckende Themen. Der heutige jedoch hat mich emotional tief ergriffen. Habe meinen Mann auch verloren und ihn später auf See bestattet. Die Ostsee war "unsere große Liebe" Meinen jetzigen Halt, den ich Gott sei Dank wiedergefunden habe, fand ich unter dem Dach der Kirche. Der graue Alltag gab keinen Halt. Zu keiner Zeit. Man verzweifelt in all seinem Schmerz oft an der Unmenschlichkeit der Umwelt.
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