Diana will zurück ins Leben
- Donnerstag, 31. Januar 2013, 22.30 - 23.15 Uhr
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Die attraktive Mittdreißigerin Diana Pakroppa hatte gleich zwei Jobs: Sie war Sekretärin im Büro einer Steuerkanzlei - und als Stuntfrau bei waghalsigen Dreharbeiten mit Pferden im Einsatz. Sie doubelte bekannte Schauspielerinnen und Schauspieler, wenn sie in Filmszenen vom Pferd stürzen oder auf Pferden mit Schwertern kämpfen sollten.
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Diana Pakroppa mit ihrem Schimmel "Bagdad"
Bei einem eher routinemäßigen Stunt im September 2009 für die RTL-Serie „Alarm für Cobra 11“ geschah das Unfassbare: Während Diana Pakroppa ihren Schimmel „Bagdad“ am Zügel durchs Gelände führte, wurde sie von einem Motorrad erfasst und schwer am Kopf verletzt. Eigentlich sollte das Motorrad bei dieser Aufnahme im hohen Bogen über das Pferd und sie hinwegfliegen. Als Diana Pakroppa schwer verletzt auf der Intensivstation der Bonner Universitätsklinik eingeliefert wurde, lautete die Diagnose der Mediziner: Schädel-Hirn-Trauma, Hirnblutungen, zweifach gebrochener Halswirbel und Lungenriss. Sie lag acht Wochen im Koma. Dann begann sie zu kämpfen. Die Stuntfrau wollte zurück ins Leben. Ihr erster Gedanke galt ihrer Tochter Sarah-Lisa. Kann sie noch eine vollwertige Mutter für sie sein?
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Diana Pakroppa bei einem Ausflug ans Meer.
Sie musste alles wieder lernen: das Essen, das Sprechen und das Gehen. Dank ihrer guten körperlichen Verfassung hatte sie diesen schweren Unfall überlebt. Dank ihrer Disziplin und ihres Kampfeswillen kehrte sie ins Leben zurück.
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Diana Pakroppa und ihre Tochter Sarah-Lisa (r).
„Menschen hautnah“ hat die Wuppertalerin Diana Pakroppa drei Jahre lang begleitet bei ihrem Versuch, den Alltag zu meistern. Ihr Wille ist zwar ungebrochen, aber sie wird nach Lage der Dinge vielleicht nie wieder einen Stunt absolvieren können. Ein schwieriger Neuanfang für eine willensstarke Frau: Ihr Lebenspartner hat sich ein Jahr nach dem Unfall von ihr getrennt. Und auch ihre heute 15-jährige Tochter Sarah-Lisa hatte Schwierigkeiten, mit der neuen Situation umzugehen. Ihre starke Mutter war auf einmal ganz schwach. Sarah-Lisa musste erst verstehen lernen , dass Diana Pakroppa heute selber auf Hilfen angewiesen ist. Eine Mutter, die mit dem Gefühl lebt, entscheidende Jahre bei ihrer Tochter verpasst zu haben – den Weg vom Kind zur Frau.
Redaktion: Enno Hungerland
Autor: Michaela Bruch und Klaus Bergner
Stand: 08.01.2013
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- Die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung Die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung engagiert sich für Schädelhirnverletzte. Unterstützung von Betroffenen und Angehörigen, Wiedereingliederung in Schule und Beruf, Forschungsförderung, Finanzierung von Rehabilitation und Therapieplätzen
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