02.09.2010

Das Erste ist das Fernsehen
Frau Mikich vor dem Monitor-LogoHomepage des WDR

Nr. 610

URL: http://www.wdr.de/tv/monitor/

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Monitor Nr. 610 vom 19.08.2010

Video der Sendung

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Beiträge der Sendung

  • 11Leere Versprechen?
    Die Arbeitswirklichkeit hinter der neuen Fassade von Schlecker

    Schlecker Filiale Rechte: WDR

    Alles sollte besser werden: Nach viel öffentlichem Wirbel um Lohndrückerei und Leiharbeit beim Drogeriediscounter Schlecker gelobte das Unternehmen Besserung. Und tatsächlich: Im Juni wurden mehrere Tarifabschlüsse mit der Gewerkschaft verdi bekanntgegeben. Außerdem versprach das Unternehmen, Leiharbeiter wieder in normale Arbeitsverhältnisse zu überführen. Also alles gut in Schlecker-Land? MONITOR-Recherchen zeichnen ein anderes Bild der neuen Arbeitswirklichkeit bei Schlecker. Die Autoren trafen Mitarbeiter, die noch immer unter Tarif bezahlt werden und die darüber klagen, dass Überstunden nicht ausbezahlt werden. Die schöne neue Schleckerwelt - für viele Beschäftigte offenbar mehr Schein als Sein. [zum Beitrag]

    Bericht: Ralph Hötte, Jochen Leufgens

  • 22Klimahandel statt Klimawandel:
    Wird der Klimaschutz zur Farce?

    Rauchende Schornsteine Rechte: WDR

    Es ist ein Milliardengeschäft: Statt ihren CO2-Ausstoß zu mindern, kaufen auch Betreiber deutscher Kohlekraftwerke Verschmutzungsrechte in Entwicklungsländern, sogenannte Klimazertifikate. Die Hälfte dieser weltweit gehandelten Zertifikate geht auf ganze 19 Fabriken zurück, die dafür das extrem klimaschädliche Treibhausgas HFC 23 zerstören. HFC 23 ist 11700 mal klimaschädlicher als CO2. Die Absurdität: Viele Fabriken in China und Indien produzieren offenbar weit mehr HFC 23 als nötig, um für die anschließende Vernichtung des Gases möglichst viele der lukrativen Zertifikate zu erhalten. Das eigentliche Ziel, das Klima zu schützen, wird damit zur Farce. [zum Beitrag]

    Bericht: Monika Wagener, Lutz Polanz, Kristian Lüders

  • 33Aus Mangel an Beweisen:
    Der Kampf von Vergewaltigungsopfern um ihr Recht

    Schattenriss einer Frau Rechte: WDR

    Für viele Opfer von Vergewaltigungen beginnt mit der Anzeige der Tat ein neues Trauma. Denn häufig steht bei Vergewaltigungen Aussage gegen Aussage. Die Ermittler sind verpflichtet, die Glaubwürdigkeit des mutmaßlichen Opfers immer wieder aufs Neue in Frage zu stellen; aus Mangel an objektiven Beweisen. Diese kann nur eine gerichtsmedizinische Untersuchung des Vergewaltigungsopfers möglichst bald nach der Tat liefern. Viele Opfer ringen sich jedoch erst nach Wochen oder Jahren zu einer Anzeige durch; zu spät für die Spurensicherung. Eine Lösung wären gerichtsmedizinische Untersuchungen unabhängig von einer polizeilichen Anzeige. In einigen Modellversuchen hat sich dieses Angebot bewährt. Doch die Finanzierung wackelt. [zum Beitrag]

    Bericht: Andrea Kathage-Miosga, Gitti Müller

  • Monitor



Monitor - weitere Informationen zur Sendung

  • Sendetermin

    MONITOR Nr. 611

    09.09.201021:45 - 22:15 Uhrim Ersten

  • Hinweis

    Nach der BP-Katastrophe: Das Ende des Erdölzeitalters
    Liebe Zuschauer, wie Sie sicherlich bemerkt haben, wurde der angekündigte Beitrag nicht gesendet. Aufgrund eines Fehlers lag die richtige Kassette zur Sendung nicht vor.
    Neuer Sendetermin: 09.09.2010.

  • BLOG!

    Sonia Seymour Mikich Rechte: WDR/ imago

    Vergewaltigung: Lebenslänglich für die Opfer
    Sonia Seymour Mikich: "Ein schweres Verbrechen - doch das Opfer muss mit lebenslänglich rechnen, während der Täter darauf hoffen kann, dass es erst garnicht zum Prozess kommt, geschweige denn zur Verurteilung." [zum Blog]

  • Dossier

    Klingelschild Hartz 4 Rechte: WDR/Imago

    Armut trotz Arbeit
    MONITOR-Beiträge zu Arbeit und Arbeitsmarktpolitik. [mehr]

  • Dossier

    Flamme bei der Ölförderung Rechte: WDR/dpa/Tannen Maury/thm10

    Umwelt- und Klimapolitik
    Das Ende einer Energie-Epoche. [mehr]

  • VideoPodcast

    Monitor Logo  Rechte: WDR

    MONITOR zum Mitnehmen
    MONITOR gibt es für unterwegs - als VideoPodcast!

  • Politikmagazine

    Politikmagazine Rechte: ARD

    Montags und donnerstags informieren die sechs Politikmagazine der ARD: investigativ, kritisch, meinungsstark


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