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Dossier Arbeit


Arbeitswelten
Infolge der Hartz IV-Gesetzgebung und anderer Reformen des Arbeitsmarktes hat sich die Lebenswirklichkeit für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in Deutschland radikal verändert. Notwendiges Tribut an die Globalisierung der Arbeitsmärkte oder verordnete Armut per Gesetz? Vielen Menschen reicht ihr Einkommen nicht mehr aus, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Am Ende ihres Arbeitslebens droht Altersarmut. MONITOR berichtet über den Alltag von Arbeitnehmern, Arbeitslosigkeit, Mobbing und Altersvorsorge. MONITOR fragt: Bleiben Werte wie Solidarität und Chancengleichheit seltsame Fremdwörter aus dem letzten Jahrhundert - oder werden sie in die Gegenwart hinübergerettet?


MONITOR vom 09.01.2014

EU-Grenze Rechte: WDR

Zünftig ausgebeutet: Wie Bayern von südosteuropäischen Wanderarbeitern profitiert
„Wer betrügt, der fliegt!“ Die schrillen Parolen der CSU verdecken, wie sehr gerade Bayern von Wanderarbeitern aus Bulgarien und Rumänien profitiert. Bayerische Unternehmen sind vorne mit dabei, wenn es um Niedrigstlöhne für Arbeiter aus Südosteuropa geht. Betroffen sind davon auch hochqualifizierte Akademiker, die nur ein Bruchteil von dem verdienen, was ihre deutschen Kollegen erhalten. MONITOR-Reporter waren in Bayern und Rumänien unterwegs, wo junge Rumänen entsetzt sind über eine Kampagne, die die Bevölkerung eines ganzen Landes unter Generalverdacht stellt. [mehr]


MONITOR vom 19.09.2013

Senioren auf einer Bank Rechte: WDR

Abgerutscht: Altersarmut in deutschen Pflegeheimen
Deutschland droht Altersarmut. Was für viele noch ein Zukunftsszenario ist, ist in Pflegeheimen längst Realität. Immer mehr Pflegebedürftige müssen von Sozialhilfe leben, belegen Studien. Dabei hatten Gesundheitsminister von Rot-Grün bis Schwarz-Gelb eine Reform der Pflegeversicherung gefordert - ohne das sich die Lage verbessert hätte. Auch Kanzlerin Merkel sprach im Wahlkampf jetzt von mehr Geld für die Pflege. Was sie nicht sagt: Ihr Gesundheitsminister Daniel Bahr hatte eine umfassende Reform der Pflegeversicherung versprochen. Herausgekommen ist dabei neben mehr Geld für Demenzkranke, der sogenannte "Pflege-Bahr" - ein Geschenk für private Versicherungsunternehmen. Experten warnen, dass die Altersarmut in deutschen Pflegeheimen dadurch nicht bekämpft werden kann. [mehr]


MONITOR vom 04.07.2013

Mann Rechte: WDR

Ausgetrickste Leiharbeiter: Das Totalversagen der Bundesagentur für Arbeit
Auf dem Papier haben sich die Bedingungen für Leiharbeiter in Deutschland deutlich gebessert: Mindestlohn und Tariferhöhungen sollen auch den Niedriglöhnern endlich ein Auskommen sichern. In der Praxis aber werden vielen Leiharbeitern diese Verbesserungen durch perfide Tricks bei der Lohnabrechnung wieder weggenommen. Zum Beispiel durch Verkürzung der Entgeltfortzahlung bei Urlaub und Krankheit. Doch während Arbeitsrechtler und Gerichte diese Praxis als rechtswidrig brandmarken, lässt die Bundesagentur für Arbeit die Unternehmen damit offenbar gewähren. Fachleute bescheinigen der Prüfbehörde in Nürnberg ein Totalversagen. Und MONITOR-Recherchen zeigen, dass selbst von der Bundesagentur gefundene Rechtsverstöße für die Unternehmen zum Teil keine Konsequenzen haben. [mehr]


MONITOR vom 11.04.2013

Euromünze Rechte: WDR

Deutschlands Lohnpolitik: Sprengsatz für die Eurozone
In der Eurozone brodelt es: Massenarbeitslosigkeit, Angst vor Geldverlust, antideutsche Hasstiraden. Und die deutsche Politik trägt Mitschuld an der europäischen Abwärtsspirale: Mit Billiglöhnen, Werkverträgen und osteuropäischen Subunternehmen drückt Deutschland die Preise, so dass die europäischen Nachbarn kaum noch mithalten können. Neben belgischen Schlacht- und französischen Agrarbetrieben, lagern selbst Branchen mit höherem Lohnniveau zum großen Nachbarn nach Deutschland aus – auf Kosten der heimischen Arbeitsplätze. Ökonomen warnen vor einem Zerbrechen des Euros. Sollte Deutschland nicht bald seine strikte Weigerung zum gesetzlichen Mindestlohn aufgeben und seine Löhne nicht deutlich stärker an die hohe Produktivität anpassen, käme die Massenarbeitslosigkeit bald auch im vermeintlichen Musterland Deutschland an. [mehr]

  • Video: MONITOR-InterviewHeiner Flassbeck, ehem. Leiter der UN-Organisation für Welthandel und Entwicklung
  • Video: MONITOR-InterviewProf. Peter Bofinger, Mitglied des Sachverständigenrats

MONITOR vom 21.02.2013

Ursula von der Leyen Rechte: WDR

Renten-Poker: Wie Regierung und Versicherungswirtschaft das Altersvorsorge-Konto blockieren
Die private Altersvorsorge ist in der Krise: Egal ob Riester, Lebensversicherungen oder Betriebsrenten - häufig verdienen daran vor allem die Versicherungskonzerne durch hohe Provisionen und Gebühren. Die Renditen für Verbraucher hingegen sind mager. Wer frühzeitig kündigt, muss oft sogar Verluste hinnehmen. Experten fordern ein Altersvorsorgekonto für jedermann, auf das private Beiträge sowie staatliche oder betriebliche Zuschüsse fließen könnten - zu geringen Gebühren verwaltet und angelegt von der staatlichen Rentenversicherung. Doch die Regierung blockiert - mit den gleichen fragwürdigen Begründungen, die auch die Versicherungsindustrie vorbringt. Die nämlich fürchtet, dass die Einführung eines solchen Kontos die Gewinne der Versicherungskonzerne bedroht. [mehr]


MONITOR vom 23.12.2012

Menschenmenge Rechte: WDR

Betriebsrente: Faule Versprechungen für Arbeitnehmer
Die Bundesregierung will sie, die SPD will sie - und selbst viele Arbeitgeber halten die Betriebsrenten seit neuestem für den Königsweg in der Rentendiskussion. Als besonders lukrativ wird dabei die sogenannte Entgeltumwandlung angepriesen, bei der Arbeitnehmer Steuern sparen können, wenn sie einen Teil ihres Lohns für die Rente zurück legen. MONITOR-Berechnungen zeigen jetzt: Viele dieser Modelle nützen vor allem den Versicherungskonzernen und den Arbeitgebern. Für den Arbeitnehmer lohnt sich dieser Weg nur, wenn der Arbeitgeber kräftig dazuzahlt. Aber MONITOR-Recherchen belegen, dass diese Zuzahlungen in der Regel ausbleiben. Statt dessen behalten die meisten Arbeitgeber die gesparten Beiträge einfach ein. Experten kritisieren die Entgeltumwandlung als Verlustgeschäft für die Angestellten und als Milliardensubvention für Arbeitgeber und Versicherungen. [mehr]


MONITOR vom 24.05.2012

Nokia Rechte: WDR

Nokia in Bochum, Rumänien, Indien – Die Schattenseiten des Wanderkapitalismus
Der Fall machte wochenlang Schlagzeilen: NOKIA verlegte 2008 die Produktion von Bochum nach Rumänien, trotz aller Bemühungen deutscher Politiker. Vor kurzem nun wurde auch das rumänische Werk dicht gemacht. NOKIA ist mit der Produktion nach Asien weitergezogen. Eine Jagd nach immer billigeren Produktionsorten und immer größeren Gewinnspannen? Die Karawane wird von den Politikern mitbefeuert: Ob Deutschland, Rumänien oder Indien, jeder Staat winkte mit Vergünstigungen und Subventionen. MONITOR über die gnadenlosen Gesetze des Wanderkapitalismus. [mehr]


Mehr zum Thema



Monitor - weitere Informationen zur Sendung

  • Sendetermin

    MONITOR Nr. 661

    22.05.201421:45 - 22:15 Uhrim Ersten

  • Pressemeldung

    Todesopfer am Maidan Rechte: WDR/dpa

    Todesschüsse von Kiew: Ermittlungsergebnisse werden unterdrückt
    MONITOR berichtet von schweren Vorwürfen gegen die Staatsanwaltschaft. Sieben Wochen nach den tödlichen Schüssen von Kiew, die zum Sturz der Regierung Janukowitsch führten, mehren sich Hinweise, die erhebliche Zweifel an der offiziellen Version der Ereignisse aufkommen lassen. [weiterlesen]

  • BLOG!

    Wladimir Putin Rechte: WDR/Reuters

    Putins Ukraine - Europas Versagen
    Georg Restle im MONITOR-Blog: "Putins Plan ist klar: Kein Fußbreit der EU jenseits der bestehenden EU-Außengrenzen im Osten. Weder in Georgien, noch in Moldawien - und schon gar nicht in der Ukraine." [weiterlesen]

  • Thema

    Euro Hawk Überwachungsdrohne Rechte: WDR

    Deutschlands Rolle im US-Drohnenkrieg
    Nach Recherchen von NDR, WDR und SZ werden Drohnenangriffe in Afrika über den US-Stützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz nicht nur koordiniert. Die Militärbasis ist Dreh- und Angelpunkt für sämtliche Drohnenaktivitäten. Hier werden rund um die Uhr Live-Bilder der Drohnen ausgewertet.

  • VideoPodcast

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  • Politikmagazine

    Dienstags und donnerstags informieren die sechs Politikmagazine der ARD: investigativ, kritisch, meinungsstark


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