27.05.2012

Das Erste ist das Fernsehen
Frau Mikich vor dem Monitor-LogoHomepage des WDR

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Dossier Atomkraft


Atomkraft
MONITOR-Berichte, Interviews und weiterführende Links zum Thema Atomkraft.


MONITOR vom 07.04.2011

Fukushima Rechte: WDR

Außer Kontrolle: Die brisanten Interna zu Fukushima
Erstmals geben Dokumente der französisch-deutschen Atomfirma AREVA Einblick, was im havarierten Kernkraftwerk Fukushima wirklich passiert ist. AREVA ist einer der drei Hauptgeschäftspartner der japanischen Betreiberfirma TEPCO. Nach diesem Bericht geht die Hauptgefahr von den Abklingbecken aus, in denen hunderte Tonnen von abgebrannten Brennstäben gelagert sind. Mindestens zwei dieser Lager sind explodiert. Als Folge kann sich radioaktives Plutonium, Cäsium und Strontium ungehindert verbreiten. Wurde dieser Gefahr durch die Atomkonzerne bewusst unterschätzt? Zu viel, zu lang: Experten kritisieren die Praxis, abgebrannte Brennstäbe in Abklingbecken aufzubewahren – aus Kostengründen. [mehr]


MONITOR vom 07.04.2011

Montage Kampfjet fliegt auf Atomkraftwerk zu Rechte: WDR

Riskante Manöver: Luftkampf überm Atomkraftwerk
Nur wenige Flugsekunden von Kernkraftwerken entfernt, trainieren deutsche und amerikanische Kampfjets den Abwurf von Übungsbomben und Luftkämpfe. Schon lange versetzen die riskanten Manöver die Anwohner in Schrecken. Offiziell sind die modernen Atommeiler gegen Abstürze von Kampfflugzeugen geschützt. Doch die Katastrophe von Fukushima bringt alte Gewissheiten ins Wanken. Die Reaktorsicherheitskommission hat nun den Auftrag, von Neuem zu prüfen, welche Folgen der Absturz eines Militärflugzeuges tatsächlich haben könnte, doch währenddessen jagen die Militärjets weiter im Tiefflug an Kernkraftwerken vorbei. Die Luftwaffe beteuert, dass die Kampfpiloten im Tiefflug einen Mindestabstand von 1,5 Kilometern von jedem Kernkraftwerk einhalten müssten. Kritiker halten dies angesichts der Fluggeschwindigkeiten von 200 Metern pro Sekunde und mehr für unzureichend.  [mehr]


ARD-Dokumentation vom 22.03.2011

Fukushima Rechte: WDR/epa

"Nichts wird mehr so sein wie vorher" - Deutschland nach dem japanischen Atom-Gau
Der Schock sitzt tief, der 11.März 2011 markiert hierzulande für viele Menschen eine Wende - in den Köpfen und Herzen. Unsere Reporter beobachten, wie die Atomkatastrophe im fernen Japan die Menschen in Deutschland umtreibt. [mehr]

  • Video: Wolfgang RennebergInterview mit dem ehem. Abteilungsleiter Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium
  • Gästebuch: MONITOR Weblog: Wie grün ist grün?Sonia Seymour Mikich: "Das Dilemma kommt bestimmt, wenn nämlich Ernst gemacht wird mit der Energiewende. Die Erneuerbaren werden kosten. Und sie werden Ärger bereiten."

MONITOR vom 18.11.2010

Atom Warnschild Rechte: WDR

Entsorgt: Deutscher Atommüll soll nach Russland
Erhöhte Krebsraten, verstrahlte Lebensmittel, verseuchte Flüsse. Im russischen Majak leben Menschen im Ausnahmezustand, weil die dortige Wiederaufarbeitungsanlage immer wieder große Mengen Radioaktivität freigesetzt hat. Ärzte sind hilflos, 30000 Menschen leben wie Versuchskaninchen in einer verstrahlten Umwelt. Genau dorthin will jetzt die sächsische Landesregierung deutsche Brennelemente schicken, eine billige Lösung deutscher Entsorgungsprobleme? Monitor-Recherchen zeigen: Ein klarer Verstoß gegen das Atomgesetz. [mehr]


Interview Nikolaus Schneider (18.11.2010)

Nikolaus Schneider Rechte: WDR

Entsorgt: Deutscher Atommüll soll nach Russland
MONITOR-Interview mit Nikolaus Schneider, Amtierender Vorsitzender des Rates der EKD. [mehr]


MONITOR vom 09.09.2010

Atomreaktor Rechte: WDR

Etikettenschwindel Laufzeitverlängerung - weniger Sicherheit für Altreaktoren
Jetzt ist es beschlossen: Im Schnitt sollen die alten deutschen Atommeiler 12 Jahre länger laufen. Dafür verspricht Umweltminister Röttgen den Bürgern mehr Sicherheit durch Nachrüstung. Doch das Gegenteil ist der Fall. MONITOR liegen Dokumente vor, nach denen entscheidende Maßnahmen für mehr Sicherheit verschoben oder als nachrangig eingestuft werden. Das bedeutet, dass insbesondere die alten störanfälligen Meiler noch Jahre weiterlaufen werden, ohne dass die Betreiber teuer nachrüsten müssen. Auf einen Schutz vor Terrorangriffen aus der Luft, etwa durch Passagierflugzeuge, wird bei der Nachrüstung ohnehin ganz verzichtet. Und nicht nur das: Anwohnern von Kernkraftwerken wird sogar das Recht genommen, wie bisher bestimmte Nachrüstungsmaßnahmen nach Stand von Wissenschaft und Technik einzuklagen. [mehr]


Interview Prof. Alexander Roßnagel (09.09.2010)

Alexander Roßnagel Rechte: WDR

Etikettenschwindel Laufzeitverlängerung - weniger Sicherheit für Altreaktoren
Prof. Alexander Roßnagel (Atomrechtsexperte Universität Kassel) zur geplanten Absenkung des Sicherheitsniveaus in Atomkraftwerken. [mehr]


Interview Wolfgang Renneberg (09.09.2010)

Wolfgang Renneberg Rechte: WDR

Etikettenschwindel Laufzeitverlängerung - weniger Sicherheit für Altreaktoren
Wolfgang Renneberg, ehem. Abteilungsleiter für Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium, zum Wegfall der Nachrüstungspflicht für Altanlagen. [mehr]


MONITOR vom 28.01.2010

Atomkraftwerk Rechte: WDR

Atomkraft: Freifahrtschein auch für Uralt-Reaktoren
Im Herbst will die schwarz-gelbe Bundesregierung den Atomausstieg endgültig kippen: Dann sollen alle 17 Atomkraftwerke länger laufen dürfen, auch die beiden ältesten deutschen Reaktoren Neckarwestheim I und Biblis A. Und dass, obwohl Sicherheitsexperten gerade bei diesen beiden Altreaktoren erhebliche Probleme sehen und beide Kraftwerke laut Atom-Konsens eigentlich längst abgeschaltet sein sollten. Um die Reaktoren dennoch weiter in Betrieb zu halten, nutzen die Stromkonzerne trickreich jede Gesetzeslücke. Dabei können sie sich auf einen starken Verbündeten im Bundesumweltministerium verlassen, der bis vor kurzem noch für einen der größten deutschen Energieversorger tätig war. [mehr]


MONITOR vom 23.07.2009

Gelbe Fässer Rechte: WDR

Atomlüge: Die wahren Kosten der Endlager
Jahrelang haben die Betreiber deutscher Atomkraftwerke ihren Atommüll in die geplanten Endlager Asse und Morsleben eingelagert. Jetzt müssen diese Lager aufwändig saniert und stillgelegt werden, weil die Salzstöcke ansonsten einzustürzen drohen. Neue Unterlagen belegen nun, wie trickreich es die Energieversorger verstanden haben, um die hohen Kosten für die Endlagerung herumzukommen. Der Steuerzahler wird über 6 Milliarden Euro zu zahlen haben. [mehr]


MONITOR vom 14.08.2008

Wirtschaftminister Michael Glos Rechte: WDR-Fernsehen 2008

Strahlende Lügen?
Ein großer Erfolg für die Atomlobby: Im Bundeswirtschaftsministerium läuft die Planung, den Atomausstieg zu kippen, offensichtlich auf Hochtouren. Eine eigens eingerichtete Arbeitsgruppe hat jüngst verkündet: Längere Laufzeiten der Atommeiler seien ökologisch und ökonomisch nicht nur sinnvoll, sondern sogar erforderlich. Die Versorgungssicherheit sei gefährdet und der Atomstrom nötig, um eine weitere Explosion der Energiepreise zu verhindern. Dabei wissen es die Verantwortlichen besser: Ihre eigenen Experten hatten ihnen längst vorgerechnet, dass Klimaschutz und Versorgungssicherheit auch ohne Atomkraft funktionieren. Doch die neue Angstkampagne hat Erfolg: Immer mehr Deutsche sind inzwischen pro Atom. [mehr]


MONITOR vom 03.07.2008

Fässer mit Atommüll Rechte: WDR-Fernsehen 2008

Asse II
Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass in dem atomaren "Versuchsendlager" Asse bei Braunschweig radioaktives Cäsium 137 gemessen wurde, weit über der Freigrenze. Aber der Betreiber hielt es nicht für erforderlich, die Öffentlichkeit zu informieren. Misslungene Informationspolitik hat durchaus Tradition an der Asse: Lange wurde ein mögliches Absaufen des Schachtes als unmöglich bezeichnet, aber genau das droht jetzt. Der Betreiber möchte das Atomlager daher so schnell wie möglich schließen. Doch die Experten warnen vor diesem Konzept wegen unkalkulierbarer Folgen für die Umwelt. Die Diskussion um die Endlagerfrage ist neu entbrannt, denn der Schacht Asse galt als Pilotprojekt für das Atomendlager in Gorleben. [mehr]


tagesschau.de

Tagesschau-Logo Rechte: WDR/ARD

Debatte um Kernenergie - Brückentechnologie gerät ins Wanken
Kurz vor wichtigen Landtagswahlen in Deutschland hat die drohende nukleare Katastrophe in Japan die Sicherheit der deutscher Meiler wieder in den Vordergrund gerückt. Die Bundeskanzlerin ging bereits in die Offensive: Sicherheitschecks an allen deutschen Atomkraftwerken kündigte sie an. [mehr]



Monitor - weitere Informationen zur Sendung

  • Sendetermin

    MONITOR Nr. 635

    21.06.201221:45 - 22:15 Uhrim Ersten

  • +++ AKTUELL +++

    Monitor Pressemeldung Rechte: WDR

    Hinweise auf Falschbehandlungen am Klinikum Hildesheim mit unnötigen Radiojodtherapien - Rhön-Klinik will 2000 Fälle von Patienten jetzt überprüfen.
    Am Rhön-Klinikum Hildesheim wurden möglicherweise eine Vielzahl von Patienten falsch behandelt und geschädigt. Das berichten das ARD-Magazin MONITOR und das Hamburger Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL. [zur Pressemeldung]

  • BLOG!

    Logo Piratenpartei Rechte: WDR

    Digitale Demokratie - Eine Chance gegen Politikverdrossenheit?
    Sonia Seymour Mikich: "Ich weiss nicht, ob die Piraten auf lange Sicht überleben, ob sie sich etablieren, aber ihre bloße Existenz gibt uns allen gute Stichworte, den Zustand unserer Politik zu prüfen. Ich nenne das Sauerstoffkur für die müde gewordene Demokratie." [mitbloggen]

  • Dossier

    Tabletten mit Eurozeichen Rechte: WDR/vario-press/Baumgarten, Ulrich/VP145032

    Gesundheit
    MONITOR-Beiträge zu Gesundheit und Gesundheitspolitik. [mehr]

  • Dossier

    Euromünze vor griechischer Fahne mit Flammen im Vordergrund Rechte: WDR/Imago

    Eurokrise
    Finanzmarktkrise, Immobilienkrise, Bankenkrise. Wie geht es mit der europäischen Währung weiter? Was wäre, wenn...? MONITOR berichtet! [zum Dossier]

  • VideoPodcast

    Monitor Logo  Rechte: WDR

    MONITOR zum Mitnehmen
    Der VideoPodcast für unterwegs!

  • Politikmagazine

    Politikmagazine Rechte: ARD

    Dienstags und donnerstags informieren die sechs Politikmagazine der ARD: investigativ, kritisch, meinungsstark


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